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Normale Version: German Pararesearch 2008 Teil 3: Schloß Hundisburg
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Die Geschichte des Schlosses
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Monumente Online schrieb:Hundisburg, dessen Name sich von "Hunoldesburg" herleitet, war einst eine Grenzfestung des Erzbistums Magdeburg. Die Burg, die 1140 erstmals urkundlich erwähnt wurde, gelangte 1452 als erbliches Lehen in den Besitz der Familie von Alvensleben. Ludolf X. stiftete eine Schule und ein Hospital und baute die Burg zum Renaissanceschloss um. Nach den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges erlebte die Hundisburg unter Johann Friedrich II. von Alvensleben (1657-1728) eine neue Blütezeit. Der weltoffene und kunstsinnige Adelige ließ das Gebäude zwischen 1693 und 1712 aufwändig zum Barockschloss umgestalten. Drei Jahre später begann er, den barocken Park anzulegen, der 1719 vollendet war.
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Monumente Online schrieb:Mit den Wirren der Napoleonischen Kriege ging auch die Familie von Alvensleben bankrott. Der bekannte Magdeburger Unternehmer Johann Gottlob Nathusius erwarb Schloss Hundisburg und das alte, nunmehr aufgelöste Kloster Althaldensleben. Die beiden benachbarten Anwesen verband er ab 1811 mit einem rund 100 Hektar großen, englischen Landschaftspark.
In an der ehemaligen Burgmauer ringförmig angelegten Wirtschaftsgebäuden des Schlosses und auf dem Grundbesitz richtete er zahlreiche "Gewerbeanstalten" ein, die später maßgeblich zur Industrieentwicklung in Haldensleben und Magdeburg beigetragen haben.
Das Ende für Hundisburg kam im November 1945. Russen hatten im Schloss Quartier bezogen und fahrlässig einen verheerenden Brand ausgelöst, dem das Schloss zu zwei Dritteln zum Opfer fiel. Verfall und Verwahrlosung waren in den folgenden Jahrzehnten das Schicksal der Ruine. Doch mit der Wende kam die Chance für all jene, die sich mit dem Untergang von Hundisburg noch immer nicht abfinden wollten. Als die Schlossanlage "abgewickelt" werden sollte, bot die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ihre Hilfe zur Rettung an.
(Quelle: Monumente-Online)
Wikipedia: Schloß Hundisburg schrieb:Der barocke Garten wurde bei aufwendigen Terrassierungen des vorgelagerten Schlossberges und der Verlegung einiger Hofstellen des Dorfes direkt am Schloss vollständig neu angelegt und befand sich Mitte des 18. Jahrhunderts auf dem Höhepunkt seiner Gestaltung. Mit seinen reich ornamentierten, statuenbesetzten Parterres, Heckenbosketts, einem Irrgarten und einem Gartentheater, Grotten, Wasserspielen und einer umfangreichen Sammlung exotischer Pflanzen, war er dem Schloss an Aufwand und Pracht ebenbürtig und für die Region einzigartig. Die kunstgeschichtlich bedeutsame Gartenanlage war im Laufe der letzten drei Jahrhunderte stärkeren Veränderungen unterworfen als das Schlossgebäude.
Nach anfänglich abschnittweisen Neugestaltungen wurde der Garten ab 1811 unter Johann Gottlob Nathusius zu einer Keimzelle des Althaldensleben und Hundisburg verbindenden englischen Landschaftsgartens und entsprechend dem Stilempfinden des 19. Jahrhunderts umgestaltet. Dennoch blieben die mächtigen Substruktionen der Anlage und damit ihre Flächenaufteilung sowie mit den Alleen wesentliche Bestandteile der Pflanzungen bestehen.
Nach 1945 wurde der Garten seiner ursprünglichen Bestimmung völlig entfremdet. Zuletzt befand sich beispielsweise auf dem Gelände des „Oberen Lustgartens“ ein Fußballplatz und im „Unteren Lustgarten“ eine Obstplantage. Da das ursprüngliche Erscheinungsbild des Gartens und seine Geschichte gut erforscht und dokumentiert sind, konnten seit 1991 Maßnahmen zur Rekonstruktion der Anlage ergriffen werden. Auch der Verfall des Schlosses konnte in großen Bereichen bereits gestoppt werden, der Nordteil des 1945 ausgebrannten Corps de Logis wurde zusammen mit dem Nordturm bereits in seiner Außenansicht rekonstruiert.
(Quelle Wikipedia: Schloß Hundisburg)

Mehr über die Geschichte der Familie von Alvensleben: http://www.von-alvensleben.com
Mehr über die Geschichte der Familie von Nathusius: http://www.nathusius.org

Im Schloßgarten interessierten wir uns hauptsächlich für 4 Stellen:

