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		<title><![CDATA[Pararesearch-Forum - Alle Foren]]></title>
		<link>http://forum.pararesearch.info/</link>
		<description><![CDATA[Pararesearch-Forum - http://forum.pararesearch.info]]></description>
		<pubDate>Sat, 19 May 2012 19:40:04 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[CEPI hat sich umbenannt ]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=1208</link>
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:52:21 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=1208</guid>
			<description><![CDATA[Seit Jahren will ich CEPI nun schon einen anständigen und akzeptablen Namen geben, nur leider hing unser Peterchen so daran, der ihn damals auch ausgesucht hatte. Nach langen Debatten und ein paar halben Nervenzusammenbrüchen meinerseits haben wir uns jetzt endlich auf einen neuen Namen geeinigt, der auch unserem Peter gefällt. OK, er hat ihn schon wieder ausgesucht (nachdem er mir mit Separatismus und Guerilla-Ghosthunting gedroht hat). <img src="images/skype/chuckle.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Chuckle" title="Chuckle" /><br />
<br />
Tadaaaa: Rider heißt jetzt Twix und CEPI heißt jetzt (nicht lachen) : STAIR<br />
society for transcendental and anomalistic investigations and research <br />
<br />
Kaum zu glauben, aber wir haben sogar nen noch längeren Namen als früher hingekriegt. <img src="images/knuts_smileys/gimme_five.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Gimme_five" title="Gimme_five" /> <img src="images/knuts_smileys/gremlin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Gremlin" title="Gremlin" /><br />
<br />
Website wird umgestellt, sobald Fre mal Zeit hat, also in ca. 5 Jahren... <img src="/images/franks_smileys/dazzled.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Dazzled" title="Dazzled" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit Jahren will ich CEPI nun schon einen anständigen und akzeptablen Namen geben, nur leider hing unser Peterchen so daran, der ihn damals auch ausgesucht hatte. Nach langen Debatten und ein paar halben Nervenzusammenbrüchen meinerseits haben wir uns jetzt endlich auf einen neuen Namen geeinigt, der auch unserem Peter gefällt. OK, er hat ihn schon wieder ausgesucht (nachdem er mir mit Separatismus und Guerilla-Ghosthunting gedroht hat). <img src="images/skype/chuckle.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Chuckle" title="Chuckle" /><br />
<br />
Tadaaaa: Rider heißt jetzt Twix und CEPI heißt jetzt (nicht lachen) : STAIR<br />
society for transcendental and anomalistic investigations and research <br />
<br />
Kaum zu glauben, aber wir haben sogar nen noch längeren Namen als früher hingekriegt. <img src="images/knuts_smileys/gimme_five.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Gimme_five" title="Gimme_five" /> <img src="images/knuts_smileys/gremlin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Gremlin" title="Gremlin" /><br />
<br />
Website wird umgestellt, sobald Fre mal Zeit hat, also in ca. 5 Jahren... <img src="/images/franks_smileys/dazzled.png" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Dazzled" title="Dazzled" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die GWUP bloggt über Geisterflüsterer und Ghosthunter]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=1051</link>
			<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 11:49:29 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=1051</guid>
			<description><![CDATA[Ein durchaus lesenswerter Artikel:<br />
<a href="http://blog.gwup.net/2011/01/22/geisterflusterer-und-ghosthunter/" target="_blank">http://blog.gwup.net/2011/01/22/geisterf...osthunter/</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein durchaus lesenswerter Artikel:<br />
<a href="http://blog.gwup.net/2011/01/22/geisterflusterer-und-ghosthunter/" target="_blank">http://blog.gwup.net/2011/01/22/geisterf...osthunter/</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Internetseite Paranormal-West]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=1027</link>
			<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 03:02:13 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=1027</guid>
			<description><![CDATA[So, habe hier nun länger nicht mehr geschrieben, da ich mich mal um unsere Homepage gekümmert habe.<br />
<br />
Wir sind nun offiziel unter <a href="http://www.paranormal-west.de" target="_blank">www.paranormal-west.de</a> zu erreichen.<br />
<br />
Ich bitte Euch nun mal um ein kleines Feedback. Hart aber fair bitte.<img src="images/ceans_smileys/bangin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Bangin" title="Bangin" /><br />
<br />
Was sicher noch passieren muß, ist dass die Werbung abgeschaltet werden muß, werde da mal mit meinem Teamkollegen über eine Kostenteilung sprechen müssen.<img src="/images/simpsons_smileys/homer_bart.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Homer_bart" title="Homer_bart" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[So, habe hier nun länger nicht mehr geschrieben, da ich mich mal um unsere Homepage gekümmert habe.<br />
<br />
Wir sind nun offiziel unter <a href="http://www.paranormal-west.de" target="_blank">www.paranormal-west.de</a> zu erreichen.<br />
<br />
Ich bitte Euch nun mal um ein kleines Feedback. Hart aber fair bitte.<img src="images/ceans_smileys/bangin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Bangin" title="Bangin" /><br />
<br />
Was sicher noch passieren muß, ist dass die Werbung abgeschaltet werden muß, werde da mal mit meinem Teamkollegen über eine Kostenteilung sprechen müssen.<img src="/images/simpsons_smileys/homer_bart.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Homer_bart" title="Homer_bart" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Paranormal Nord ist nun Mitglied bei der TAPS-Family...]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=995</link>
			<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 09:48:09 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=995</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://the-atlantic-paranormal-society.com/tapsfamily/tflist.html" target="_blank">http://the-atlantic-paranormal-society.c...flist.html</a><br />
<br />
<img src="images/skype/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://the-atlantic-paranormal-society.com/tapsfamily/tflist.html" target="_blank">http://the-atlantic-paranormal-society.c...flist.html</a><br />
<br />
<img src="images/skype/angel.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Angel" title="Angel" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die CEPI und Paranormal Süd]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=952</link>
			<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 13:57:11 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=952</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: medium;">Schloss Neuburg am Inn</span><br />
<span style="font-size: large;">Die Geisterjäger</span><br />
<br />
<span style="font-size: xx-small;">Von Peter Wagner</span><br />
Ein Ziehen bei einem Fenster, ein Schwindelanfall: In Schloss Neuburg am Inn soll es nicht mit rechten Dingen zugehen. Eine Nacht mit drei Experten für Spukphänomene.<br />
<br />
<img src="http://i26.tinypic.com/5x6gww.jpg" border="0" alt="[Bild: 5x6gww.jpg]" /><br />
<br />
Schloss Neuburg am Inn ist eine mächtige Anlage. Von dort kann man weit nach Österreich hinübersehen und angeblich kann man sich dort auch fürchten. Es gibt Spuk-Geschichten von einer angrenzenden Ruine und in einem seltsamen Zimmer. Zumindest erzählt das Lucia Moiné, 33, promovierte Archäologin und Eventmanagerin in Passau. Die Schlossherren haben ihr für diesen Abend einen Generalschlüssel in die Hand gegeben, damit sie sich in Ruhe ihrem Hobby widmen kann. Sie sucht nach Erklärungen für Spukphänomene.</blockquote>
<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/schloss-neuburg-am-inn-die-geisterjaeger-1.970090" target="_blank">Lesen Sie hier den kompletten Artikel</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-size: medium;">Schloss Neuburg am Inn</span><br />
<span style="font-size: large;">Die Geisterjäger</span><br />
<br />
<span style="font-size: xx-small;">Von Peter Wagner</span><br />
Ein Ziehen bei einem Fenster, ein Schwindelanfall: In Schloss Neuburg am Inn soll es nicht mit rechten Dingen zugehen. Eine Nacht mit drei Experten für Spukphänomene.<br />
<br />
<img src="http://i26.tinypic.com/5x6gww.jpg" border="0" alt="[Bild: 5x6gww.jpg]" /><br />
<br />
Schloss Neuburg am Inn ist eine mächtige Anlage. Von dort kann man weit nach Österreich hinübersehen und angeblich kann man sich dort auch fürchten. Es gibt Spuk-Geschichten von einer angrenzenden Ruine und in einem seltsamen Zimmer. Zumindest erzählt das Lucia Moiné, 33, promovierte Archäologin und Eventmanagerin in Passau. Die Schlossherren haben ihr für diesen Abend einen Generalschlüssel in die Hand gegeben, damit sie sich in Ruhe ihrem Hobby widmen kann. Sie sucht nach Erklärungen für Spukphänomene.</blockquote>
<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/schloss-neuburg-am-inn-die-geisterjaeger-1.970090" target="_blank">Lesen Sie hier den kompletten Artikel</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Freischaltung neuer User]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=948</link>
			<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 07:32:41 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=948</guid>
			<description><![CDATA[Nochmals unser Vorgehen bei neuen Usern, da es in letzter Zeit einige Verwirrungen gegeben hat.<br />
<br />
Wir kennen 3 "Arten" von Usern:<br />
<br />
1. Jemand meldet sich aufgrund der Empfehlung eines aktivien Mitglieds hier im Forum an. Dieses Mitglied "bürgt" für den neuen User und plädiert für eine Freischaltung, die dann erfolgt.<br />
<br />
2. Jemand meldet sich an und ist Mitglied eines bei Pararesearch angeschlossenen Teams. Die Forencrew hält Rücksprache mit dem Teamleiter des Teams, und bei Bestätigung erfolgt eine Freischaltung.<br />
<br />
3. Jemand meldet sich aus freien Stücken bei uns an. Aufgrund seiner Vorstellung entscheidet eine Jury, ob dieser für uns unbekannte User für das Forum freigeschaltet wird.<br />
<br />
Aufgrund dieser Regelung ist es notwendig, daß ihr Euch auf jeden Fall im Vorstellungsthread vorstellt, wo Eure Interessen liegen, und warum ihr Euch gerade hier angemeldet habt. Je mehr Infos wir haben, desto leichter fällt es, eine Entscheidung zu treffen.<br />
<br />
User, die ihren Account nicht aktivieren oder keinen Post verfassen, werden vom System nach einer bestimmten Zeit automatisch wieder gelöscht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nochmals unser Vorgehen bei neuen Usern, da es in letzter Zeit einige Verwirrungen gegeben hat.<br />
<br />
Wir kennen 3 "Arten" von Usern:<br />
<br />
1. Jemand meldet sich aufgrund der Empfehlung eines aktivien Mitglieds hier im Forum an. Dieses Mitglied "bürgt" für den neuen User und plädiert für eine Freischaltung, die dann erfolgt.<br />
<br />
2. Jemand meldet sich an und ist Mitglied eines bei Pararesearch angeschlossenen Teams. Die Forencrew hält Rücksprache mit dem Teamleiter des Teams, und bei Bestätigung erfolgt eine Freischaltung.<br />
<br />
3. Jemand meldet sich aus freien Stücken bei uns an. Aufgrund seiner Vorstellung entscheidet eine Jury, ob dieser für uns unbekannte User für das Forum freigeschaltet wird.<br />
<br />
Aufgrund dieser Regelung ist es notwendig, daß ihr Euch auf jeden Fall im Vorstellungsthread vorstellt, wo Eure Interessen liegen, und warum ihr Euch gerade hier angemeldet habt. Je mehr Infos wir haben, desto leichter fällt es, eine Entscheidung zu treffen.<br />
<br />
User, die ihren Account nicht aktivieren oder keinen Post verfassen, werden vom System nach einer bestimmten Zeit automatisch wieder gelöscht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Untersuchung am Sudelfels in Ihn Teil 1]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=922</link>
			<pubDate>Tue, 25 May 2010 15:14:15 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=922</guid>
			<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zu unserem Bericht einer Untersuchung des Sudelfels bei Ihn.<br />
Paranormal-Saar versucht Phänomene, Theorien aus Erzählungen, Berichten, Sagen, Legenden und/oder Augenzeugenberichten zu hinterfragen, ihnen nach zu gehen, sie zu erleben und zu dokumentieren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-style: italic;">Randdaten:</span></span><br />
Ort: Sudelfels in Ihn<br />
Datum: 23./24.05.2010<br />
Start: 22:30 Uhr<br />
Researcher: Isabelle, Sven, Frank<br />
Gäste: Iris, Marc</span><br />
<br />
Der Sudelfels ist aus Geriesel von Kalkwasser entstanden und ein riesiger Block aus Tuff. Gerade solch mystische Orte, wo Quellen sprudelten, Höhlen oder mächtige Bäume standen, waren für die Kelten Orte, ihre kultischen Handlungen zu verrichten und Göttern zu opfern.<br />
Erzählungen und Berichten zu folge treten an solchen Orten Phänomene auf. Aus diesem Grund, machten wir uns auf den Weg um zu versuchen diese Phänomene zu erleben und im besten Fall zu dokumentieren.<br />
Die Kulturen von Kelten und Römern verschmolzen bald, nachdem die Legionen Roms das Land an der Saar besetzt hatten. Die keltische Lebensart und die importierte römische Zivilisation wurden rasch zur gallo-römischen Kultur, das Quellheiligtum Sudelfels bewahrt diese Begegnung zweier Kulturen. Über 700 gefundene römische Münzen, die älteste aus der Ära Kaiser Augustus (31 v. – 14 n. Chr.), die jüngste von Valentinaian (um 390 n. Chr) geben Aufschlüsse über die Benutzungsdauer der Anlage.<br />
In der Nähe eines Sechseckbrunnens wurde eine Statue der Quell -und Muttergöttin Sirona gefunden. Daneben belegen Grabungsfunde, dass in diesem Tempelbezirk auch die Gottheiten Apollo (Patron der Hirten und Medizin), Merkur (Beschützer der Händler), Rosmerta(Hüterin des Wohlstandes), Minerva und Silvanus verehrt wurden. Auf diesen Sechseckbrunnen legten wir diesen Abend unser Hauptaugenmerk. Orte der Gebete und Verehrungen gelten als besondere Orte für unser Vorhaben, zumindest wie man im WWW lesen kann und in unserer Umgebung zu hören bekommt.<br />
<br />
Wir kamen um 22:15 Uhr auf dem unteren Parkplatz an. Mit dabei waren 2 Gäste die sich für die Sache interessieren. An der Stelle ein Dank an Marc und Iris, mit denen man gut zusammen arbeiten konnte. Beim Griff nach dem Equipment wurde schon klar dass wir einen Transportwagen brauchen, sollten wir weiter dem technikgott huldigen wollen. Natürlich machten wir uns vor der Untersuchung Gedanken was man braucht und was Sinnvoll wäre, doch alleine dieses Equipment summierte sich und man hätte noch gut eine Hand mehr gebrauchen können.<br />
Der Weg nach oben war nicht sehr lange und auch nicht sehr beschwerlich wie wir das z.B von der Burg Montclair kannten. Also waren wir auch schnell oben.<br />
Ca. um 22:25 Uhr legten wir erst einmal das ganze Zeug ab und schauten uns etwas um. Dabei sahen wir leider wieder dass es von Bier und Weinflaschen an diesem Historischen Ort nur so wimmelte. Wir waren auch mal jung und hatten als Ausrede dass ja kein Mülleimer da stehen würde. Heutzutage steht zwar ein bzw. sogar 3 Mülleimer auf dem Gelände aber anscheinend bedarf es der Jugend nun noch jemand der es ihnen hinein wirft.<br />
Um 22:35 Uhr stellten wir die Stative, Kameras auf.<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><img src="images/attachtypes/image.gif" border="0" alt=".jpg" />&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=154" target="_blank">aufbau1.jpg</a> (Größe: 224,12 KB / Downloads: 6)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><img src="images/attachtypes/image.gif" border="0" alt=".jpg" />&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=155" target="_blank">aufbau2.jpg</a> (Größe: 236,21 KB / Downloads: 5)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
22:40 Uhr, wir gingen das Gelände ab um Ungebetene Gäste und Störfaktoren ausfindig zu machen.<br />
22:50 Uhr, nun ging’s dann los.<br />
Dokumentiert wurde über die ganze Zeit, Luftfeuchte, Temperatur mittels eines Datenloggers. Ein technisches Gerät was doch sehr nützlich ist.<br />
Hier mal ein kurzes Protokoll und wie das Grafisch aussieht:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><img src="images/attachtypes/image.gif" border="0" alt=".jpg" />&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=158" target="_blank">templog.jpg</a> (Größe: 208,13 KB / Downloads: 2)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
23:00 Uhr stellten wir zusätzlich noch einen Movetest auf, der Theorie wegen, das an solchen Orten „Kräfte“ wirken sollen und ob diese im Stande seien das auf dem Movetest für uns sichtbar zu machen. Der Movetest wurde alle 20 Min. abfotografiert um Veränderungen zu sehen.<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><img src="images/attachtypes/image.gif" border="0" alt=".jpg" />&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=157" target="_blank">movetest.jpg</a> (Größe: 377,08 KB / Downloads: 4)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Es sei noch mal gesagt das es sich um Theorien und Augenzeugenberichten handelt denen wir nachgehen und versuchen Indizien dafür zu finden und nicht jede Methodik der wir uns bedienen geschieht aus unserer Überzeugung heraus.<br />
23:35 Uhr begannen wir mit einer passiven EVP. D.h der Recorder in diesem Fall der Zoom H2 wurde angeschaltet ohne das Fragen gestellt wurden und natürliche Geräusche wie z.B vorbeifahrende Autos, Hundegebell etc. in ein Protokoll eingetragen, um bei der Auswertung eventuelle natürliche Geräusche zu identifizieren.<br />
Die passive EVP beendeten wir um 23:50 Uhr.<br />
Nach einer Pause begannen wir um 00:00 Uhr am 24.05.2010 eine aktive EVP Session. D.h, es wurden Fragen gestellt mit der Hoffnung später eine Antwort zu erhalten. Eine Charakteristik der EVP (Electronic Voice Phenomena) ist es eben das diese „Stimmen“, „Geräusche“ erst beim späteren Abhören, hörbar sind.<br />
Auch hier wurde während der Session hörbare Geräusche in einem Protokoll aufgeschrieben und festgehalten.<br />
Auch erhielt jeder Teilnehmer einen Grundriss des Ortes um eventuelle Erlebnisse zu protokollieren und die Stelle einzuzeichnen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><img src="images/attachtypes/image.gif" border="0" alt=".jpg" />&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=156" target="_blank">grundriss.jpg</a> (Größe: 67,23 KB / Downloads: 4)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Die aktive Session beendeten wir um 00:10 Uhr.<br />
Um 00:15 Uhr zogen wir mit unserer Basis um und legten unser Augenmerk auf die „Villa Rustica“ die einst ein Gutshof gewesen sein soll. Vor der Villa sind 2 Gräber die belegen dass dieses Gelände zur fränkischen Zeit als Bestattungsstelle genutzt wurde.<br />
Hier ging es los mit Foto-Session, Video.<br />
Hier sehen wir zwei Bilder das entsteht wenn man ohne Blitzlicht arbeitet, die Verschlusszeit zu hoch ist und ohne Stativ natürlich eine Bewegungsunschärfe verursacht. :<br />
<a href="http://www.paranormal-saar.de/information/untersuchungen/sudelfelsinihnteil1" target="_blank">Bilder</a><br />
Hier noch ein paar Bilder damit ihr euch einen Eindruck der Untersuchung machen könnt:<br />
<a href="http://www.paranormal-saar.de/information/untersuchungen/sudelfelsinihnteil1" target="_blank">Bilder</a><br />
<br />
Gegen 00:30 Uhr haute es Sven auf der abgetretenen Treppe hin. Zum Glück ist nichts passiert und Sven blieb weitestgehend heil. Was uns vorher schon bewusst war, zeigte sich nun als Gewissheit: Ninja-Ghosthunter leben gefährlich. Unser Motto: Safety First! Knochenbrüche oder noch schlimmeres ist die Sache nicht wert.<br />
00:40 Uhr ging ich noch mit dem Recorder das Gelände der Villa und Umgebung ab.<br />
01:00 Uhr war ich damit fertig und wir begaben uns in eine darunter liegende Höhle die wie unser Gast Iris meinte, durchaus ein Lebensmittellager gewesen sein könnte.<br />
Gegen 01:30 Uhr hatten wir genug und traten den Rückweg an.<br />
<br />
Die Auswertung<br />
2 Audioaufnahmen haben wir ergattert die allerdings zu fragwürdig sind, so dass wir sie nicht veröffentlichen werden.<br />
<br />
Fazit<br />
Es war eine sehr schöne Untersuchung und alles lief recht reibungslos ab. Indizien für einen so genannten Kraftort, konnten wir dieses mal nicht finden. Dieses Mal…weil, wir der Meinung sind das Orte im Allgemeinen öfter Untersucht werden müssen und wir uns etwas von dieser „Spukorte Hopserei“ distanzieren möchten. Schnell wurde klar das je nach Ort 2-3 Orte pro Saison mit Recherche und allem drum herum schon genug arbeit machen.<br />
Ich hoffe unser Bericht war informativ und hat euch gefallen.<br />
Gruß Frank<br />
Paranormal-Saar]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Herzlich Willkommen zu unserem Bericht einer Untersuchung des Sudelfels bei Ihn.<br />
Paranormal-Saar versucht Phänomene, Theorien aus Erzählungen, Berichten, Sagen, Legenden und/oder Augenzeugenberichten zu hinterfragen, ihnen nach zu gehen, sie zu erleben und zu dokumentieren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-style: italic;">Randdaten:</span></span><br />
Ort: Sudelfels in Ihn<br />
Datum: 23./24.05.2010<br />
Start: 22:30 Uhr<br />
Researcher: Isabelle, Sven, Frank<br />
Gäste: Iris, Marc</span><br />
<br />
Der Sudelfels ist aus Geriesel von Kalkwasser entstanden und ein riesiger Block aus Tuff. Gerade solch mystische Orte, wo Quellen sprudelten, Höhlen oder mächtige Bäume standen, waren für die Kelten Orte, ihre kultischen Handlungen zu verrichten und Göttern zu opfern.<br />
Erzählungen und Berichten zu folge treten an solchen Orten Phänomene auf. Aus diesem Grund, machten wir uns auf den Weg um zu versuchen diese Phänomene zu erleben und im besten Fall zu dokumentieren.<br />
Die Kulturen von Kelten und Römern verschmolzen bald, nachdem die Legionen Roms das Land an der Saar besetzt hatten. Die keltische Lebensart und die importierte römische Zivilisation wurden rasch zur gallo-römischen Kultur, das Quellheiligtum Sudelfels bewahrt diese Begegnung zweier Kulturen. Über 700 gefundene römische Münzen, die älteste aus der Ära Kaiser Augustus (31 v. – 14 n. Chr.), die jüngste von Valentinaian (um 390 n. Chr) geben Aufschlüsse über die Benutzungsdauer der Anlage.<br />
In der Nähe eines Sechseckbrunnens wurde eine Statue der Quell -und Muttergöttin Sirona gefunden. Daneben belegen Grabungsfunde, dass in diesem Tempelbezirk auch die Gottheiten Apollo (Patron der Hirten und Medizin), Merkur (Beschützer der Händler), Rosmerta(Hüterin des Wohlstandes), Minerva und Silvanus verehrt wurden. Auf diesen Sechseckbrunnen legten wir diesen Abend unser Hauptaugenmerk. Orte der Gebete und Verehrungen gelten als besondere Orte für unser Vorhaben, zumindest wie man im WWW lesen kann und in unserer Umgebung zu hören bekommt.<br />
<br />
Wir kamen um 22:15 Uhr auf dem unteren Parkplatz an. Mit dabei waren 2 Gäste die sich für die Sache interessieren. An der Stelle ein Dank an Marc und Iris, mit denen man gut zusammen arbeiten konnte. Beim Griff nach dem Equipment wurde schon klar dass wir einen Transportwagen brauchen, sollten wir weiter dem technikgott huldigen wollen. Natürlich machten wir uns vor der Untersuchung Gedanken was man braucht und was Sinnvoll wäre, doch alleine dieses Equipment summierte sich und man hätte noch gut eine Hand mehr gebrauchen können.<br />
Der Weg nach oben war nicht sehr lange und auch nicht sehr beschwerlich wie wir das z.B von der Burg Montclair kannten. Also waren wir auch schnell oben.<br />
Ca. um 22:25 Uhr legten wir erst einmal das ganze Zeug ab und schauten uns etwas um. Dabei sahen wir leider wieder dass es von Bier und Weinflaschen an diesem Historischen Ort nur so wimmelte. Wir waren auch mal jung und hatten als Ausrede dass ja kein Mülleimer da stehen würde. Heutzutage steht zwar ein bzw. sogar 3 Mülleimer auf dem Gelände aber anscheinend bedarf es der Jugend nun noch jemand der es ihnen hinein wirft.<br />
Um 22:35 Uhr stellten wir die Stative, Kameras auf.<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><img src="images/attachtypes/image.gif" border="0" alt=".jpg" />&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=154" target="_blank">aufbau1.jpg</a> (Größe: 224,12 KB / Downloads: 6)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><img src="images/attachtypes/image.gif" border="0" alt=".jpg" />&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=155" target="_blank">aufbau2.jpg</a> (Größe: 236,21 KB / Downloads: 5)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
22:40 Uhr, wir gingen das Gelände ab um Ungebetene Gäste und Störfaktoren ausfindig zu machen.<br />
22:50 Uhr, nun ging’s dann los.<br />
Dokumentiert wurde über die ganze Zeit, Luftfeuchte, Temperatur mittels eines Datenloggers. Ein technisches Gerät was doch sehr nützlich ist.<br />
Hier mal ein kurzes Protokoll und wie das Grafisch aussieht:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><img src="images/attachtypes/image.gif" border="0" alt=".jpg" />&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=158" target="_blank">templog.jpg</a> (Größe: 208,13 KB / Downloads: 2)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
23:00 Uhr stellten wir zusätzlich noch einen Movetest auf, der Theorie wegen, das an solchen Orten „Kräfte“ wirken sollen und ob diese im Stande seien das auf dem Movetest für uns sichtbar zu machen. Der Movetest wurde alle 20 Min. abfotografiert um Veränderungen zu sehen.<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><img src="images/attachtypes/image.gif" border="0" alt=".jpg" />&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=157" target="_blank">movetest.jpg</a> (Größe: 377,08 KB / Downloads: 4)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Es sei noch mal gesagt das es sich um Theorien und Augenzeugenberichten handelt denen wir nachgehen und versuchen Indizien dafür zu finden und nicht jede Methodik der wir uns bedienen geschieht aus unserer Überzeugung heraus.<br />
23:35 Uhr begannen wir mit einer passiven EVP. D.h der Recorder in diesem Fall der Zoom H2 wurde angeschaltet ohne das Fragen gestellt wurden und natürliche Geräusche wie z.B vorbeifahrende Autos, Hundegebell etc. in ein Protokoll eingetragen, um bei der Auswertung eventuelle natürliche Geräusche zu identifizieren.<br />
Die passive EVP beendeten wir um 23:50 Uhr.<br />
Nach einer Pause begannen wir um 00:00 Uhr am 24.05.2010 eine aktive EVP Session. D.h, es wurden Fragen gestellt mit der Hoffnung später eine Antwort zu erhalten. Eine Charakteristik der EVP (Electronic Voice Phenomena) ist es eben das diese „Stimmen“, „Geräusche“ erst beim späteren Abhören, hörbar sind.<br />
Auch hier wurde während der Session hörbare Geräusche in einem Protokoll aufgeschrieben und festgehalten.<br />
Auch erhielt jeder Teilnehmer einen Grundriss des Ortes um eventuelle Erlebnisse zu protokollieren und die Stelle einzuzeichnen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><img src="images/attachtypes/image.gif" border="0" alt=".jpg" />&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=156" target="_blank">grundriss.jpg</a> (Größe: 67,23 KB / Downloads: 4)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Die aktive Session beendeten wir um 00:10 Uhr.<br />
Um 00:15 Uhr zogen wir mit unserer Basis um und legten unser Augenmerk auf die „Villa Rustica“ die einst ein Gutshof gewesen sein soll. Vor der Villa sind 2 Gräber die belegen dass dieses Gelände zur fränkischen Zeit als Bestattungsstelle genutzt wurde.<br />
Hier ging es los mit Foto-Session, Video.<br />
Hier sehen wir zwei Bilder das entsteht wenn man ohne Blitzlicht arbeitet, die Verschlusszeit zu hoch ist und ohne Stativ natürlich eine Bewegungsunschärfe verursacht. :<br />
<a href="http://www.paranormal-saar.de/information/untersuchungen/sudelfelsinihnteil1" target="_blank">Bilder</a><br />
Hier noch ein paar Bilder damit ihr euch einen Eindruck der Untersuchung machen könnt:<br />
<a href="http://www.paranormal-saar.de/information/untersuchungen/sudelfelsinihnteil1" target="_blank">Bilder</a><br />
<br />
Gegen 00:30 Uhr haute es Sven auf der abgetretenen Treppe hin. Zum Glück ist nichts passiert und Sven blieb weitestgehend heil. Was uns vorher schon bewusst war, zeigte sich nun als Gewissheit: Ninja-Ghosthunter leben gefährlich. Unser Motto: Safety First! Knochenbrüche oder noch schlimmeres ist die Sache nicht wert.<br />
00:40 Uhr ging ich noch mit dem Recorder das Gelände der Villa und Umgebung ab.<br />
01:00 Uhr war ich damit fertig und wir begaben uns in eine darunter liegende Höhle die wie unser Gast Iris meinte, durchaus ein Lebensmittellager gewesen sein könnte.<br />
Gegen 01:30 Uhr hatten wir genug und traten den Rückweg an.<br />
<br />
Die Auswertung<br />
2 Audioaufnahmen haben wir ergattert die allerdings zu fragwürdig sind, so dass wir sie nicht veröffentlichen werden.<br />
<br />
Fazit<br />
Es war eine sehr schöne Untersuchung und alles lief recht reibungslos ab. Indizien für einen so genannten Kraftort, konnten wir dieses mal nicht finden. Dieses Mal…weil, wir der Meinung sind das Orte im Allgemeinen öfter Untersucht werden müssen und wir uns etwas von dieser „Spukorte Hopserei“ distanzieren möchten. Schnell wurde klar das je nach Ort 2-3 Orte pro Saison mit Recherche und allem drum herum schon genug arbeit machen.<br />
Ich hoffe unser Bericht war informativ und hat euch gefallen.<br />
Gruß Frank<br />
Paranormal-Saar]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Paranormal Nord und Paranormal Süd besuchen die C.E.P.I. Spuknacht]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=873</link>
			<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:24:41 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=873</guid>
			<description><![CDATA[In einem Gemeinschaftsprojekt mit der <a href="http://www.central-european-paranormal-investigations.com" target="_blank">C.E.P.I.</a> nehmen <a href="http://www.paranormal-nord.de" target="_blank">Paranormal-Nord</a> und <a href="http://www.paranormal-sued.de" target="_blank">Paranormal-Süd</a> vom 13. Februar 2010 auf den 14. Februar 2010 an einer Spuknacht auf Schloss Fürsteneck teil.<br />
<br />
Wie immer halten wir Euch über Twitter auf dem Laufenden:<br />
<a href="http://twitter.com/paranormalnord" target="_blank">http://twitter.com/paranormalnord</a><br />
<a href="http://twitter.com/paranormalsued" target="_blank">http://twitter.com/paranormalsued</a><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Hinweis:</span> Auf dem Schloß soll ein arges Funkloch sein, wir hoffen, daß wir irgendwie von der Untersuchung Meldungen schicken können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In einem Gemeinschaftsprojekt mit der <a href="http://www.central-european-paranormal-investigations.com" target="_blank">C.E.P.I.</a> nehmen <a href="http://www.paranormal-nord.de" target="_blank">Paranormal-Nord</a> und <a href="http://www.paranormal-sued.de" target="_blank">Paranormal-Süd</a> vom 13. Februar 2010 auf den 14. Februar 2010 an einer Spuknacht auf Schloss Fürsteneck teil.<br />
<br />
Wie immer halten wir Euch über Twitter auf dem Laufenden:<br />
<a href="http://twitter.com/paranormalnord" target="_blank">http://twitter.com/paranormalnord</a><br />
<a href="http://twitter.com/paranormalsued" target="_blank">http://twitter.com/paranormalsued</a><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Hinweis:</span> Auf dem Schloß soll ein arges Funkloch sein, wir hoffen, daß wir irgendwie von der Untersuchung Meldungen schicken können.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[German Pararesearch 2009 - Destination Blumenthal]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=807</link>
			<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 15:23:49 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=807</guid>
			<description><![CDATA[In Zusammenarbeit mit dem Forum <a href="http://www.spukwelten.de" target="_blank">Spukwelten</a> initiierten wir das German Pararesearch 2009 unter dem Codenamen "Destination Unknown", um "Ghosthunting" für Interessierte anfaßbar und transparent zu machen. <br />
<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4Bf8zKZGPyY"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4Bf8zKZGPyY" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Das Konzept</span></span><br />
<br />
Es ist nicht immer einfach, gute Locations aufzutun, die dann auch noch für eine Untersuchung durch eine große Gruppe geeignet ist. Die Ghosthunter halten zwar alle immer Augen und Ohren auf, auch mit dem Hintergedanken, daß sie etwas für eine große Aktion finden, aber nicht immer werden sie fündig, und vielleicht übersehen sie ja auch etwas?<br />
<br />
Da die Ghosthunter aber auch immer gerne Gäste auf PUs dabeihaben, hatten sie die Idee das „German Pararesearch 2009“ als eine Art Preisausschreiben zu gestalten. Und so soll es laufen:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Phase 1</span><br />
<br />
Sicher weiß der eine oder andere User im Forum eine Location, die dringend mal untersucht werden sollte, und die gewissen Kriterien entsprechen muß (siehe weiter unten). Diese Location wird im Forum vorgeschlagen, entsprechend als Teilnehmer des "Preisausschreibens" mit einigen Hintergrundinfos, was da für Phänomene auftreten sollen. Vorschläge werden bis zu einem bestimmten Termin gesammelt, der frühzeitig bekannt gegeben wird.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Kriterien für eine geeignete Location</span><ul>
<li>Eine geeignete Location muß öffentlich zugänglich sein, oder es muß die Genehmigung des Eigentümers vorliegen, hier eine Paranormale Untersuchung durchzuführen. Auf keinen Fall sind verfallene Häuser und Grundstücke mit ungeklärten Eigentumsverhältnissen zugelassen. Zutrittsbefugnisse sind vorher abzustimmen.</li>
<li>Bei der Location sollte es sich nicht um bekannte Orte handeln, die sowieso das Ziel von Spuktouristen sind. Orte wie Beelitz, Brieselanger Wald oder Ebersberger Forst scheiden also aus!</li>
<li>Derjenige, der die Location vorschlägt, sollte wissen, wo diese liegt, wie man zu ihr gelangt und stellt auch eventuell den nötigen Kontakt zum Eigentümer her.</li>
<li>Die Location muß für den Termin das German Pararesearch 2009 auch zugänglich sein. Nichts ist ärgerlicher, als daß wir unverichteter Dinge wieder abziehen müssen.</li>