1. Die Gruft von Philipp Carl von Alvensleben
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&func=watermark&id=857&Itemid=71'][Bild: foto_knut__18_20080911_1996369633.jpg][/url]
Die Gruft liegt im Barockgarten, der Zugang befindet sich im unteren Lustgarten.
[Bild: 180px-Philipp_Karl.jpg]
Philipp Carl von Alvensleben
Wikipedia schrieb:... entstammte der niederdeutschen Adelsfamilie von Alvensleben und war der älteste Sohn des Hannoverschen Geheimen Rates Gebhard August von Alvensleben (1719–1779) auf Neugattersleben und seiner Frau Dorothea Friederike, geb. von Hardenberg (1721–1761). Der Bruder seines Vaters war der Großbritannische und Hannoversche Minister Johann Friedrich Karl von Alvensleben (1711–1795), der lange Zeit die deutsche Kanzlei in London leitete, sein Großvater der Hannoversche Minister Rudolf Anton von Alvensleben (1688–1733). Philipp Karl von Alvensleben blieb unverheiratet. Nach dem Tode seines Onkels Johann Friedrich Karl fiel ihm 1796 der Besitz von Schloss und Gut Hundisburg zu.
(...)
Bis zu seinem 13. Lebensjahr lebte er in Hannover. 1758 zog die Familie auf das Gut Neugattersleben. Während des Siebenjährigen Krieges (1756–63) erhielt er in Magdeburg zeitweilig gemeinsamen Unterricht mit dem preußischen Prinzen Friedrich Wilhelm, dem späteren König, und dessen Bruder Prinz Heinrich, woraus eine enge Freundschaft entstand. Anschließend studierte er bis 1770 in Halle und begann zunächst eine juristische Laufbahn als Referendar beim Kammergericht Berlin.

1774 verließ er den Justizdienst, übernahm für einige Zeit eine Stelle als Hofkavalier beim Prinzen Ferdinand und begann 1775 eine diplomatische Laufbahn als preußische Gesandter in Dresden. Im bayrischen Erbfolgekrieg schloss er 1778 mit dem kursächsischen Minister von Stutterheim einen Geheimvertrag in der Erbfolgeangelegenheit ab und verhandelte erfolgreich eine Reihe weiterer preußisch-sächsischer Staatsverträge. 1787 wurde er zu Sondermissionen in Hannover und in Paris eingesetzt, 1788 erhielt er den Posten eines außerordentlichen Gesandten in den Niederlanden, 1789 war er in der gleichen Position in London. Am 1. Mai 1791 ernannte ihn König Friedrich Wilhelm II. zum wirklichen geheimen Staats-, Kriegs- und Kabinettsminister. Nach dem Tode Finckensteins (1801) wird er erster Kabinettsminister.(Quelle: Wikipedia: Philipp Karl von Alvensleben)
Während der EVP-Session an der Gruft gelang uns folgende EVP-Aufnahme:
Audio: Ausschnitt aus der EVP-Session an der Gruft (MP3)
Gegen Ende der Aufnahme ist sehr schwach ein "Ich bin hier bei Dir" zu hören. Dieses EVP ist gerade noch so eben Typ C... Wink

2. Ein exponierter Berg
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&func=watermark&id=849&Itemid=71'][Bild: foto_knut__9_20080911_1730940154.jpg][/url]
Der Grund dieses Bergs war uns nicht ganz klar, evtl. ist dort Schutt begraben, vom Berg aus konnte man sich begrenzten Überblick über das Gelände verschaffen.
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&func=watermark&id=846&Itemid=71'][Bild: foto_knut__6_20080911_1149607214.jpg][/url]
Die Funktion des Hügel konnten wir nicht erschliessen. Jedoch gelang uns folgende Aufnahme in der Nähe des Hügels: Audio: Ausschnitt aus dem persönlichen Diktiergerät während der PU Schloßgarten (MP3).
Eine Stimme flüstert das "Das war ein Schaf" nach...

3. Das Grab der Luise von Nathusius
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&func=watermark&id=843&Itemid=71'][Bild: foto_knut__3_20080911_1689143192.jpg][/url]
Laut Grabinschrift liebte die Dame den Garten so sehr und hat sich persönlich um ihn gekümmert, so daß sie dort begraben wurde.
Die Grabstelle wurde in der Nacht mit Video und automatischer Kamera überwacht, Lichtschranken riegelten das Gebiet im die Grabanlage ab.
Die Lichtschranken lösten ein paarmal ohne ersichtlichen Grund aus, eine Untersuchung und kurze Session vor Ort ergab jedoch nichts: Video: Kurze EVP-Session (DivX)

4. Die Gräber von Mutter und Tochter (Geborene von Nathusius)
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&func=watermark&id=848&orig=1&no_html=1&Itemid=71'][Bild: foto_knut__8_20080911_1046582529.jpg][/url]
Die vollständigen Namen besitze ich leider nicht, meine Fotos sind meinem Plattencrash zum Opfer gefallen... Sad

Die Damen sind kurz nacheinander verstorben, es gibt hier zwei Versionen: Die eine erzählt von einem Unfall mit der Kutsche bei Haldensleben, die andere behauptet, durch die Kriegswirren. Zu beiden gibt es keine verläßlichen Quellen.
Ihre Gräber befinden sich auf einem Hügel im abgelegenen Teil des Schloßgartens.
Obwohl wir diese Stelle eingehend überwachten, konnten wir nur folgende kurze Erscheinung auf Video festhalten:
Video: Phänomen im Schloßgarten (DivX)
Jörg kommt am Untersuchungsort vorbei, schießt ein Foto, worauf im rechten Bildbereich etwas nach oben schwebt und verschwindet. Wir haben keine Ahnung, was dies sein könnte, tippen jedoch auf ein Insekt, eine Art Fliege oder Falter.

Im Großen und Ganzen müssen wir jedoch feststellen, daß der Schloßgarten keine paranormalen Aktivitäten bietet. Wir hatten gehofft, auf Luise zu treffen, die laut Grabstein den Garten ja so liebte, aber dieser romantische Traum ging leider nicht in Erfüllung.
Auch Philipp Carl von Nathusius scheint mit seiner Gruft nicht unzufrieden zu sein. Wink

Fotogallery der PU Schloßgarten Hundisburg
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