<li>Eine geeignete Unterbringung (Pension, Hotel, Ferienwohnung) in der Nähe muß für ca. 10 Personen vorhanden sein, da das German Pararesearch über ein Wochenende gehen wird. Hier sieht es so aus das die Ghosthunter euch bei der Kontaktaufnahme oder Untersuchungsgenehmigung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Geeignete Unterbringung heisst für euch nur das die Ghosthunter was in der Nähe haben, wo sie sich einmieten können für die Zeit der Untersuchung.<br />
</li></ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;">Phase 2</span><br />
<br />
Nun werden die vorgeschlagenen Locations gesichtet, überprüft und offene Fragen mit dem User geklärt. Den Kriterien entsprechende Locations werden nun zur Abstimmung mit den vorhandenen Hintergrund-Infos zur Abstimmung durch das Forum vorgestellt.<br />
<br />
Die User stimmen dann für eure Wunschlocation, an der das German Pararesearch 2009 stattfinden soll. Die Abstimmung endet zu einem bestimmten Termin, der frühzeitig bekannt gegeben wird.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Phase 3</span><br />
<br />
Die Gewinner-Location wird nochmals eingehend überprüft, ob alle nötigen Vorraussetzungen gegeben sind, dort eine PU durchzuführen. Unterbringungsfragen werden geklärt, und die Location wird den teilnehmenden Ghosthunter-Gruppen vorgestellt.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Gewinner</span><br />
<br />
Als Gewinn darf der User, der die Location vorgeschlagen hat, als Ehren-Teamleiter an der PU teilnehmen. Aus den Usern, die für die Location gestimmt haben, werden 2 gezogen, die an der PU teilnehmen dürfen. Die Gäste müssen natürlich volljährig sein (Mindestalter 18 Jahre).<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Phase 4</span><br />
<br />
Die Ghosthuntergruppen führen eine PU zu den vereinbarten Terminen an der Location durch, werten wie üblich aus und präsentieren Material und Berichte exklusiv im Forum Spukwelten, auf Pararesearch.info und eventuell auf den jeweiligen Homepages der User.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Vorschlag und Abstimmung</span></span><br />
<br />
Die User der Spukwelten schlugen verschiedene Orte vor, die eine Untersuchung wert sein könnten. Eine Abstimmung der User über die Vorschläge entschied dann, welcher Ort im Rahmen des German Pararesearch 2009 untersucht werden sollte, und fiel zugunsten des Ortes "Blumenthal", der sogenannten Stadtstelle in Berlin/Brandenburg aus, ein Ort, der im Mittelalter unterging und um den sich viele Legenden ranken.<br />
<br />
Aus dem "German Pararesearch 2009 - Destination Unknown" wurde somit der "German Pararesearch 2009 - Destination Blumenthal".<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Hintergrund-Informationen</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Bericht der Userin Marisa über ihre Erfahrungen im Blumenthal</span><br />
<br />
Ich hatte vor einigen Jahren einen Bericht darüber in der Tageszeitung gelesen, in dem zu lesen war, dass der Sage nach im Jahre 1348 die Pest zahlreiche Bewohner hinweg gerafft haben soll. 1398 kamen erst die Pommern, dann 1430 die Hussiten mit Mord und Totschlag. Von dem Städtchen blieben wohl nur ein paar Steine übrig, die von den umliegenden Dörfern nach und nach für ihre Bauten abgetragen wurden. Seitdem erzählt man sich, dass mancher Wanderer oder Pilzsammler Opfer plötzlicher Visionen werden. So höre und sehe man das bunte Treiben auf einem mittelalterlichen Marktplatz, das Läuten von Kirchenglocken und im Winter sogar seltsame Spuren im Schnee. Als Familienausflug getarnt machte ich mich eines Tages mit meiner Familie auf den Weg dorthin. Niemand außer mir wusste von den angeblichen Treiben auf diesem Flecken. Meinem Sohn (der damals 10 Jahre alt war) und mir fiel als erstes das Fehlen jeglichen Vogelgesanges auf. Etwa zwei Minuten später hörten wir alle ein ziemlich lautes metallisches Klonk, das sich am ehesten mit dem Geräusch eines Schmiedehammers auf einen Amboss vergleichen lässt. Als dieses Geräusch ertönte, waren wir alle drei etwa 3-4 Meter von einander entfernt und jeder trottete so für sich durch das dichte Laub am Boden. Bei diesem Klonk schauten wir alle in die Richtung aus der das Geräusch kam und ich kann mich nicht ganz genau daran erinnern, dass ich dachte: „ Das muss da hinter dem Zaun gewesen sein!“ Nur….da war kein Zaun! Diese Tatsache irritierte mich, da auch mein Sohn der Meinung war, dass dort ein Zaun sein müsste, hinter dem dieses Geräusch entstanden war. Wir hatten beide bildlich einen Zaun aus Stroh oder Zweigen im Kopf. Bei unseren zweiten Besuch an diesem Ort, hatten wir einen nigelnagelneuen Kompass dabei, der dort seinen Dienst verweigerte. Die Nadel klemmte und ließ sich weder durch Schütteln, oder durch Klopfen wieder lösen. Erst zu Hause, als das Ding aus der Tasche genommen wurde, funktionierte er wieder tadellos. Als wir zum dritten Mal dort waren, hatten wir einen digitalen Fotoapparat, besagten Kompass und ein Fotohandy dabei. Schon nach kurzer Zeit, hatten sich die Batterien meiner Kamera restlos entladen, sodass mein Sohn mit seinem Handy die Aufnahmen machen musste. Dabei gelang ihm eine beeindruckende Aufnahme von einem schaurigen Quietschen, dass die unwirkliche Stille dieses Waldes durchschnitt.<br />
<br />
Mittlerweile sind wir uns zu 99% sicher, dass dieses Geräusch von dem Bäumen stammt, die durch den Wind aneinander reiben.<br />
<br />
Wir überquerten dann irgendwann die besagte Strasse um uns auf die Suche nach dem See mit dem geheimnisvollen Koffer zu machen. Ich hatte bei Google Earth gesehen, dass dieser See etwas Nordöstlich von uns sein müsste, und fragte wieder einmal meinen Sohn: „Was sagt der Kompass?“ Überraschende Antwort: „Der rührt sich nicht!“ Die Nadel bewegte sich mal wieder kein Stück. Alles Klopfen und Schütteln brachte nichts. Also sind wir auf gut Glück weiter gezogen. Nach gut 50 Metern spielte auch der Kompass wieder mit. (Vielleicht befindet sich dort ein magnetisches Feld? Sollte mal jemand nachmessen, der Ahnung davon hat!) Ich möchte die Geschichte jetzt nicht noch unnötig verlängern. Wir fanden den See, aber natürlich nicht den sagenumwobene Koffer. Mein Sohn machte noch Fotos mit dem Handy und auch in diesem Waldstück war das Fehlen jeglicher Vögel auffällig. Nicht mal Enten oder Schwäne waren auf dem recht idyllischen See. Von Zeit zu Zeit ertönten komische Geräusche und wir hatten ständig so ein komisches Gefühl…. Ich weiß nicht was in diesem Waldstück los ist, wir fühlten uns auch nicht bedroht oder so was, aber es herrscht dort eine ganz eigenartige Atmosphäre.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Sagen</span></span><br />
<br />
Zum Forst Blumenthal gibt es verschiedene Sagen aus der Gegend.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Die Stadt im Blumenthal</span><br />
<ul>
<li>Fischbach: Städtebeschreibung d. M. B. Th. I Bd I S.357.</li>
<li>Beckmann: Beschreib. d. M. B. Th. II. Kap. II S. 446. 447.</li>
<li>Mündlich. <br />
</li></ul>
<br />
Nordöstlich von Straußberg und westlich von dem Dorfe Prötzel liegt unweit der Chaussee, die von Tiefensee nach Müncheberg führt, mitten in einem herrlichen Eichwalde von ziemlich auf der höchsten Erhebung eines oft aus sehr steilen Hügeln und Thälern bestehenden Plateaus, ein Flecken Landes, welches in der ganzen Umgebung den Namen der Stadtstelle führt. Noch vor wenigen Jahren war auch diese mit sehr alten Eichen bestanden, aber jetzt sind sie gefällt, und man hat westlich einen freien Blick bis zu dem etwas eine Viertelmeile entfernten Heidekrug, östlich bis bis zu dem unweit Prötzel gelegenen Hammelstall, nördlich und südlich ist der Blick durch Eichen- und Fichtenwald begrenzt. Jetzt wird dieser Flecken Landes, ungeachtet der Boden mit gewaltigen Massen bald kleinerer, bald größerer Steine bedeckt ist, mit Getreide bestellt, und nur, wo sich die Anhöhe nach Osten zusenkt, hat man eine größere Eiche stehen lassen, zum Andenken daran, daß hier einst eine Stadt gestanden ist. Unter dieser Eiche liegt nämlich ein großer Granitblock, der von ziemlich viereckiger Gestalt und oben geebnet ist; er hat eine Breite und Länge von etwa acht Fuß, liegt aber, wie es scheint, sehr tief in der Erde. Dieser Stein soll, wie erzählt wird, die Stelle bezeichnen, wo der Marktplatz der untergegangenen Stadt lag, und in seiner Nähe erstrecken sich, in einer Höhe von etwa zwei Fuß über dem Boden und fast in der ganzen Ausdehnung des jetzigen Feldes, Steinwälle, die tief in die Erde hinabgehen. Das sollen die Fundamente der Häuser jener Stadt sein. Noch vor hundert Jahren konnte man hier, nach Beckmann's Beschreibung, die Spuren einer Hauptstraße, welche die Richtung nach Straußberg hielt, und von sechs Querstraßen finden; außerdem waren noch verschiedene Gruben als Ueberreste von Kellern oder Brunnen zu sehen, und vier ummauerte Plätze, die, wie er meint, der Nachlaß von Kirche, Rathhaus, Schloß, Kloster oder dergleichen gewesen sein mögen. Innerhalb dieses Raumes liegen auch drei runde Hügel, von denen man sagte, daß sie Begräbnishügel seien. Das alles ist jetzt zum größeren Theil verschwunden, aber von dieser Stadtstelle hab sich noch mannigfaltige Sagen, namentlich in Straußberg, erhalten. Eine alte 73jährige Frau erzählt darüber, wie sie von einem 83jährigen Schäfer in ihrer Jugend gehört, der es von seinem Großvater vernommen habe, daß im Blumenthal einst eine sehr schöne Stadt mit guter Nahrung gestanden habe, die durch ein Erdbeben zerstört worden sei. Sie selbst habe noch den Kirchhof und den Grabstein des Predigers gesehen, auf dem mit großen Buchstaben zu lesen gewesen: „Prediger Troschel, gebürtig aus Marienwerder“, doch können sie sich der Zahlen des Geburts- und Todesjahrs desselben nicht mehr genau entsinnen. Der Schäfer, dessen Vater schon immer in diesem Irrgarten, in dem die schönsten Mallinekens (Himbeeren), weiße Johannisbeeren, Stachelbeeren, Haselnüsse gestanden, gehütet hatte, erzählt ihr einst, als er auf einem Eichenstumpf saß, auf diesem hätte sein Großvater alle Morgen einen Groschen gefunden (es war aber noch einer von den alten, von denen 24 auf einen Thaler gingen), das hätte er aber niemand sagen dürfen, sonst hätte er ihn nicht mehr bekommen. Er that daher das Geld stets heimlich in seinen Sack und bewahrte den an einem sichern Ort. Einst mußte er ihn aber da fortnehmen, nachdem er 9 Jahre lang alle Tage seinen Groschen erhalten hatte, und versteckte ihn deshalb in seinem Strohsack. Als nun seine Frau das Bett macht, findet sie den Sack und schilt nun auf ihren Mann los, sie habe so lange geglaubt einen ehrlichen Mann zu haben, und sehe nun, daß er ein Spitzbube sei. Da erzählte ihr der Mann, um sich vom Verdacht zu reinigen, woher er das Geld habe, aber des andern Morgens war auch kein Groschen mehr auf dem Eichenstumpf, und nie hat er wieder einen bekommen.<br />
<br />
Seltsam ist auch, was dem Vater des Schäfers dort mit seinem Hunde begegnet, so langer der den nämlich gehabt, ist der Hund, der den ganzen Tag über nichts fraß, Mittags in ein kleines Loch auf der Stadtstelle gekrochen, und wenn er auch noch so dünn hineinging, kam er doch wohlgenährt heraus, und hatte sich oft so rund gefressen, daß ihm die Wampe bis auf die Erde hing. Der Schäfer behauptete aber steif und fest, „da müssn Lüüde in west sinn, dee den Hund föddert hebben!“<br />
<br />
Einige sagen auch, auf der Stadtstelle zeige sich öfters eine weiße Frau, welche ein verwünschtes Fräulein sei, und auf dem Marktsteine sei noch eine Menschen- und Pferdetrappe sichtbar, woran man sehen könne, daß auch der Teufel dort sein Wesen getrieben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Der wilde Jäger im Blumenthal</span><br />
<ul>
<li>Mündlich. <br />
</li></ul>
<br />
Im Blumenthal hört man auch oft den wilden Jäger, wie er mit „Heho“, Peitschengeknall und Kettengerassel durch den Wald jagt. Es soll dies aber ein alter Oberförster sein, der zur Strafe, daß er die armen Leute, die Holz aus dem Walde holten, arg mißhandelte, und namentlich weil er einem den Arm zerschlagen, verdammt ist dort ewig zu jagen.<br />
<br />
Eine Frau war einst noch spät Abends mit anderen im Walde, wo sie Beeren gesucht hatten, da höen sie von fern ein lautes „Heho“, Peitschengeknall und und Hundegebell. Da ihr nun ein so arger Lärmen im Walde noch nie vorgekommen, fragte sie die übrigen, was das wäre, und erfuhr, daß es die wilde Jagd sei, wurde aber auch zugleich gewarnt, nicht zu nahe heranzugehen. Sei aber war neugierig und wollte doch den Zug, von dem sie schon so viel hatte erzählen hören, gern sehen; als sie nun wenige Schritte vorgegangen, wird der Lärm immer gewaltiger, und indem sie sich umblickt, sieht sie das Pferd des wilden Jägers dicht an ihrer Schulter; in demselben Augenblick ist sie aber auch schon zu Boden gerannt, und der Topf mit all den schönen Beeren liegt zerbrochen an der Erde. Unweit von der Stelle, wo die den wilden Jäger gesehen, giebts auch einen Weg, welcher der Hans-Mertenweg heißt, und seinen Namen von einem alten Manne haben soll, der vor Zeiten im Walde sein Brot durch Ausroden der Eichenstubben verdiente, und den Weg gemacht haben soll.<br />
<br />
Andere erzählen, dieser wilde Jäger sei darum verdammt, ewig zu jagen, weil er sich gegen Gott versündigt habe. Er hat nämlich einstens am ersten Weihnachtsfeiertage gejagt, und da sich kein Wildbrät hat wollen sehen lassen, so hat er gesagt, „und sollte ich bis zum jüngsten Tage jagen, so muß ich heut einen Hasen haben“, aber er hat keinen bekommen und jagt dafür noch bis auf den heutigen Tag. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Der Blumenthalsche See</span><br />
<br />
[*] Mündlich. <br />
<br />
Wie einige Leute erzählen, ist die Stadt, welche einst im Blumenthal gestanden, in dem dortigen schönen See untergegangen, und daher mag auch der große gelbe Koffer, der ganz mit Eisen beschlagen ist, hineingekommen sein. Man sieht nämlich zuweilen einen solchen dort auf dem Wasser schwimmen, aber kein Mensch kann ihn herausziehen, und wenn die Fischerknechte ihn mit Stricken herausziehen wollten, und ihn oft schon ganz sicher zu haben glaubten, waren die Stricke plötzlich wie angeschnitten und der Koffer wieder an der alten Stelle. Ueberdies ist das Herausziehen sehr gefährlich, denn mancher, der es thun wollte, ist schon dabei im See ertrunken. Es muß aber recht etwas Wunderschönes darin sein, denn am zweiten Adventstage hört man den ganzen Tag über eine herrliche Musik, wie von Pauken und Trompeten und auch Gesang, und die kommt aus dem Koffer. Ein Schäfer war einst grade an diesem Tage mit einem alten Fischer und noch andern dort in der Nähe, und es war ihnen allen schon den ganzen Tag wie Musik in den Ohren; als sie nun dem See näher kamen, wurde diese immer deutlicher, und wie sie endlich am Ufer anlangten, sahen sie den Koffer und hörten die Musik in ihrer ganzen Schönheit.<br />
<br />
Wunderbares kann man auch am Neujahrstage dort erleben, denn da sieht man Leinen quer über den ganzen See gezogen darauf hängt die allerfeinste Wäsche, und zwar so schöne Hemden, Ueberzüge, Handtücher, Laken und dergleichen mehr, daß sie wohl jeder gern haben möchte. Zum See führen dann ordentliche, von Rasen gemachte Stufen hinab, und es scheint so recht einladend gemacht, daß einer die Wäsche holen solle. Eine Frau kam nun auch einmal am Neujahrstage des Weges, und da der See immer an dem Tage zugefroren ist, heute aber grade so fest war, daß man noch die Spuren der schweren Holzwagen sah, die darüber gefahren waren, konnte sie dem Gelüste nicht widerstehen und wollte eins der schönsten Stücke holen, aber wie sie hingeht und faßt nur kaum die erste Klammer an, giebts ein fürchterliches Krachen, das Eis bricht unter ihr zusammen, und sie hätte unfehlbar ertrinken müssen, wenn ihr nicht noch die Fischer, die grade auf dem See fischen wollten, zur rechten Zeit zu Hülfe gekommen wären.<br />
<br />
Wie einige erzählen, soll sich dies Alles nicht auf dem Blumenthal-, sondern auf dem Straußsee zutragen.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Historische Informationen</span></span><br />
<br />
Neben der Beschreibung der Stadt stelle durch Beckmann gibt es einige wenige Reiseberichte aus dem 19. Jahrhundert, die die Stadtstelle im Blumenthal beschreiben.<br />
<span style="font-weight: bold;">II.Beschreib. der sog. Stadtstelle, ein Ort der Mark Brandenburg</span><br />
<br />
Hiezu macht der Herausgeber, der königl. Staats- und Kabinettsminister, Freiherr von Herzberg, die Anmerkung: „Das Dorf Blumenthal ist nicht mehr vorhanden. Es ist aber gewiß, die wüste Dorf- oder Stadtstelle, deren Ruinen man noch in dem, dem Grafen von Kameke gehörigen Holze der Blumenthal genannt, findet, und welche unter dem Namen der wüsten Stadtstelle Blumenthal bekannt ist. Aus dem Landbuche scheint, daß es nur ein Dorf gewesen, weil es nicht als ein Oppidum bemerkt worden.“ Beckmann liefert im ersten Theil der historischen Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg eine Abbildung der Stadtstelle und sagt dazu S. 446 ? 447: „Im Oberbarnimschen Kreis, unweit Prötzel, einem dem Herrn Hofmarschall von Kameke zuständigen Rittersitz, 4 3/4 Meilen von Berlin, 1½ Meilen von Wriezen, in dem sogenannten Walde Blumenthal ist ein Nachlaß von Mauerwerk in einem solchen Umfang, daß man noch gewisse Abtheilungen und Straßen, mithin den Ueberrest eines Städtleins wahrnehmen kann. Die südliche Seite zählt 190 Rheinländische Ruthen, die nördliche 160 Ruthen, die westliche aber 180 und die östliche etwas 60 Rheinländische Ruthen. Man bemerke dabei vier Thore, eine Hauptstraße, welche auch noch den Weg nach Strausberg hält und sechs Quergassen; außerdem noch verschiedene Gruben als Ueberreste von Kellern oder Brunnen und vier ummauerte Plätze, welches vermuthlich der Nachlaß von einer Kirche, Rathhaus, Schloß, Kloster oder dergleichen sein mag. Auch liegen innerhalb noch drey runde Hügel, welche man zwar für Begräbnishügel auslegt, aber deswegen nicht wahrscheinlich, weil man nirgends dergleichen Begräbnis innerhalb einer Stadt antrift. Es wären denn, daß solche Hügel erst nach der Zerstörung wären aufgeworfen worden; in welchem Fall die Stadt ziemlich alt dürfte gewesen seyn. Anno 1689, im März, hat der um die Märkische Geschichte verdiente Bürgermeister aus Kremmen, Herr Grüvel, diese Gegend auch besehen, und damals die Mauern, welche aus lauter Feldsteinen bestanden, noch eines Mannes hoch über der Erde befunden. Nach seiner Ausmessung mit Schritten hat die nördliche Seite an der Straße 650 Schritte, die südliche hinterwärts 750, die Breite etwa 350 Schritte gehalten. Den Ort selbst nennen die benachbarten Einwohner Blumenthal, und soll der Wald davon den Namen haben. Jetziger Zeit ist alles mit starken Bäumen bewachsen und der Rest von Steinen hat sich gemindert. Es scheint also allerdings ein Städtchen gewesen zu sein, welches zwar in einer angenehmen Gegend gelegen, aber sowohl wegen des Gebüsches, als wegen Mangel des Wassers die Bequemlichkeiten nicht mag gehabt haben, welche sich sonst bei Städten finden: weshalb sie nach und nach den Ort verlassen und etwa Wrietzen oder Strausberg haben helfen mit aufbauen. Kann auch seyn, daß Krieg, Brand, oder Pest hier gewüthet und den Ort verwüstet, nach welchem man sich wegen obbemeldeter Dürftigkeiten nicht eben weiter gesehnet.“<br />
<br />
Ich reiste im Jul. Des Jahres 1783, auf einer Reise von Berlin nach Freienwalde, ausdrücklich nach der Stadtstelle, und erinnere mich dieses Umwegs noch mit großem Vergnügen, ob ich gleich gern gestehe, daß zu meinem damaligen Vergnügen Umstände mehr als die Steine beigetragen haben. Der Anblick von Ruinen hat überall Reiz für mich, der Blumenthal ist ein dichter, aus Fichten, Eichen, Birken und Haselstauden bestehender Wald, sein Dunkel, verbunden mit der Vorstellung seiner Größe (er hält 12.000 Morgen und ist nach der Grimnitzer Heide, die 22.000 Morgen enthält, der größte Wald in der Mark Brandenburg), erweckt Schauder und die Gegend der Stadtstelle gleicht einer wahren Einöde. Ueberdies mußte ich, kurz vor dem Eintritt in den Wald ein heftiges Donnerwetter aushalten, aus welchem ein so starker Regenguß in die Bäume stürzte, wobei ein so heftiger Sturmwind wüthete, daß ich das Geprassel von Blitzen, die ich vor mir sich hinabschlängeln sah, kaum in dem Getöse zu unterscheiden vermochte. Reine Einbildungskraft war schon hier hochgespannt, und nun kam ich in den abgekühlten träufelnden finstern Wald, durch den von der Seite her die Donnerschläge, mit unzähligen Wiederhallen noch immer über mir hinrollten. Ein Heer von Vögeln umfang mich und eröffnete mein Herz der Empfindung noch mehr. Abends um sechs Uhr gieng ich von der dortigen Heidereuterei mit einem alten Mann nach der Stadtstelle, der Donner rollte fern; eine Art von dämmernder Feuchtigkeit fing an sich zu verbreiten, mein Begleiter erzählte mir auf dem Wege von Geistern, die auf der Stadtstelle erschienen, und von einem großen Schatz, der unter dem dortigen Markstein verborgen läge. Er hielt mich sogar für einen Schatzgräber, und als ich ihm diesen Irrthum benahm, für einen von den Mönchen, welche alle Jahre nach der Stadtstelle kommen, und untersuchen sollen, ob der Schatz noch unversehrt sey? Alles das machte mir die Besichtigung der Ruinen ungemein interessant.<br />
<br />
Der Abriß zeigt, dünkt mich, daß Blumenthal ein Städtchen gewesen ist, und daß es im Landbuch nicht oppidum heißt, hindert nicht, es für ein Städtchen zu halten, da in dem Verzeichnis von mehrern Städten blos der Name ohne den Beisatz oppidum angetroffen wird. Wer ungefähr das Alter einer Eiche nach ihrer Stärke zu schätzen vermag, der könnte etwa die Zeit des Untergangs von Blumenthal bestimmen: denn ich habe nicht nur innerhalb der Mauern, sondern in den festen Steinreihen selbst Eichen, die drey Ellen im Durchmesser halten, gefunden. Hätten auch die innerhalb der Mauern stehenden dicken Eichen, schon vor der Zerstörung des Orts, als Zierden öffentlicher Plätze, da gestanden, was, aber unwahrscheinlich ist, so müssen doch die Eichen, die gleichsam aus der Mauer herausgewachsen sind, in dieser, erst nach der Zerstörung, ihr Daseyn erhalten haben. Ich gebrauchte eine volle Stunde, um alles Mauerwerk zu besichtigen, und fand es mit der Zeichnung im Beckmann ziemlich übereinstimmend. Die höchste Höhe ist 1 ½ Fuß. Meines Erachtens sind an Blumenthals gänzlichem Untergang, es mag nun durch kriegerische Verwüstung, oder auf andre Weise ein Ende genommen haben, die Armseligkeit und Dürre der benachbarten Gegend Schuld, denen ich auch die Ursache vom Anhören eines am Postwege von Strausberg nach Prötzel ehemals gelegenen Dorfes zuschreibe. Mein Begleiter sagte mir: man hätte vor einiger Zeit auf der Stadtstelle allerley Geräthschaften und auch Kaffeetrommeln ausgegraben; der Finder der letztern muß aber wohl hier so gesehen haben, wie der Erzähler sah, der mir auf den Markstein Abbildungen von Händen und Füßen zeigte, zu deren Entdeckung mein Auge zu schwach war. Dieser Markstein ist die größte Seltenheit für die Einwohner im Blumenthal, und da er sehr versteckt liegt, so bildet sich der viel ein, der ihn aufzufinden weis. Er ist ein längliches Viereck und hält neun Fuß in der Diagonallinie. Nah um ihn her erblickt man viele Spuren von Bemühungen nach Schätzen. Ein wirklicher Schatz ist hier der vortreffliche Wald, in welchem eine Menge Theer geschweelt, eine Menge Bauholz für Hamburg gefällt, und so viel von Faßbänden verfertigt wird, daß der Ertrag der letztern allein sich jährlich auf 2000 Rthlr. Belaufen soll.<br />
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(Mörschel. )<br />
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<span style="font-weight: bold;">Der Blumenthal </span><ul>
<li><a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;xid=684&amp;kapitel=1#gb_found" target="_blank">Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg</a><br />
</li></ul>
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"Der Blumenthal", d.h. der Blumenthalwald, ist der Name eines großen Forstreviers, das den Hohen-Barnim von Westen nach Osten hin durchzieht und durch die von Berlin nach Wriezen führende Straße fast seiner ganzen Länge nach durchschnitten wird.<br />
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"Der Blumenthal" hat seine Romantik. Etwas von dem Zauber Vinetas ist um ihn her und die Sage von untergegangenen Städten, verschwunden in Wasser oder Wald, begleitet den Reisenden auf Schritt und Tritt. Wer um die Mittagsstunde hier vorüberzieht, der hört aus Schlucht und See herauf ein Klingen und Läuten, und wer gar nachts des Weges kommt, wenn der Mond im ersten Viertel steht, der hat über Stille nicht zu klagen, denn seltsame Stimmen, Rufen und Lachen ziehen neben ihm her.<br />
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Und ein schöner Wald ist "der Blumenthal". Die vielen Seen, die ihn durchschneiden, geben, auch wo sie nicht sichtbar werden, seinem Laub eine duftige Frische und ein Blühen ist ringsum, als wolle es der Wald immer wieder beweisen: ich bin "der Blumenthal".<br />
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Rapsfelder an den offenen Stellen, die sich breit in den Wald hineindehnen, würzen im Mai die Luft; dem Blühdorn folgt die Hagerose und dem Faulbaum der Akazienstrauch; die roten Erdbeeren lösen sich ab mit den röteren "Mallinekens" (wie der Landmann hier, poetischen Klanges, die Himbeeren nennt) und wenn endlich der Herbst kommt, so lachen die Ebereschenbeeren überall aus dem dunklen Blattwerk hervor. Dabei ein Reichtum an Hölzern, wie ihn märkische Forsten wohl kaum zum zweiten Male zeigen. In reichstem Gemisch stehen alle Arten von Laub- und Nadelholz; Eiche und Edeltanne, Else und Kiefer, Buche und Lärchenbaum machen sich den Rang der Schönheit streitig; vor allem aber ist es die Birke, der Liebling des Waldes, die mit weißem Kleid und langem Haar an dem Auge des Reisenden vorüberfliegt.<br />
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Der Blumenthal ist fast zwei Meilen lang und ziemlich ebenso breit. Hier und dort aber, wie schon angedeutet, unterbrechen Ackerstrecken das Revier und dringen von rechts und links her bis an die Chaussee hin vor. Ungefähr in der Mitte des Waldes treffen von Nord und Süd her zwei solcher Einschnitte zusammen und teilen den Forst in zwei ziemlich gleiche Hälften, in eine westliche und östliche, oder in eine Werneuchensche und Prötzelsche Hälfte. Die erste ist die landschaftlich schönere, die andere die historisch interessantere.<br />
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Der schönste Punkt der westlichen Hälfte ist der Gamengrund. Hier war es, wo Schmidt von Werneuchen seine Sommer- und Familienfeste zu feiern liebte. Sein feiner Natursinn bekundete sich auch in der Wahl dieser Stelle. Sie zeigt eine besondere Schönheit, und während sonst der Bau einer Chaussee wenig zum Reiz einer Landschaft beizusteuern pflegt, liegt hier ein Fall vor, wo das Landschaftsbild durch die durchschneidende Weglinie gewonnen hat. Der Chausseebau machte nämlich, wenn überhaupt eine passierbare Straße geschaffen werden sollte, die Überbrückung des Gamengrundes nötig, und da die Herstellung eines Dammes als passendstes Mittel erschien, ward ein Viadukt quer durch die Schlucht geführt, der nun das Hüben und Drüben des Hügellandes verbindet. Von der Höhe dieses Viaduktes aus blickt man jetzt nach links hin in die Wassertiefe des Gamensees, nach rechts hin in die Waldestiefe des Gamengrundes hinab. Der Vorüberfahrende fühlt sich wie gebannt und der Eiligste hat es nicht eilig genug, um nicht ein paar Minuten an dieser Stelle zu verweilen. Beide Bilder sind schön, auch einzeln betrachtet; aber das eine steigert noch die Wirkung des andern. Nach links hin Klarheit und Schweigen. Der Gamensee, wie ein Flußarm, windet sich in leicht gespanntem Bogen zwischen den Tannenhügeln hin und nichts unterbricht die Stille als ein plätschernder Fisch, den die Nachmittagssonne an die Oberfläche treibt. Nach rechts hin Dunkel und Leben. Aus dem Grunde herauf und bis an die Höhe des Dammes, beinahe greifbar für unsere Hände, steigen die ältesten Eichen, und während sich die Stämme in Schatten und Waldesnacht verlieren, blitzt die Sonne über die grünen Kronen hin. Allerhand Schmetterlinge wiegen sich auf und nieder und die Vögel sind von einer Herzlichkeit, als wäre dies das Tal des Lebens und nie ein Falk oder Weih über den Gamengrund dahingezogen. In der Ferne Kuckuckruf. Und ein blauer Himmel über dem Ganzen.<br />
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Die Westhälfte des »Blumenthals« ist der landschaftlich schönere Teil, aber die Osthälfte ist reicher an Sage und Geschichte. Wir wandern dieser anderen Hälfte zu. Der Wald hat uns bis an ein Vorwerk begleitet, dessen Stall- und Wirtschaftsgebäude bis hart an die Chaussee treten. Jenseits derselben fängt der Wald wieder an. Dies ist die Stelle, die wir suchen. Der Weg über den Hof hin wird uns auf Ansuchen freundlich gestattet und hinaustretend in die halb bebauten, halb brachliegenden Felder, halten wir, einige hundert Schritte weiter abwärts, vor einem mit Steinmassen überdeckten Terrain. Dies Steinfeld ist die sogenannte "Stadtstelle".<br />
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Hier stand vor fünfhundert Jahren das Städtchen Blumenthal, das seitdem dem ganzen Walde den Namen gegeben hat.<br />
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Die ältesten Nachrichten reichen bis auf 1375 zurück und das Landbuch der Mark Brandenburg führt "Blumendal" noch unter den Ortschaften des Landes Barnim auf. Der Umstand aber, daß nur das Areal des Städtchens angegeben und weder von Abgaben noch Hofediensten gesprochen wird, spricht dafür, daß die Feldmark bereits wüst und wertlos zu werden begann. Die Trefflichkeit der Äcker macht es zwar wahrscheinlich, daß im Laufe der nächsten Zeit noch Versuche gemacht worden sind, die wüst gewordenen Höfe neu zu besetzen, aber diese Versuche mußten notwendig scheitern. 1348 war das große Sterben gewesen; fünfzig Jahre später, als neue Kolonisten mutmaßlich eben anfingen, dem toten Ort ein neues Leben zu geben, fielen die Pommern ins Land und wieder dreißig Jahre später ging der Hussitenzug mit Mord und Brand über »den Blumenthal« hin. In achtzig Jahren die Pest, die Pommern und die Hussiten – das war zu viel. Ein Fluch schien über den Ort ausgesprochen zu sein; er war nun wirklich tot, und das Mauerwerk zerfiel. Der Wald mit Eichen und Schlingkraut zog in die offenen Tore ein, die Mallinekens rankten und blühten über Steintrog und Brunnen hinweg und ehe ein Jahrhundert um war, war es ein unheimlicher Ort, eine "verwunschene Stelle". Jeder mied sie. Wie es Seen und Seestellen gibt, wo die Fischer nicht fischen, weil sie fürchten, daß eine Hand aus der Tiefe fahren und sie herniederzerren wird, so berührte kein Jäger die Stelle, wo die alte Stadt gestanden hatte. Rundum tobte die Jagd, die Kurfürsten selbst erschienen mit »Hund und Horn«, aber vorüber an der Stadtstelle ging ihr Zug. Und waren Kinder beim Himbeersuchen unerwartet unter das alte Mauerwerk geraten, so befiel sie es plötzlich wie bittere Todesangst und sie flohen blindlings durch Gestrüpp und Dorn, bis sie zitternd und atemlos einen sicheren Außenplatz erreichten. Was gab es da nicht alles zu erzählen! Und so wuchs die Sage und zog immer festere Kreise um die "Stadt im Walde". Selbst das Wild blieb aus und nur Keiler und Bache hatten ihre Tummelplätze hier. An den tiefgelegenen Stellen des alten Marktplatzes, wo aus moderndem Eichenlaub und sickerndem Quellwasser sich Sumpflandstücke gebildet hatten, kamen die Wildschweinsherden aus dem ganzen "Blumenthal" zusammen, und wenn sie dann in Mondscheinnächten ihre Feste feierten, klang ihr unheimliches Getös bis weit in den Wald hinein und mehrte die Schauer des Orts.<br />
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So vergingen Jahrhunderte. Die Eichen wurden immer höher, das Gestrüpp immer dichter, – die »alte Stadt« schien verschwunden. Nur um die Winterzeit, wenn alles kahl stand, wurde das Mauerwerk sichtbar. Aber niemand war, der dessen geachtet hätte. Es waren die Zeiten des Dreißigjährigen Krieges! So viele Dorf- und Stadtstellen lagen wüst, so viele neue Herde waren zerstört; wer hätte Lust und Zeit gehabt, sich um alte, halbvergessene Zerstörung zu kümmern?<br />
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So kam das Jahr 1689 und mit diesem Jahre tritt die "alte Stadt", die bis 1375 ein Stück wirklicher Geschichte gehabt hatte, wieder ins Leben ein. Man kümmert sich wieder um sie. 1689 besuchte sie der Bürgermeister Grävel aus Kremmen und fand noch Feldsteinmauern, die den Boden in Mannshöhe überragten. Von da ab folgten weitere Besucher in immer kürzeren Zwischenräumen: Bekmann um 1750, Bernouilli um 1777. Beide fanden Mauerreste und hielten sie für die Überbleibsel einer alten Stadt. Noch andere Reisende kamen. Aber ausführlichere Mitteilungen gelangten erst wieder zur Kenntnis des Publikums, als im Jahre 1843 der Geistliche des benachbarten Dorfes Prötzel einen auf genaue Forschung gegründeten Bericht veröffentlichte. In diesem heißt es: "Die merkwürdige Stadtstelle Blumenthal ist unstreitig in alten Zeiten ein menschlicher Wohnort gewesen. Man sieht noch jetzt Spuren von Feldsteinmauern. Vor einigen Jahren sind von den Waldarbeitern mehrere Werkzeuge, Hämmer, Sporen u. dgl. gefunden worden, die den Kindern dann zum Spielen gegeben, leider wieder verlorengegangen sind. Kalk wird noch jetzt dort gefunden. Die Stadt soll von den Hussiten auf ihrem Zuge nach Bernau zerstört worden sein. Einige meinen, daß die Zerstörung älter sei. Der große platte Stein innerhalb der "Stadtstelle", der sogenannte Mark- oder Marktstein, ist vielleicht ein Denkmal aus der heidnischen Zeit. Es ist nicht undenkbar, daß hier, mitten im Urwalde, schon die Semnonen einen Volksversammlungsplatz oder eine Opferstätte hatten, und daß die Städtebauer einer späteren Epoche den heidnischen Opferstein einfach liegen ließen, wo er war, weil es unmöglich war, ihn fortzuschaffen. Dieser Markstein wird hier auch noch liegen, wenn von den Feldsteinmauern rings umher längst die letzte Spur verschwunden ist. Sollen diese Spuren aber vorläufig noch gewahrt werden, so ist es die höchste Zeit. Schon hat die Pflugschar ganze Strecken der "Stadtstelle" in Äcker umgewandelt, und der Eichenwald ist hin, der diese Stelle so lang in seinen Schutz genommen".<br />
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So weit der Bericht von 1843. Ich suche nun in nachstehendem zu schildern, wie ich zwanzig Jahre später die Stadtstelle gefunden habe.<br />
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Von einem Wasserpfuhl, der sogenannten »Suhle« aus gesehn, hat man nach Osten hin ein wellenförmiges, hier und da bebautes Stück Land vor sich, das an einzelnen Stellen von aufgetürmten, sehr niedrigen Steinmauern eingefaßt, an anderen Stellen wie mit großen Feldsteinen besäet ist. Wer viel in der Mark gereist ist, dem fallen diese Feldsteine nicht auf, die hier einfach um des Ackers willen beiseite geworfen oder sozusagen an den Tellerrand gelegt erscheinen. Und so nähert man sich der Umwallung in der vollen Überzeugung, daß Klöden recht gehabt habe, als er die Existenz einer Stadtstelle bestritt. Aber dieser Eindruck ist nicht von Dauer. Unser kundiger Führer führt uns an ein Gestrüpp von Elsbusch und Brombeerstrauch und sagt dann, auf eine Steinlinie zeigend, die kaum fußhoch aus der Erde hervorragt: "Dies ist die Kirche." Wir antworten zunächst mit einem halb verlegenen Lächeln. "Hier können Sie den Kalk sehen", fährt er fort, ein Stück Mörtel aus den Fugen losstoßend, und indem wir uns nunmehr niederbeugen und das Kalkstück in die Hand nehmen, erkennen wir mit denkbar größter Bestimmtheit, daß wir hier nicht eine aufgeschüttete Einfriedigung, sondern ein in die Tiefe gehendes, gemauertes Fundament vor uns haben. Auf einen Schlag sind wir überführt. Wir verfolgen nun die Steinlinie, kommen an einen Eckstein, endlich an einen zweiten und dritten und überblicken das Oblong. Alle Zweifel sind geschwunden und wir sehen klärlich, daß hier ein Gebäude gestanden hat. Die Fundamente liegen da. Ob Kirche oder Rathaus, ist gleichgültig. Höchst wahrscheinlich die Kirche.<br />
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Unser Führer erkennt sehr wohl die Umwandlung, die mit uns vorgegangen. "Ich werde Sie nun zu dem großen Brunnen führen", murmelt er gleichgültig vor sich hin, aber mit erkünsteltem Gleichmut, denn diese "Stadtstelle" ist sein Stolz. Und inmitten eines Stück Roggenlandes, dessen Halme kaum erst handhoch aus der Erde ragen, stehen wir alsbald vor einem jener Ziehbrunnen, wie wir ihnen noch jetzt in unseren Dorfgassen begegnen. Wir sehen eine Rundung von fünf bis sechs Fuß Durchmesser, die Rundung selbst mit Feldsteinen ausgemauert und die mit Geröll locker zugeworfene Höhlung noch immer über fünf Fuß tief. Auf unsere Fragen erfahren wir, daß vor einem Menschenalter alle diese Dinge noch viel erkennbarer waren: das Mauerwerk der Kirche ragte noch mannshoch auf, die Brunnenhöhlung war noch gegen fünfzehn Fuß tief, und der Mantel des Brunnens erwies sich noch deutlich als eine Art Lehmzylinder, in dem die Steine kreisförmig übereinander steckten.<br />
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Wir schreiten von der "Brunnenstelle" zu der benachbarten "Backofenstelle". Sie liegt im Roggenland und gibt sich zunächst durch nichts Besonderes zu erkennen. Halme stehen jetzt dicht umher. Erst bei genauerer Einsicht gewahren wir, daß sich mitten in dem schwarzbraunen Boden eine kreisrunde Lehmstelle von etwa Backofendurchmesser scharf markiert.<br />
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Von hier aus geht es weiter zum "Markstein", der bis diesen Tag von einer alten Eiche überschattet wird. Aber sie gehört doch nur dem Nachwuchs an, der, als die Stadt zerstört war, durch die offenen Tore hier einrückte. Die wirklich alte Eichengeneration, die bei Lebzeiten der Stadt den Marktplatz einfaßte und beschattete, ist hin und zeigt nur noch an einzelnen Wurzelstubben, wes Schlages und Umfanges sie war.<br />
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Weit mehr indes als diese Wurzelstubben von kolossalem Durchmesser ist der Markstein selbst eine Sehenswürdigkeit. Es ist derselbe, über den wir schon weiter oben berichtet haben. Er mißt etwa acht Fuß im Quadrat, geht über vierzehn Fuß in die Tiefe und ragt nur wenig aus dem Erdreich hervor. Natürlich hat ihn nicht Menschenhand hierher gelegt und die Annahme hat nichts Gezwungenes, daß er ein Opferstein der Ureinwohner war. Auf diesem Stein zu schlafen, müßte mindestens eben so unheimlich wie unbequem sein.<br />
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Und von diesem an höchster Stelle gelegenen "Markstein" aus haben wir jetzt nach vorgängiger Kenntnisnahme der Einzelheiten alles in der Klarheit einer Reliefkarte vor uns. Wir erkennen deutlich die Mauer, die Tore, die Hauptstraße, die Kirche, die einzelnen Häuser und Gehöfte, und ungerufen wie eine Vision steigt die alte Stadt aus ihrem Grabe wieder vor uns auf. Gewiß ist das Bild, das wir uns von ihr machen, ein vielfach falsches; aber es sind dieselben Fehler nur, wie wenn wir uns mit Hilfe eines Plans eine Stadt im Geiste aufbauen. Die Dinge selbst sind nicht richtig, aber wir geben den Dingen einen richtigen Platz.<br />
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Unten am Hügelabhang, in Nähe der "Suhle", blicken wir noch einmal auf das Steinfeld zurück, das nicht länger ein Chaos für uns war. Dann erst trennten wir uns zögernd von einer Stelle, über der ein ganz besonderer Zauber waltet. Die Natur wuchs hier einst wild in eine Stätte der Kultur hinein und wucherte darin; nun hat eine andere Kultur den Wald gefällt und breitet ihre Saaten darin aus. Städtisches Leben von ehemals und Ackerbau von heute reichen sich über einem vierhundertjährigen Wald-Interregnum die Hand.<br />
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Aber an Unheimlichem fehlt es noch immer nicht. Das Wildschwein hat es nicht vergessen, daß Jahrhunderte lang ihm diese Stelle gehörte, und in Sommernächten, wenn der Rapsduft vom Felde her in den Wald zieht, dann bricht es in sein altes Revier ein, erst in die "Suhle", dann in die Saat und tritt nieder und wirbelt auf. Wer dann im "Blumenthal" seines Weges kommt, der hört ein Lärmen und Johlen, ein Grunzen und Quietschen wie in alter Zeit, und er weiß nicht, ist es ein Hexensabbat oder die wilde Jagd.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Vorabbegehung</span></span><br />
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Am 2. Juli brach Knut von Paranormal Nord auf gen Richtung Blumenthal um eine Begehung der Örtlichkeit vorzunehmen: <br />
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<span style="font-weight: bold;">Bericht der Vorabbegehung</span><br />
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"Die Stadtstelle ist einfach zu finden, liegt sie doch immer noch direkt an einer Landstrasse. Man parkt auf einem alten Gutshof, der mittlerweile geteilt wurde und wo nun mehrere Parteien wohnen. Ein freundliches Rentnerpaar ließ mich bei Ihnen parken, damit meinem Auto nichts passiert (Daß der Oldi ein angeschlagenes Getriebe hat, muß ja keiner wissen ), und sie wiesen mir den Weg zur alten Stadtstelle. So machte ich mich auf, in den Wald. Ich kam noch an einigen Kleingärten (Datschen) vorbei, und irgendwo mußte ich den falschen Weg gewählt haben, denn ich ging in den Wald und an einer Holzsammelstelle der Waldarbeiter machte ich erstmal mein Equipment klar. Dann streifte ich etwas orientierungslos durch den Wald, und versuchte, anhand meiner Karte von Google-Maps meinen Weg durchs Gelände zu finden, was mir gründlich mißlang. Meinen Ausdruck aus Wikipedia mit den GPS-Koordinaten hatte ich zuhause liegen gelassen (gut, Knut!), und so verirrte ich mich gründlichst. Nachdem ich entlang einer eingezäunten Schonung an der Stadtstelle vorbeigelaufen war (ohne es zu merken Cyclops ) und nach einer Begegnung mit einem Reh machte ich Rast auf einem Hochsitz. Ich ruhte mich etwas aus und vernahm deutliches Schweinegrunzen. Ich beschloss, meinen Weg zur Landstrasse zu suchen, um mich anhand des Blumenthalsees auf der anderen Strassenseite im Wald zu orientieren. Auf dem Weg zur Strasse fand ich heraus, warum Teile des Waldes eingezäunt wurden. Hier ziehen Bachen ihre Frischlinge auf, ich sah kurz ein Wildschwein und 3 Frischlinge im Unterholz verschwinden. Im andern Teil des Walds fand ich relativ schnell den Blumenthalsee. Der See und Teile des Ufers sind im Privatbesitz. Zum einen steht ein Schild im See, zum anderen wurde ich von einem Hund gestellt, und es dauerte eine Weile, bis sich der Besitzer zu mir bequemte, um mich zu erlösen. Als ich erklärte, daß ich mich etwas im Wald verlaufen habe, wurde der Mann etwas freundlicher und wir unterhielten uns etwas. Der See liegt recht schön im Wald, am See liegen einige Wochenendhäuser, die über einen Waldweg mit dem Auto erreicht werden können. Ein Aufenthalt hier nachts kann schon unangenehm werden, wenn der Hund weiter nicht angeleint herumstrolcht. Vom See ging ich den Weg zurück zur Strasse und kam an der Stadtstelle heraus. Nach einer kurzen Pause ging ich diesmal den richtigen Weg, fand die Stadtstelle auf Anhieb und ging einmal um die Stadtstelle herum, um den Markstein zu finden. Als Orientierungshilfe nahm ich diesmal die Beschreibung von Theodor Fontane zu Hilfe, und fand anhand dieser auf Anhieb den Markstein. Rund um das Feld der Stadtstelle liegen sehr sehr viele Steine und Findlinge, teilweise mit alten Graffitis aus dem 19. und frühem 20. Jahrhundert („Mata Hari“, etc.). Der Markstein hat den von Fontane erwähnten typischen Fußabdruck des Teufels (Einen Hufartigen Abdruck) und Besucher verschiedener Zeiten haben ihre Kürzel hinterlassen. Der Markstein ist ca. 3 x 3 Meter groß und soll bis zu 6 Meter in die Erde gehen. Er liegt unter einer Eiche, in die eine Birke verwachsen ist und auch ein Apfelbaum(!) steht direkt mit am Markstein. Am Markstein machte ich eine EVP-Session, und nach dieser ging ich den Rest der Stadtstelle ab zurück zum Auto, durch das Gebiet, wie Marisa es beschrieb. Die gepflasterten Wege sind eindeutig nicht mittelalterlichen Ursprungs, zur Lösung komme ich später. Ich vernahm auch hier und da Klopfgeräusche, wie von Holzhacken, und wie Holz, das auf Holz klopft. Auch metallisches Hämmern vernahm ich. Bevor ich zum Auto zurück ging, klapperte ich noch die Datschen ab. Hier standen teilweise Fliegengittertüren lose in den Angeln und zogen nicht mehr richtig zu. Beim leichtesten Windhauch fingen diese an, metallisch oder hölzern zu klopfen. Wir kennen dies von anderen PUs, solche Geräusche werden durch die Reflektion des Schalls an Bäumen relativ weit in den Wald getragen und können dann von überall her kommen. Auch das Holzhacken konnte ich lösen: Kam doch ein Mann aus der Datsche, hackte 2 Scheite klein und verschwand wieder in der Datsche. Am Stück ordentlich was verkleinern tat er offensichtlich nicht. Zurück beim Auto wurde ich von einem Jogger angesprochen, der immer im Wald laufen geht, ob ich denn auf Fontanes Spuren wandle. Ihm war mein Hamburger Kennzeichen aufgefallen, und so sprach er mich an. Von ihm erfuhr ich das „Geheimnis“ der gepflasterten Wege im Wald und der großen Menge Findlinge rund um die Stadtstelle: Bis nach dem Krieg war die Siedlung Blumenthal noch so erhalten wie von Fontane beschrieben. Man konnte noch Grundmauern erkennen, die Reste des Ziehbrunnens besichtigen usw. Nach dem Krieg zu Zeiten der DDR soll das russische Militär die Stadtstelle als Schiess- und Übungsplatz genutzt. Bis auf den Markstein hätten diese das Feld mit Bulldozern geräumt und die Steine an den Rand des Feldes gekarrt. Ob dies der Wahrheit entspricht, ist zu prüfen.<br />
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Zur Info: Entgegen vieler Behauptungen ist das Gebiet nicht soooo groß. Das Feld der Stadtstelle ist ungefähr so groß wie der Friedhof Vossenack, Ähnlich verhält es sich mit dem sogenannten Gamengrund, das ist das Gebiet um den Blumenthalsee. Das ist alles locker mit 8 Leuten abzudecken." <br />
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<span style="font-weight: bold;">Video der Vorabbegehung</span><br />
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Von der Vorabbegehung ist ein Videozusammenschnitt verfügbar: <br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iQdgmCHqmGo"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iQdgmCHqmGo" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
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<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Auswertung der Vorabbegehung</span></span><br />
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Durch die Vorabbegehung wurde festgestellt, daß für eine Untersuchung nur der Platz der ehemaligen Stadtstelle in Betracht kam. Der Forst Blumenthal ist ein Waldgebiet mit vielen Holzwegen, die im "Nichts" enden und Spazier- und Wanderwege sind im Gebiet der Stadtstelle überwuchert und nicht klar ausgeschildert.<br />
<br />
Eine Untersuchung des Blumenthal-Sees kam nicht in Betracht, da der See Privatbesitz ist und auch entsprechend beschildert ist. Zudem finden sich Wochenendhäuser direkt am Seeufer, und es herrscht ein gewissen Misstrauen der Anwohner gegenüber Leuten, die sich im Wald aufhalten. Zumindest waren bei der Vorabbegehung die Anwohner nicht amüsiert, daß da jemand am Seeufer fotografierte und filmte.<br />
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Leider war Marisa, die Userin aus den Spukwelten, die Erlebnisse im Blumenthal-Forst hatte, verhindert, so daß auf der Vorabbegehung auch die "Hot-Spots" der Erlebnisse nicht aufgesucht und per GPS markiert werden konnten.<br />
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Eine Überprüfung der Aussagen der Anwohner durch eine Archäologin, die sich viel mit der Stadtstelle auseinandergesetzt und geforscht hat, ergab, daß die Aussage, daß die Russen die Stadtstelle geräumt und als Truppenübungsplatz eingerichtet hätten, aus dem Leeren gegriffen ist. Im Gegenteil hatte der (der Archäologin noch persönlich bekannte Bauer) das Feld der Stadtstelle bewirtschaftet und durch die Landwirtschaftsarbeiten sind viele der Siedlungsreste den Rodungen und Ackerarbeiten zum Opfer gefallen.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Untersuchung der Stadtstelle</span></span><br />
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Nur ein paar Wochen später fand dann vom 14.8.2009 bis 16.8.2009 die Hauptuntersuchung der Stadtstelle statt. Leider war Marisa auch an diesem Wochenende verhindert, um uns die "Hot-Spots" mit ihren Erlebnissen zu zeigen.<br />
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Am 14.8. trafen Cean, Jörg und Knut bei schönstem sommerlichen Wetter in Tiefenbach in der Nähe der Stadtstelle ein, wo im Hotel Quartier bezogen wurde. Gegen 16 Uhr wurde eine Begehung des Geländes vorgenommen, um Cean und Jörg mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen. Wir begingen das Feld der ehemaligen Stadtstelle, grosses Interesse fanden die vielen Steine, die um das Feld liegen, und machten uns auch mit der Stelle des Marksteins vertraut. Für die 1. Nacht beschlossen wir, uns auf die Untersuchung des Marksteins zu konzentrieren. <br />
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<span style="font-weight: bold;">Untersuchung 14.8.2009</span><br />
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Um 21 Uhr trafen wir erneut an der Stadtstelle ein, diesmal mit voller Ausrüstung. Nachdem ein freundlicher alter Herr, der aus dem Wald kam, uns noch einmal darauf hinwies, wo wir parken könnten, ohne die Waldarbeiter zu behindern, luden wir unsere Ausrüstung aus. Der Herr ging übrigens in eines der Häuser an der Stadtstelle, es handelt sich hier also um keinen Waldgeist, wie oft behauptet wird.<br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Stadtstelle&amp;sll=52.67032,13.849303&amp;sspn=0.017956,0.034761&amp;g=Gamen+See,+Brandenburg&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Stadtstelle+Pr%C3%B6tzel,+M%C3%A4rkisch-Oderland,+Brandenburg&amp;ll=52.640902,13.924313&amp;spn=0.008984,0.017381&amp;t=h&amp;z=16" target="_blank">Die Stadtstelle auf Google-Maps</a><br />
In der Abenddämmerung erreichten wir den Markstein, bauten unser Equipment rund um den Markstein auf, und starteten dann gegen 22:30 die erste Untersuchung.<br />
[img]PU Skizze Blumenthal1.jpg[/img]<br />
Nach Beginn liessen wir zunächst den Markstein allein und hielten uns im umliegenden Gebiet auf, um auf Geräusche zu achten, von denen oft berichtet wurde, und eventuelle Ursachen für diese zu finden. Es war eine sternklare Nacht, und für den Monat typisch konnten wir viele Sternschnuppen beobachten. Nach ca. 30 Minuten kehrten wir dann zum Markstein zurück, wo jeder Teilnehmer der Untersuchung ein Einzelsitdown auf dem Markstein machen sollte. Während dieses Sitdowns konnte derjenige machen, was ihm gerade in den Sinn kam.<br />
<br />
Abschliessend führten wir noch einen Gruppen-Sitdown durch, gegen 0:30 brachen wir die Untersuchung ab, da es trotz der Jahreszeit mit abschliessend 9 Grad empfindlich kühl wurde.<br />
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<span style="font-weight: bold;">Auswertung der ersten Untersuchung</span><br />
<br />
Auch die Auswertung der ersten Nacht brachte keine besonderen Ergebnisse. In einer Tonaufnahme von einem Sitdown hatten wir ein eventuelles EVP festgestellt, hier meinten wir, auf eine Frage die Antwort "Nein" erhalten zu haben.<br />
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<a href="http://handbuch.pararesearch.info/images/4/48/EVP-Sitdown1.mp3" target="_blank">EVP-Sitdown1.mp3</a><br />
<br />
Durch den direkten Abgleich mit dem anderen Aufzeichnungsmaterial konnten wir jedoch ein EVP ausschliessen, da dieses Geräusch eher vom dem Reissverschluß der Jacke herrührte<br />
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<a href="http://handbuch.pararesearch.info/images/c/cd/Video-Sitdown.avi" target="_blank">Video-Sitdown.avi</a><br />
<br />
Besondere Vorkommnisse konnten wir so nicht verzeichnen.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Begehung Gamengrund 15.8.2009</span></span><br />
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Für diesen Tag hatte sich noch Andre angekündigt. Nach dem Frühstück nahmen wir die ersten Stichproben-Auswertungen vor, um für die zweite Nacht Anhaltspunkte zu finden, auf die ein stärkeres Augenmerk zu legen wäre. Leider fanden wir im "Schnelldurchlauf" keine prägnanten Stellen, die uns besonders auffielen.<br />
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Für den Tag hatten wir im Programm, den Gamengrund zu begehen, von dem auch einige Berichte durch die Foren geistern. Zudem interessierte uns <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%B6tzel#Geschichtsdenkmale" target="_blank">das Denkmal um die hingerichteten Widerstandskämpfer um Robert Uhrig </a>, sowie die Jahrhundert-Eiche, die Fontane beschrieb.<br />
<br />
Zum Gamen See (Nicht zu verwechseln mit dem Gamensee, der nördlicher liegt!!!) gelangt am über die Zufahrt zum dortigen Campingplatz, der am nördlichen Ufer des Sees sehr gut zu erkennen ist. <br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Gamen+See,+Brandenburg&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=19.064794,35.595703&amp;ie=UTF8&amp;cd=1&amp;geocode=FXCvIwMd11LTAA&amp;split=0&amp;hq=&amp;hnear=Gamen+See&amp;t=h&amp;z=15" target="_blank">Gamen See auf Google-Maps</a><br />
Bereits während der Begehung stellten wir fest, daß der Campingplatz durch die Sommergäste recht laut ist, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserschall" target="_blank">der See stimmen sehr weit trägt.</a><br />
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Dies erklärt deutlich die Stimmphänomene, denen man in diesem Gebiet unterliegt, da der See in einer galzialen Rinne im Wald, also in einer Schlucht liegt, was Echo- und Verzerrungseffekte stark begünstigt.<br />
<br />
Auch das berichtete Auftauchen nackter Personen hat seinen Ursprung einfach darin, daß der Gamen See ein Naherholungsgebiet ist, der aufgrund seiner Lage im Wald und dem damit verbundenen Sichtschutz zum FKK-Sonnen und -Baden genutzt wird. Aus Gründen des Presönlichkeitsschutzes haben wir hier auf Beweisfotos verzichtet.<br />
<br />
Da auch auf einer der oberen Flächen (am Schmiedeweg) des Campingplatzes ein Vereinstreffen vorbereitet wurde, haben wie auf eine Untersuchung dieses Gebiets verzichtet, da der zu erwartende "Lärmpegel" zu hoch sein würde.<br />
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 <span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Untersuchung am 15.8.2009</span></span><br />
<br />
Mit der weiteren Unterstützung durch Andre bauten wir zur Hauptuntersuchung Die Stationen Markstein und zwei Stationen weiter südlich vom Markstein auf. Wir hatten einen heißen Tipp bekommen, daß ein Punkt hoher Aktivität (Das Dorfzentrum?) südlich vom Markstein sein soll, und wir nach Gefühl aufbauen sollten.<br />
<br />
Nach dem Interview für das Spukwelten Paratalk-Radio begannen wir mit den Stationsaufbauten.<br />
<br />
Zusätzlich bauten wir für den Videostream als Basis ein Zelt mit Laptop auf und schlossen eine Webcam an, die den Markstein beobachtete.<br />
<br />
PU-Skizze2.jpg<br />
<br />
Jörg baute seine Station weiter südlich im Wald auf, Knut baute eine weitere Station am südlichen Rand des Felds auf, zusätzlich wurde der Markstein überwacht. Neben verschiedenen Tierrufen waren die Highlights der Nacht das Fluggeräusch eines großen oder schweren Vogels, den wir scherzhaft den "Flugsaurier" nannten. Andre und Knut waren zu dieser Zeit in der Nähe des Marksteins und hörten den Vogel, konnten ihn aber mit den Taschenlampen nicht ausmachen. Wenig später wurden sie von Jörg und Cean angefunkt, bei denen der Vogel gerade vorbeigeflogen war.<br />
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<a href="http://handbuch.pararesearch.info/images/4/45/Flugsaurier.mp3" target="_blank">Flugsaurier.mp3</a><br />
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Wir haben dieses Geräusch einigen Leuten zur Begutachtung vorgelegt, unter anderem auch Leprechaun. Die meisten tippten darauf, daß es sich um eine Großtrappe handeln müsste.<br />
<br />
Auch hörten wir viele Stimmen, zum einen verbunden mit Diskomusik, so wurden wir auch leicht hier durch die Veranstaltung am Gamen See gestört, zum anderen sind am nördlichen Rand des Feldes viele Gartenlauben (Datschen) einer Kleingarten-Kolonie, von wo wir auch Stimmen, Klopfen und Geräusche vernahmen.<br />
<br />
Als drittes fiel uns ein merkwürdiges Klopfen oder Knallen auf, das nur dann auftauchte, wenn auf der nahen Bundesstrasse ein Auto aus Richtung Prötzel vorbeifuhr und dann über eine Nebenstrasse nach Werneuchen abbog. Durch den Wald führt eine Bahnlinie, und der Bahnübergang verursacht beim Überfahren je nach Richtung diese Geräusche.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Auswertung der 2. Nacht</span><br />
<br />
Auch die Untersuchung der 2. Nacht lieferte keine Ergebnisse statt dessen konnten wir viele geschilderte Phänomene erklären.<br />
<br />
Auf uns machte das Gebiet des Blumenthal keinen merkwürdigen Eindruck. Interessant ist, daß dort auch eine Wüstung ähnlich wie Nordhusen vorliegt, jedoch alle Zeitzeugen durch Landwirtschaft leider beseitigt wurden.<br />
<br />
Gerne hätten wir eine Stadtstelle wie Fontane sie noch romantisch-verklärt beschrieb, angetroffen; lediglich die Steine rund um das Feld sind klägliche stumme Zeugen... <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Ergänzende Quellen</span></span><br />
<br />
Diverse Bilder zur Untersuchung gibt es u.a. hier <a href="http://www.flickr.com/photos/paranormalsued/sets/72157622065384236/" target="_blank">Flickr-Account Paranormal-Süd </a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In Zusammenarbeit mit dem Forum <a href="http://www.spukwelten.de" target="_blank">Spukwelten</a> initiierten wir das German Pararesearch 2009 unter dem Codenamen "Destination Unknown", um "Ghosthunting" für Interessierte anfaßbar und transparent zu machen. <br />
<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4Bf8zKZGPyY"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4Bf8zKZGPyY" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Das Konzept</span></span><br />
<br />
Es ist nicht immer einfach, gute Locations aufzutun, die dann auch noch für eine Untersuchung durch eine große Gruppe geeignet ist. Die Ghosthunter halten zwar alle immer Augen und Ohren auf, auch mit dem Hintergedanken, daß sie etwas für eine große Aktion finden, aber nicht immer werden sie fündig, und vielleicht übersehen sie ja auch etwas?<br />
<br />
Da die Ghosthunter aber auch immer gerne Gäste auf PUs dabeihaben, hatten sie die Idee das „German Pararesearch 2009“ als eine Art Preisausschreiben zu gestalten. Und so soll es laufen:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Phase 1</span><br />
<br />
Sicher weiß der eine oder andere User im Forum eine Location, die dringend mal untersucht werden sollte, und die gewissen Kriterien entsprechen muß (siehe weiter unten). Diese Location wird im Forum vorgeschlagen, entsprechend als Teilnehmer des "Preisausschreibens" mit einigen Hintergrundinfos, was da für Phänomene auftreten sollen. Vorschläge werden bis zu einem bestimmten Termin gesammelt, der frühzeitig bekannt gegeben wird.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Kriterien für eine geeignete Location</span><ul>
<li>Eine geeignete Location muß öffentlich zugänglich sein, oder es muß die Genehmigung des Eigentümers vorliegen, hier eine Paranormale Untersuchung durchzuführen. Auf keinen Fall sind verfallene Häuser und Grundstücke mit ungeklärten Eigentumsverhältnissen zugelassen. Zutrittsbefugnisse sind vorher abzustimmen.</li>
<li>Bei der Location sollte es sich nicht um bekannte Orte handeln, die sowieso das Ziel von Spuktouristen sind. Orte wie Beelitz, Brieselanger Wald oder Ebersberger Forst scheiden also aus!</li>
<li>Derjenige, der die Location vorschlägt, sollte wissen, wo diese liegt, wie man zu ihr gelangt und stellt auch eventuell den nötigen Kontakt zum Eigentümer her.</li>
<li>Die Location muß für den Termin das German Pararesearch 2009 auch zugänglich sein. Nichts ist ärgerlicher, als daß wir unverichteter Dinge wieder abziehen müssen.</li>
<li>Eine geeignete Unterbringung (Pension, Hotel, Ferienwohnung) in der Nähe muß für ca. 10 Personen vorhanden sein, da das German Pararesearch über ein Wochenende gehen wird. Hier sieht es so aus das die Ghosthunter euch bei der Kontaktaufnahme oder Untersuchungsgenehmigung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Geeignete Unterbringung heisst für euch nur das die Ghosthunter was in der Nähe haben, wo sie sich einmieten können für die Zeit der Untersuchung.<br />
</li></ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;">Phase 2</span><br />
<br />
Nun werden die vorgeschlagenen Locations gesichtet, überprüft und offene Fragen mit dem User geklärt. Den Kriterien entsprechende Locations werden nun zur Abstimmung mit den vorhandenen Hintergrund-Infos zur Abstimmung durch das Forum vorgestellt.<br />
<br />
Die User stimmen dann für eure Wunschlocation, an der das German Pararesearch 2009 stattfinden soll. Die Abstimmung endet zu einem bestimmten Termin, der frühzeitig bekannt gegeben wird.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Phase 3</span><br />
<br />
Die Gewinner-Location wird nochmals eingehend überprüft, ob alle nötigen Vorraussetzungen gegeben sind, dort eine PU durchzuführen. Unterbringungsfragen werden geklärt, und die Location wird den teilnehmenden Ghosthunter-Gruppen vorgestellt.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Gewinner</span><br />
<br />
Als Gewinn darf der User, der die Location vorgeschlagen hat, als Ehren-Teamleiter an der PU teilnehmen. Aus den Usern, die für die Location gestimmt haben, werden 2 gezogen, die an der PU teilnehmen dürfen. Die Gäste müssen natürlich volljährig sein (Mindestalter 18 Jahre).<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Phase 4</span><br />
<br />
Die Ghosthuntergruppen führen eine PU zu den vereinbarten Terminen an der Location durch, werten wie üblich aus und präsentieren Material und Berichte exklusiv im Forum Spukwelten, auf Pararesearch.info und eventuell auf den jeweiligen Homepages der User.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Vorschlag und Abstimmung</span></span><br />
<br />
Die User der Spukwelten schlugen verschiedene Orte vor, die eine Untersuchung wert sein könnten. Eine Abstimmung der User über die Vorschläge entschied dann, welcher Ort im Rahmen des German Pararesearch 2009 untersucht werden sollte, und fiel zugunsten des Ortes "Blumenthal", der sogenannten Stadtstelle in Berlin/Brandenburg aus, ein Ort, der im Mittelalter unterging und um den sich viele Legenden ranken.<br />
<br />
Aus dem "German Pararesearch 2009 - Destination Unknown" wurde somit der "German Pararesearch 2009 - Destination Blumenthal".<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Hintergrund-Informationen</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Bericht der Userin Marisa über ihre Erfahrungen im Blumenthal</span><br />
<br />
Ich hatte vor einigen Jahren einen Bericht darüber in der Tageszeitung gelesen, in dem zu lesen war, dass der Sage nach im Jahre 1348 die Pest zahlreiche Bewohner hinweg gerafft haben soll. 1398 kamen erst die Pommern, dann 1430 die Hussiten mit Mord und Totschlag. Von dem Städtchen blieben wohl nur ein paar Steine übrig, die von den umliegenden Dörfern nach und nach für ihre Bauten abgetragen wurden. Seitdem erzählt man sich, dass mancher Wanderer oder Pilzsammler Opfer plötzlicher Visionen werden. So höre und sehe man das bunte Treiben auf einem mittelalterlichen Marktplatz, das Läuten von Kirchenglocken und im Winter sogar seltsame Spuren im Schnee. Als Familienausflug getarnt machte ich mich eines Tages mit meiner Familie auf den Weg dorthin. Niemand außer mir wusste von den angeblichen Treiben auf diesem Flecken. Meinem Sohn (der damals 10 Jahre alt war) und mir fiel als erstes das Fehlen jeglichen Vogelgesanges auf. Etwa zwei Minuten später hörten wir alle ein ziemlich lautes metallisches Klonk, das sich am ehesten mit dem Geräusch eines Schmiedehammers auf einen Amboss vergleichen lässt. Als dieses Geräusch ertönte, waren wir alle drei etwa 3-4 Meter von einander entfernt und jeder trottete so für sich durch das dichte Laub am Boden. Bei diesem Klonk schauten wir alle in die Richtung aus der das Geräusch kam und ich kann mich nicht ganz genau daran erinnern, dass ich dachte: „ Das muss da hinter dem Zaun gewesen sein!“ Nur….da war kein Zaun! Diese Tatsache irritierte mich, da auch mein Sohn der Meinung war, dass dort ein Zaun sein müsste, hinter dem dieses Geräusch entstanden war. Wir hatten beide bildlich einen Zaun aus Stroh oder Zweigen im Kopf. Bei unseren zweiten Besuch an diesem Ort, hatten wir einen nigelnagelneuen Kompass dabei, der dort seinen Dienst verweigerte. Die Nadel klemmte und ließ sich weder durch Schütteln, oder durch Klopfen wieder lösen. Erst zu Hause, als das Ding aus der Tasche genommen wurde, funktionierte er wieder tadellos. Als wir zum dritten Mal dort waren, hatten wir einen digitalen Fotoapparat, besagten Kompass und ein Fotohandy dabei. Schon nach kurzer Zeit, hatten sich die Batterien meiner Kamera restlos entladen, sodass mein Sohn mit seinem Handy die Aufnahmen machen musste. Dabei gelang ihm eine beeindruckende Aufnahme von einem schaurigen Quietschen, dass die unwirkliche Stille dieses Waldes durchschnitt.<br />
<br />
Mittlerweile sind wir uns zu 99% sicher, dass dieses Geräusch von dem Bäumen stammt, die durch den Wind aneinander reiben.<br />
<br />
Wir überquerten dann irgendwann die besagte Strasse um uns auf die Suche nach dem See mit dem geheimnisvollen Koffer zu machen. Ich hatte bei Google Earth gesehen, dass dieser See etwas Nordöstlich von uns sein müsste, und fragte wieder einmal meinen Sohn: „Was sagt der Kompass?“ Überraschende Antwort: „Der rührt sich nicht!“ Die Nadel bewegte sich mal wieder kein Stück. Alles Klopfen und Schütteln brachte nichts. Also sind wir auf gut Glück weiter gezogen. Nach gut 50 Metern spielte auch der Kompass wieder mit. (Vielleicht befindet sich dort ein magnetisches Feld? Sollte mal jemand nachmessen, der Ahnung davon hat!) Ich möchte die Geschichte jetzt nicht noch unnötig verlängern. Wir fanden den See, aber natürlich nicht den sagenumwobene Koffer. Mein Sohn machte noch Fotos mit dem Handy und auch in diesem Waldstück war das Fehlen jeglicher Vögel auffällig. Nicht mal Enten oder Schwäne waren auf dem recht idyllischen See. Von Zeit zu Zeit ertönten komische Geräusche und wir hatten ständig so ein komisches Gefühl…. Ich weiß nicht was in diesem Waldstück los ist, wir fühlten uns auch nicht bedroht oder so was, aber es herrscht dort eine ganz eigenartige Atmosphäre.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Sagen</span></span><br />
<br />
Zum Forst Blumenthal gibt es verschiedene Sagen aus der Gegend.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Die Stadt im Blumenthal</span><br />
<ul>
<li>Fischbach: Städtebeschreibung d. M. B. Th. I Bd I S.357.</li>
<li>Beckmann: Beschreib. d. M. B. Th. II. Kap. II S. 446. 447.</li>
<li>Mündlich. <br />
</li></ul>
<br />
Nordöstlich von Straußberg und westlich von dem Dorfe Prötzel liegt unweit der Chaussee, die von Tiefensee nach Müncheberg führt, mitten in einem herrlichen Eichwalde von ziemlich auf der höchsten Erhebung eines oft aus sehr steilen Hügeln und Thälern bestehenden Plateaus, ein Flecken Landes, welches in der ganzen Umgebung den Namen der Stadtstelle führt. Noch vor wenigen Jahren war auch diese mit sehr alten Eichen bestanden, aber jetzt sind sie gefällt, und man hat westlich einen freien Blick bis zu dem etwas eine Viertelmeile entfernten Heidekrug, östlich bis bis zu dem unweit Prötzel gelegenen Hammelstall, nördlich und südlich ist der Blick durch Eichen- und Fichtenwald begrenzt. Jetzt wird dieser Flecken Landes, ungeachtet der Boden mit gewaltigen Massen bald kleinerer, bald größerer Steine bedeckt ist, mit Getreide bestellt, und nur, wo sich die Anhöhe nach Osten zusenkt, hat man eine größere Eiche stehen lassen, zum Andenken daran, daß hier einst eine Stadt gestanden ist. Unter dieser Eiche liegt nämlich ein großer Granitblock, der von ziemlich viereckiger Gestalt und oben geebnet ist; er hat eine Breite und Länge von etwa acht Fuß, liegt aber, wie es scheint, sehr tief in der Erde. Dieser Stein soll, wie erzählt wird, die Stelle bezeichnen, wo der Marktplatz der untergegangenen Stadt lag, und in seiner Nähe erstrecken sich, in einer Höhe von etwa zwei Fuß über dem Boden und fast in der ganzen Ausdehnung des jetzigen Feldes, Steinwälle, die tief in die Erde hinabgehen. Das sollen die Fundamente der Häuser jener Stadt sein. Noch vor hundert Jahren konnte man hier, nach Beckmann's Beschreibung, die Spuren einer Hauptstraße, welche die Richtung nach Straußberg hielt, und von sechs Querstraßen finden; außerdem waren noch verschiedene Gruben als Ueberreste von Kellern oder Brunnen zu sehen, und vier ummauerte Plätze, die, wie er meint, der Nachlaß von Kirche, Rathhaus, Schloß, Kloster oder dergleichen gewesen sein mögen. Innerhalb dieses Raumes liegen auch drei runde Hügel, von denen man sagte, daß sie Begräbnishügel seien. Das alles ist jetzt zum größeren Theil verschwunden, aber von dieser Stadtstelle hab sich noch mannigfaltige Sagen, namentlich in Straußberg, erhalten. Eine alte 73jährige Frau erzählt darüber, wie sie von einem 83jährigen Schäfer in ihrer Jugend gehört, der es von seinem Großvater vernommen habe, daß im Blumenthal einst eine sehr schöne Stadt mit guter Nahrung gestanden habe, die durch ein Erdbeben zerstört worden sei. Sie selbst habe noch den Kirchhof und den Grabstein des Predigers gesehen, auf dem mit großen Buchstaben zu lesen gewesen: „Prediger Troschel, gebürtig aus Marienwerder“, doch können sie sich der Zahlen des Geburts- und Todesjahrs desselben nicht mehr genau entsinnen. Der Schäfer, dessen Vater schon immer in diesem Irrgarten, in dem die schönsten Mallinekens (Himbeeren), weiße Johannisbeeren, Stachelbeeren, Haselnüsse gestanden, gehütet hatte, erzählt ihr einst, als er auf einem Eichenstumpf saß, auf diesem hätte sein Großvater alle Morgen einen Groschen gefunden (es war aber noch einer von den alten, von denen 24 auf einen Thaler gingen), das hätte er aber niemand sagen dürfen, sonst hätte er ihn nicht mehr bekommen. Er that daher das Geld stets heimlich in seinen Sack und bewahrte den an einem sichern Ort. Einst mußte er ihn aber da fortnehmen, nachdem er 9 Jahre lang alle Tage seinen Groschen erhalten hatte, und versteckte ihn deshalb in seinem Strohsack. Als nun seine Frau das Bett macht, findet sie den Sack und schilt nun auf ihren Mann los, sie habe so lange geglaubt einen ehrlichen Mann zu haben, und sehe nun, daß er ein Spitzbube sei. Da erzählte ihr der Mann, um sich vom Verdacht zu reinigen, woher er das Geld habe, aber des andern Morgens war auch kein Groschen mehr auf dem Eichenstumpf, und nie hat er wieder einen bekommen.<br />
<br />
Seltsam ist auch, was dem Vater des Schäfers dort mit seinem Hunde begegnet, so langer der den nämlich gehabt, ist der Hund, der den ganzen Tag über nichts fraß, Mittags in ein kleines Loch auf der Stadtstelle gekrochen, und wenn er auch noch so dünn hineinging, kam er doch wohlgenährt heraus, und hatte sich oft so rund gefressen, daß ihm die Wampe bis auf die Erde hing. Der Schäfer behauptete aber steif und fest, „da müssn Lüüde in west sinn, dee den Hund föddert hebben!“<br />
<br />
Einige sagen auch, auf der Stadtstelle zeige sich öfters eine weiße Frau, welche ein verwünschtes Fräulein sei, und auf dem Marktsteine sei noch eine Menschen- und Pferdetrappe sichtbar, woran man sehen könne, daß auch der Teufel dort sein Wesen getrieben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Der wilde Jäger im Blumenthal</span><br />
<ul>
<li>Mündlich. <br />
</li></ul>
<br />
Im Blumenthal hört man auch oft den wilden Jäger, wie er mit „Heho“, Peitschengeknall und Kettengerassel durch den Wald jagt. Es soll dies aber ein alter Oberförster sein, der zur Strafe, daß er die armen Leute, die Holz aus dem Walde holten, arg mißhandelte, und namentlich weil er einem den Arm zerschlagen, verdammt ist dort ewig zu jagen.<br />
<br />
Eine Frau war einst noch spät Abends mit anderen im Walde, wo sie Beeren gesucht hatten, da höen sie von fern ein lautes „Heho“, Peitschengeknall und und Hundegebell. Da ihr nun ein so arger Lärmen im Walde noch nie vorgekommen, fragte sie die übrigen, was das wäre, und erfuhr, daß es die wilde Jagd sei, wurde aber auch zugleich gewarnt, nicht zu nahe heranzugehen. Sei aber war neugierig und wollte doch den Zug, von dem sie schon so viel hatte erzählen hören, gern sehen; als sie nun wenige Schritte vorgegangen, wird der Lärm immer gewaltiger, und indem sie sich umblickt, sieht sie das Pferd des wilden Jägers dicht an ihrer Schulter; in demselben Augenblick ist sie aber auch schon zu Boden gerannt, und der Topf mit all den schönen Beeren liegt zerbrochen an der Erde. Unweit von der Stelle, wo die den wilden Jäger gesehen, giebts auch einen Weg, welcher der Hans-Mertenweg heißt, und seinen Namen von einem alten Manne haben soll, der vor Zeiten im Walde sein Brot durch Ausroden der Eichenstubben verdiente, und den Weg gemacht haben soll.<br />
<br />
Andere erzählen, dieser wilde Jäger sei darum verdammt, ewig zu jagen, weil er sich gegen Gott versündigt habe. Er hat nämlich einstens am ersten Weihnachtsfeiertage gejagt, und da sich kein Wildbrät hat wollen sehen lassen, so hat er gesagt, „und sollte ich bis zum jüngsten Tage jagen, so muß ich heut einen Hasen haben“, aber er hat keinen bekommen und jagt dafür noch bis auf den heutigen Tag. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Der Blumenthalsche See</span><br />
<br />
[*] Mündlich. <br />
<br />
Wie einige Leute erzählen, ist die Stadt, welche einst im Blumenthal gestanden, in dem dortigen schönen See untergegangen, und daher mag auch der große gelbe Koffer, der ganz mit Eisen beschlagen ist, hineingekommen sein. Man sieht nämlich zuweilen einen solchen dort auf dem Wasser schwimmen, aber kein Mensch kann ihn herausziehen, und wenn die Fischerknechte ihn mit Stricken herausziehen wollten, und ihn oft schon ganz sicher zu haben glaubten, waren die Stricke plötzlich wie angeschnitten und der Koffer wieder an der alten Stelle. Ueberdies ist das Herausziehen sehr gefährlich, denn mancher, der es thun wollte, ist schon dabei im See ertrunken. Es muß aber recht etwas Wunderschönes darin sein, denn am zweiten Adventstage hört man den ganzen Tag über eine herrliche Musik, wie von Pauken und Trompeten und auch Gesang, und die kommt aus dem Koffer. Ein Schäfer war einst grade an diesem Tage mit einem alten Fischer und noch andern dort in der Nähe, und es war ihnen allen schon den ganzen Tag wie Musik in den Ohren; als sie nun dem See näher kamen, wurde diese immer deutlicher, und wie sie endlich am Ufer anlangten, sahen sie den Koffer und hörten die Musik in ihrer ganzen Schönheit.<br />
<br />
Wunderbares kann man auch am Neujahrstage dort erleben, denn da sieht man Leinen quer über den ganzen See gezogen darauf hängt die allerfeinste Wäsche, und zwar so schöne Hemden, Ueberzüge, Handtücher, Laken und dergleichen mehr, daß sie wohl jeder gern haben möchte. Zum See führen dann ordentliche, von Rasen gemachte Stufen hinab, und es scheint so recht einladend gemacht, daß einer die Wäsche holen solle. Eine Frau kam nun auch einmal am Neujahrstage des Weges, und da der See immer an dem Tage zugefroren ist, heute aber grade so fest war, daß man noch die Spuren der schweren Holzwagen sah, die darüber gefahren waren, konnte sie dem Gelüste nicht widerstehen und wollte eins der schönsten Stücke holen, aber wie sie hingeht und faßt nur kaum die erste Klammer an, giebts ein fürchterliches Krachen, das Eis bricht unter ihr zusammen, und sie hätte unfehlbar ertrinken müssen, wenn ihr nicht noch die Fischer, die grade auf dem See fischen wollten, zur rechten Zeit zu Hülfe gekommen wären.<br />
<br />
Wie einige erzählen, soll sich dies Alles nicht auf dem Blumenthal-, sondern auf dem Straußsee zutragen.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Historische Informationen</span></span><br />
<br />
Neben der Beschreibung der Stadt stelle durch Beckmann gibt es einige wenige Reiseberichte aus dem 19. Jahrhundert, die die Stadtstelle im Blumenthal beschreiben.<br />
<span style="font-weight: bold;">II.Beschreib. der sog. Stadtstelle, ein Ort der Mark Brandenburg</span><br />
<br />
Hiezu macht der Herausgeber, der königl. Staats- und Kabinettsminister, Freiherr von Herzberg, die Anmerkung: „Das Dorf Blumenthal ist nicht mehr vorhanden. Es ist aber gewiß, die wüste Dorf- oder Stadtstelle, deren Ruinen man noch in dem, dem Grafen von Kameke gehörigen Holze der Blumenthal genannt, findet, und welche unter dem Namen der wüsten Stadtstelle Blumenthal bekannt ist. Aus dem Landbuche scheint, daß es nur ein Dorf gewesen, weil es nicht als ein Oppidum bemerkt worden.“ Beckmann liefert im ersten Theil der historischen Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg eine Abbildung der Stadtstelle und sagt dazu S. 446 ? 447: „Im Oberbarnimschen Kreis, unweit Prötzel, einem dem Herrn Hofmarschall von Kameke zuständigen Rittersitz, 4 3/4 Meilen von Berlin, 1½ Meilen von Wriezen, in dem sogenannten Walde Blumenthal ist ein Nachlaß von Mauerwerk in einem solchen Umfang, daß man noch gewisse Abtheilungen und Straßen, mithin den Ueberrest eines Städtleins wahrnehmen kann. Die südliche Seite zählt 190 Rheinländische Ruthen, die nördliche 160 Ruthen, die westliche aber 180 und die östliche etwas 60 Rheinländische Ruthen. Man bemerke dabei vier Thore, eine Hauptstraße, welche auch noch den Weg nach Strausberg hält und sechs Quergassen; außerdem noch verschiedene Gruben als Ueberreste von Kellern oder Brunnen und vier ummauerte Plätze, welches vermuthlich der Nachlaß von einer Kirche, Rathhaus, Schloß, Kloster oder dergleichen sein mag. Auch liegen innerhalb noch drey runde Hügel, welche man zwar für Begräbnishügel auslegt, aber deswegen nicht wahrscheinlich, weil man nirgends dergleichen Begräbnis innerhalb einer Stadt antrift. Es wären denn, daß solche Hügel erst nach der Zerstörung wären aufgeworfen worden; in welchem Fall die Stadt ziemlich alt dürfte gewesen seyn. Anno 1689, im März, hat der um die Märkische Geschichte verdiente Bürgermeister aus Kremmen, Herr Grüvel, diese Gegend auch besehen, und damals die Mauern, welche aus lauter Feldsteinen bestanden, noch eines Mannes hoch über der Erde befunden. Nach seiner Ausmessung mit Schritten hat die nördliche Seite an der Straße 650 Schritte, die südliche hinterwärts 750, die Breite etwa 350 Schritte gehalten. Den Ort selbst nennen die benachbarten Einwohner Blumenthal, und soll der Wald davon den Namen haben. Jetziger Zeit ist alles mit starken Bäumen bewachsen und der Rest von Steinen hat sich gemindert. Es scheint also allerdings ein Städtchen gewesen zu sein, welches zwar in einer angenehmen Gegend gelegen, aber sowohl wegen des Gebüsches, als wegen Mangel des Wassers die Bequemlichkeiten nicht mag gehabt haben, welche sich sonst bei Städten finden: weshalb sie nach und nach den Ort verlassen und etwa Wrietzen oder Strausberg haben helfen mit aufbauen. Kann auch seyn, daß Krieg, Brand, oder Pest hier gewüthet und den Ort verwüstet, nach welchem man sich wegen obbemeldeter Dürftigkeiten nicht eben weiter gesehnet.“<br />
<br />
Ich reiste im Jul. Des Jahres 1783, auf einer Reise von Berlin nach Freienwalde, ausdrücklich nach der Stadtstelle, und erinnere mich dieses Umwegs noch mit großem Vergnügen, ob ich gleich gern gestehe, daß zu meinem damaligen Vergnügen Umstände mehr als die Steine beigetragen haben. Der Anblick von Ruinen hat überall Reiz für mich, der Blumenthal ist ein dichter, aus Fichten, Eichen, Birken und Haselstauden bestehender Wald, sein Dunkel, verbunden mit der Vorstellung seiner Größe (er hält 12.000 Morgen und ist nach der Grimnitzer Heide, die 22.000 Morgen enthält, der größte Wald in der Mark Brandenburg), erweckt Schauder und die Gegend der Stadtstelle gleicht einer wahren Einöde. Ueberdies mußte ich, kurz vor dem Eintritt in den Wald ein heftiges Donnerwetter aushalten, aus welchem ein so starker Regenguß in die Bäume stürzte, wobei ein so heftiger Sturmwind wüthete, daß ich das Geprassel von Blitzen, die ich vor mir sich hinabschlängeln sah, kaum in dem Getöse zu unterscheiden vermochte. Reine Einbildungskraft war schon hier hochgespannt, und nun kam ich in den abgekühlten träufelnden finstern Wald, durch den von der Seite her die Donnerschläge, mit unzähligen Wiederhallen noch immer über mir hinrollten. Ein Heer von Vögeln umfang mich und eröffnete mein Herz der Empfindung noch mehr. Abends um sechs Uhr gieng ich von der dortigen Heidereuterei mit einem alten Mann nach der Stadtstelle, der Donner rollte fern; eine Art von dämmernder Feuchtigkeit fing an sich zu verbreiten, mein Begleiter erzählte mir auf dem Wege von Geistern, die auf der Stadtstelle erschienen, und von einem großen Schatz, der unter dem dortigen Markstein verborgen läge. Er hielt mich sogar für einen Schatzgräber, und als ich ihm diesen Irrthum benahm, für einen von den Mönchen, welche alle Jahre nach der Stadtstelle kommen, und untersuchen sollen, ob der Schatz noch unversehrt sey? Alles das machte mir die Besichtigung der Ruinen ungemein interessant.<br />
<br />
Der Abriß zeigt, dünkt mich, daß Blumenthal ein Städtchen gewesen ist, und daß es im Landbuch nicht oppidum heißt, hindert nicht, es für ein Städtchen zu halten, da in dem Verzeichnis von mehrern Städten blos der Name ohne den Beisatz oppidum angetroffen wird. Wer ungefähr das Alter einer Eiche nach ihrer Stärke zu schätzen vermag, der könnte etwa die Zeit des Untergangs von Blumenthal bestimmen: denn ich habe nicht nur innerhalb der Mauern, sondern in den festen Steinreihen selbst Eichen, die drey Ellen im Durchmesser halten, gefunden. Hätten auch die innerhalb der Mauern stehenden dicken Eichen, schon vor der Zerstörung des Orts, als Zierden öffentlicher Plätze, da gestanden, was, aber unwahrscheinlich ist, so müssen doch die Eichen, die gleichsam aus der Mauer herausgewachsen sind, in dieser, erst nach der Zerstörung, ihr Daseyn erhalten haben. Ich gebrauchte eine volle Stunde, um alles Mauerwerk zu besichtigen, und fand es mit der Zeichnung im Beckmann ziemlich übereinstimmend. Die höchste Höhe ist 1 ½ Fuß. Meines Erachtens sind an Blumenthals gänzlichem Untergang, es mag nun durch kriegerische Verwüstung, oder auf andre Weise ein Ende genommen haben, die Armseligkeit und Dürre der benachbarten Gegend Schuld, denen ich auch die Ursache vom Anhören eines am Postwege von Strausberg nach Prötzel ehemals gelegenen Dorfes zuschreibe. Mein Begleiter sagte mir: man hätte vor einiger Zeit auf der Stadtstelle allerley Geräthschaften und auch Kaffeetrommeln ausgegraben; der Finder der letztern muß aber wohl hier so gesehen haben, wie der Erzähler sah, der mir auf den Markstein Abbildungen von Händen und Füßen zeigte, zu deren Entdeckung mein Auge zu schwach war. Dieser Markstein ist die größte Seltenheit für die Einwohner im Blumenthal, und da er sehr versteckt liegt, so bildet sich der viel ein, der ihn aufzufinden weis. Er ist ein längliches Viereck und hält neun Fuß in der Diagonallinie. Nah um ihn her erblickt man viele Spuren von Bemühungen nach Schätzen. Ein wirklicher Schatz ist hier der vortreffliche Wald, in welchem eine Menge Theer geschweelt, eine Menge Bauholz für Hamburg gefällt, und so viel von Faßbänden verfertigt wird, daß der Ertrag der letztern allein sich jährlich auf 2000 Rthlr. Belaufen soll.<br />
<br />
(Mörschel. )<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Der Blumenthal </span><ul>
<li><a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;xid=684&amp;kapitel=1#gb_found" target="_blank">Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg</a><br />
</li></ul>
<br />
"Der Blumenthal", d.h. der Blumenthalwald, ist der Name eines großen Forstreviers, das den Hohen-Barnim von Westen nach Osten hin durchzieht und durch die von Berlin nach Wriezen führende Straße fast seiner ganzen Länge nach durchschnitten wird.<br />
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"Der Blumenthal" hat seine Romantik. Etwas von dem Zauber Vinetas ist um ihn her und die Sage von untergegangenen Städten, verschwunden in Wasser oder Wald, begleitet den Reisenden auf Schritt und Tritt. Wer um die Mittagsstunde hier vorüberzieht, der hört aus Schlucht und See herauf ein Klingen und Läuten, und wer gar nachts des Weges kommt, wenn der Mond im ersten Viertel steht, der hat über Stille nicht zu klagen, denn seltsame Stimmen, Rufen und Lachen ziehen neben ihm her.<br />
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Und ein schöner Wald ist "der Blumenthal". Die vielen Seen, die ihn durchschneiden, geben, auch wo sie nicht sichtbar werden, seinem Laub eine duftige Frische und ein Blühen ist ringsum, als wolle es der Wald immer wieder beweisen: ich bin "der Blumenthal".<br />
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Rapsfelder an den offenen Stellen, die sich breit in den Wald hineindehnen, würzen im Mai die Luft; dem Blühdorn folgt die Hagerose und dem Faulbaum der Akazienstrauch; die roten Erdbeeren lösen sich ab mit den röteren "Mallinekens" (wie der Landmann hier, poetischen Klanges, die Himbeeren nennt) und wenn endlich der Herbst kommt, so lachen die Ebereschenbeeren überall aus dem dunklen Blattwerk hervor. Dabei ein Reichtum an Hölzern, wie ihn märkische Forsten wohl kaum zum zweiten Male zeigen. In reichstem Gemisch stehen alle Arten von Laub- und Nadelholz; Eiche und Edeltanne, Else und Kiefer, Buche und Lärchenbaum machen sich den Rang der Schönheit streitig; vor allem aber ist es die Birke, der Liebling des Waldes, die mit weißem Kleid und langem Haar an dem Auge des Reisenden vorüberfliegt.<br />
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Der Blumenthal ist fast zwei Meilen lang und ziemlich ebenso breit. Hier und dort aber, wie schon angedeutet, unterbrechen Ackerstrecken das Revier und dringen von rechts und links her bis an die Chaussee hin vor. Ungefähr in der Mitte des Waldes treffen von Nord und Süd her zwei solcher Einschnitte zusammen und teilen den Forst in zwei ziemlich gleiche Hälften, in eine westliche und östliche, oder in eine Werneuchensche und Prötzelsche Hälfte. Die erste ist die landschaftlich schönere, die andere die historisch interessantere.<br />
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Der schönste Punkt der westlichen Hälfte ist der Gamengrund. Hier war es, wo Schmidt von Werneuchen seine Sommer- und Familienfeste zu feiern liebte. Sein feiner Natursinn bekundete sich auch in der Wahl dieser Stelle. Sie zeigt eine besondere Schönheit, und während sonst der Bau einer Chaussee wenig zum Reiz einer Landschaft beizusteuern pflegt, liegt hier ein Fall vor, wo das Landschaftsbild durch die durchschneidende Weglinie gewonnen hat. Der Chausseebau machte nämlich, wenn überhaupt eine passierbare Straße geschaffen werden sollte, die Überbrückung des Gamengrundes nötig, und da die Herstellung eines Dammes als passendstes Mittel erschien, ward ein Viadukt quer durch die Schlucht geführt, der nun das Hüben und Drüben des Hügellandes verbindet. Von der Höhe dieses Viaduktes aus blickt man jetzt nach links hin in die Wassertiefe des Gamensees, nach rechts hin in die Waldestiefe des Gamengrundes hinab. Der Vorüberfahrende fühlt sich wie gebannt und der Eiligste hat es nicht eilig genug, um nicht ein paar Minuten an dieser Stelle zu verweilen. Beide Bilder sind schön, auch einzeln betrachtet; aber das eine steigert noch die Wirkung des andern. Nach links hin Klarheit und Schweigen. Der Gamensee, wie ein Flußarm, windet sich in leicht gespanntem Bogen zwischen den Tannenhügeln hin und nichts unterbricht die Stille als ein plätschernder Fisch, den die Nachmittagssonne an die Oberfläche treibt. Nach rechts hin Dunkel und Leben. Aus dem Grunde herauf und bis an die Höhe des Dammes, beinahe greifbar für unsere Hände, steigen die ältesten Eichen, und während sich die Stämme in Schatten und Waldesnacht verlieren, blitzt die Sonne über die grünen Kronen hin. Allerhand Schmetterlinge wiegen sich auf und nieder und die Vögel sind von einer Herzlichkeit, als wäre dies das Tal des Lebens und nie ein Falk oder Weih über den Gamengrund dahingezogen. In der Ferne Kuckuckruf. Und ein blauer Himmel über dem Ganzen.<br />
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Die Westhälfte des »Blumenthals« ist der landschaftlich schönere Teil, aber die Osthälfte ist reicher an Sage und Geschichte. Wir wandern dieser anderen Hälfte zu. Der Wald hat uns bis an ein Vorwerk begleitet, dessen Stall- und Wirtschaftsgebäude bis hart an die Chaussee treten. Jenseits derselben fängt der Wald wieder an. Dies ist die Stelle, die wir suchen. Der Weg über den Hof hin wird uns auf Ansuchen freundlich gestattet und hinaustretend in die halb bebauten, halb brachliegenden Felder, halten wir, einige hundert Schritte weiter abwärts, vor einem mit Steinmassen überdeckten Terrain. Dies Steinfeld ist die sogenannte "Stadtstelle".<br />
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Hier stand vor fünfhundert Jahren das Städtchen Blumenthal, das seitdem dem ganzen Walde den Namen gegeben hat.<br />
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Die ältesten Nachrichten reichen bis auf 1375 zurück und das Landbuch der Mark Brandenburg führt "Blumendal" noch unter den Ortschaften des Landes Barnim auf. Der Umstand aber, daß nur das Areal des Städtchens angegeben und weder von Abgaben noch Hofediensten gesprochen wird, spricht dafür, daß die Feldmark bereits wüst und wertlos zu werden begann. Die Trefflichkeit der Äcker macht es zwar wahrscheinlich, daß im Laufe der nächsten Zeit noch Versuche gemacht worden sind, die wüst gewordenen Höfe neu zu besetzen, aber diese Versuche mußten notwendig scheitern. 1348 war das große Sterben gewesen; fünfzig Jahre später, als neue Kolonisten mutmaßlich eben anfingen, dem toten Ort ein neues Leben zu geben, fielen die Pommern ins Land und wieder dreißig Jahre später ging der Hussitenzug mit Mord und Brand über »den Blumenthal« hin. In achtzig Jahren die Pest, die Pommern und die Hussiten – das war zu viel. Ein Fluch schien über den Ort ausgesprochen zu sein; er war nun wirklich tot, und das Mauerwerk zerfiel. Der Wald mit Eichen und Schlingkraut zog in die offenen Tore ein, die Mallinekens rankten und blühten über Steintrog und Brunnen hinweg und ehe ein Jahrhundert um war, war es ein unheimlicher Ort, eine "verwunschene Stelle". Jeder mied sie. Wie es Seen und Seestellen gibt, wo die Fischer nicht fischen, weil sie fürchten, daß eine Hand aus der Tiefe fahren und sie herniederzerren wird, so berührte kein Jäger die Stelle, wo die alte Stadt gestanden hatte. Rundum tobte die Jagd, die Kurfürsten selbst erschienen mit »Hund und Horn«, aber vorüber an der Stadtstelle ging ihr Zug. Und waren Kinder beim Himbeersuchen unerwartet unter das alte Mauerwerk geraten, so befiel sie es plötzlich wie bittere Todesangst und sie flohen blindlings durch Gestrüpp und Dorn, bis sie zitternd und atemlos einen sicheren Außenplatz erreichten. Was gab es da nicht alles zu erzählen! Und so wuchs die Sage und zog immer festere Kreise um die "Stadt im Walde". Selbst das Wild blieb aus und nur Keiler und Bache hatten ihre Tummelplätze hier. An den tiefgelegenen Stellen des alten Marktplatzes, wo aus moderndem Eichenlaub und sickerndem Quellwasser sich Sumpflandstücke gebildet hatten, kamen die Wildschweinsherden aus dem ganzen "Blumenthal" zusammen, und wenn sie dann in Mondscheinnächten ihre Feste feierten, klang ihr unheimliches Getös bis weit in den Wald hinein und mehrte die Schauer des Orts.<br />
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So vergingen Jahrhunderte. Die Eichen wurden immer höher, das Gestrüpp immer dichter, – die »alte Stadt« schien verschwunden. Nur um die Winterzeit, wenn alles kahl stand, wurde das Mauerwerk sichtbar. Aber niemand war, der dessen geachtet hätte. Es waren die Zeiten des Dreißigjährigen Krieges! So viele Dorf- und Stadtstellen lagen wüst, so viele neue Herde waren zerstört; wer hätte Lust und Zeit gehabt, sich um alte, halbvergessene Zerstörung zu kümmern?<br />
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So kam das Jahr 1689 und mit diesem Jahre tritt die "alte Stadt", die bis 1375 ein Stück wirklicher Geschichte gehabt hatte, wieder ins Leben ein. Man kümmert sich wieder um sie. 1689 besuchte sie der Bürgermeister Grävel aus Kremmen und fand noch Feldsteinmauern, die den Boden in Mannshöhe überragten. Von da ab folgten weitere Besucher in immer kürzeren Zwischenräumen: Bekmann um 1750, Bernouilli um 1777. Beide fanden Mauerreste und hielten sie für die Überbleibsel einer alten Stadt. Noch andere Reisende kamen. Aber ausführlichere Mitteilungen gelangten erst wieder zur Kenntnis des Publikums, als im Jahre 1843 der Geistliche des benachbarten Dorfes Prötzel einen auf genaue Forschung gegründeten Bericht veröffentlichte. In diesem heißt es: "Die merkwürdige Stadtstelle Blumenthal ist unstreitig in alten Zeiten ein menschlicher Wohnort gewesen. Man sieht noch jetzt Spuren von Feldsteinmauern. Vor einigen Jahren sind von den Waldarbeitern mehrere Werkzeuge, Hämmer, Sporen u. dgl. gefunden worden, die den Kindern dann zum Spielen gegeben, leider wieder verlorengegangen sind. Kalk wird noch jetzt dort gefunden. Die Stadt soll von den Hussiten auf ihrem Zuge nach Bernau zerstört worden sein. Einige meinen, daß die Zerstörung älter sei. Der große platte Stein innerhalb der "Stadtstelle", der sogenannte Mark- oder Marktstein, ist vielleicht ein Denkmal aus der heidnischen Zeit. Es ist nicht undenkbar, daß hier, mitten im Urwalde, schon die Semnonen einen Volksversammlungsplatz oder eine Opferstätte hatten, und daß die Städtebauer einer späteren Epoche den heidnischen Opferstein einfach liegen ließen, wo er war, weil es unmöglich war, ihn fortzuschaffen. Dieser Markstein wird hier auch noch liegen, wenn von den Feldsteinmauern rings umher längst die letzte Spur verschwunden ist. Sollen diese Spuren aber vorläufig noch gewahrt werden, so ist es die höchste Zeit. Schon hat die Pflugschar ganze Strecken der "Stadtstelle" in Äcker umgewandelt, und der Eichenwald ist hin, der diese Stelle so lang in seinen Schutz genommen".<br />
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So weit der Bericht von 1843. Ich suche nun in nachstehendem zu schildern, wie ich zwanzig Jahre später die Stadtstelle gefunden habe.<br />
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Von einem Wasserpfuhl, der sogenannten »Suhle« aus gesehn, hat man nach Osten hin ein wellenförmiges, hier und da bebautes Stück Land vor sich, das an einzelnen Stellen von aufgetürmten, sehr niedrigen Steinmauern eingefaßt, an anderen Stellen wie mit großen Feldsteinen besäet ist. Wer viel in der Mark gereist ist, dem fallen diese Feldsteine nicht auf, die hier einfach um des Ackers willen beiseite geworfen oder sozusagen an den Tellerrand gelegt erscheinen. Und so nähert man sich der Umwallung in der vollen Überzeugung, daß Klöden recht gehabt habe, als er die Existenz einer Stadtstelle bestritt. Aber dieser Eindruck ist nicht von Dauer. Unser kundiger Führer führt uns an ein Gestrüpp von Elsbusch und Brombeerstrauch und sagt dann, auf eine Steinlinie zeigend, die kaum fußhoch aus der Erde hervorragt: "Dies ist die Kirche." Wir antworten zunächst mit einem halb verlegenen Lächeln. "Hier können Sie den Kalk sehen", fährt er fort, ein Stück Mörtel aus den Fugen losstoßend, und indem wir uns nunmehr niederbeugen und das Kalkstück in die Hand nehmen, erkennen wir mit denkbar größter Bestimmtheit, daß wir hier nicht eine aufgeschüttete Einfriedigung, sondern ein in die Tiefe gehendes, gemauertes Fundament vor uns haben. Auf einen Schlag sind wir überführt. Wir verfolgen nun die Steinlinie, kommen an einen Eckstein, endlich an einen zweiten und dritten und überblicken das Oblong. Alle Zweifel sind geschwunden und wir sehen klärlich, daß hier ein Gebäude gestanden hat. Die Fundamente liegen da. Ob Kirche oder Rathaus, ist gleichgültig. Höchst wahrscheinlich die Kirche.<br />
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Unser Führer erkennt sehr wohl die Umwandlung, die mit uns vorgegangen. "Ich werde Sie nun zu dem großen Brunnen führen", murmelt er gleichgültig vor sich hin, aber mit erkünsteltem Gleichmut, denn diese "Stadtstelle" ist sein Stolz. Und inmitten eines Stück Roggenlandes, dessen Halme kaum erst handhoch aus der Erde ragen, stehen wir alsbald vor einem jener Ziehbrunnen, wie wir ihnen noch jetzt in unseren Dorfgassen begegnen. Wir sehen eine Rundung von fünf bis sechs Fuß Durchmesser, die Rundung selbst mit Feldsteinen ausgemauert und die mit Geröll locker zugeworfene Höhlung noch immer über fünf Fuß tief. Auf unsere Fragen erfahren wir, daß vor einem Menschenalter alle diese Dinge noch viel erkennbarer waren: das Mauerwerk der Kirche ragte noch mannshoch auf, die Brunnenhöhlung war noch gegen fünfzehn Fuß tief, und der Mantel des Brunnens erwies sich noch deutlich als eine Art Lehmzylinder, in dem die Steine kreisförmig übereinander steckten.<br />
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Wir schreiten von der "Brunnenstelle" zu der benachbarten "Backofenstelle". Sie liegt im Roggenland und gibt sich zunächst durch nichts Besonderes zu erkennen. Halme stehen jetzt dicht umher. Erst bei genauerer Einsicht gewahren wir, daß sich mitten in dem schwarzbraunen Boden eine kreisrunde Lehmstelle von etwa Backofendurchmesser scharf markiert.<br />
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Von hier aus geht es weiter zum "Markstein", der bis diesen Tag von einer alten Eiche überschattet wird. Aber sie gehört doch nur dem Nachwuchs an, der, als die Stadt zerstört war, durch die offenen Tore hier einrückte. Die wirklich alte Eichengeneration, die bei Lebzeiten der Stadt den Marktplatz einfaßte und beschattete, ist hin und zeigt nur noch an einzelnen Wurzelstubben, wes Schlages und Umfanges sie war.<br />
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Weit mehr indes als diese Wurzelstubben von kolossalem Durchmesser ist der Markstein selbst eine Sehenswürdigkeit. Es ist derselbe, über den wir schon weiter oben berichtet haben. Er mißt etwa acht Fuß im Quadrat, geht über vierzehn Fuß in die Tiefe und ragt nur wenig aus dem Erdreich hervor. Natürlich hat ihn nicht Menschenhand hierher gelegt und die Annahme hat nichts Gezwungenes, daß er ein Opferstein der Ureinwohner war. Auf diesem Stein zu schlafen, müßte mindestens eben so unheimlich wie unbequem sein.<br />
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Und von diesem an höchster Stelle gelegenen "Markstein" aus haben wir jetzt nach vorgängiger Kenntnisnahme der Einzelheiten alles in der Klarheit einer Reliefkarte vor uns. Wir erkennen deutlich die Mauer, die Tore, die Hauptstraße, die Kirche, die einzelnen Häuser und Gehöfte, und ungerufen wie eine Vision steigt die alte Stadt aus ihrem Grabe wieder vor uns auf. Gewiß ist das Bild, das wir uns von ihr machen, ein vielfach falsches; aber es sind dieselben Fehler nur, wie wenn wir uns mit Hilfe eines Plans eine Stadt im Geiste aufbauen. Die Dinge selbst sind nicht richtig, aber wir geben den Dingen einen richtigen Platz.<br />
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Unten am Hügelabhang, in Nähe der "Suhle", blicken wir noch einmal auf das Steinfeld zurück, das nicht länger ein Chaos für uns war. Dann erst trennten wir uns zögernd von einer Stelle, über der ein ganz besonderer Zauber waltet. Die Natur wuchs hier einst wild in eine Stätte der Kultur hinein und wucherte darin; nun hat eine andere Kultur den Wald gefällt und breitet ihre Saaten darin aus. Städtisches Leben von ehemals und Ackerbau von heute reichen sich über einem vierhundertjährigen Wald-Interregnum die Hand.<br />
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Aber an Unheimlichem fehlt es noch immer nicht. Das Wildschwein hat es nicht vergessen, daß Jahrhunderte lang ihm diese Stelle gehörte, und in Sommernächten, wenn der Rapsduft vom Felde her in den Wald zieht, dann bricht es in sein altes Revier ein, erst in die "Suhle", dann in die Saat und tritt nieder und wirbelt auf. Wer dann im "Blumenthal" seines Weges kommt, der hört ein Lärmen und Johlen, ein Grunzen und Quietschen wie in alter Zeit, und er weiß nicht, ist es ein Hexensabbat oder die wilde Jagd.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Vorabbegehung</span></span><br />
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Am 2. Juli brach Knut von Paranormal Nord auf gen Richtung Blumenthal um eine Begehung der Örtlichkeit vorzunehmen: <br />
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<span style="font-weight: bold;">Bericht der Vorabbegehung</span><br />
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"Die Stadtstelle ist einfach zu finden, liegt sie doch immer noch direkt an einer Landstrasse. Man parkt auf einem alten Gutshof, der mittlerweile geteilt wurde und wo nun mehrere Parteien wohnen. Ein freundliches Rentnerpaar ließ mich bei Ihnen parken, damit meinem Auto nichts passiert (Daß der Oldi ein angeschlagenes Getriebe hat, muß ja keiner wissen ), und sie wiesen mir den Weg zur alten Stadtstelle. So machte ich mich auf, in den Wald. Ich kam noch an einigen Kleingärten (Datschen) vorbei, und irgendwo mußte ich den falschen Weg gewählt haben, denn ich ging in den Wald und an einer Holzsammelstelle der Waldarbeiter machte ich erstmal mein Equipment klar. Dann streifte ich etwas orientierungslos durch den Wald, und versuchte, anhand meiner Karte von Google-Maps meinen Weg durchs Gelände zu finden, was mir gründlich mißlang. Meinen Ausdruck aus Wikipedia mit den GPS-Koordinaten hatte ich zuhause liegen gelassen (gut, Knut!), und so verirrte ich mich gründlichst. Nachdem ich entlang einer eingezäunten Schonung an der Stadtstelle vorbeigelaufen war (ohne es zu merken Cyclops ) und nach einer Begegnung mit einem Reh machte ich Rast auf einem Hochsitz. Ich ruhte mich etwas aus und vernahm deutliches Schweinegrunzen. Ich beschloss, meinen Weg zur Landstrasse zu suchen, um mich anhand des Blumenthalsees auf der anderen Strassenseite im Wald zu orientieren. Auf dem Weg zur Strasse fand ich heraus, warum Teile des Waldes eingezäunt wurden. Hier ziehen Bachen ihre Frischlinge auf, ich sah kurz ein Wildschwein und 3 Frischlinge im Unterholz verschwinden. Im andern Teil des Walds fand ich relativ schnell den Blumenthalsee. Der See und Teile des Ufers sind im Privatbesitz. Zum einen steht ein Schild im See, zum anderen wurde ich von einem Hund gestellt, und es dauerte eine Weile, bis sich der Besitzer zu mir bequemte, um mich zu erlösen. Als ich erklärte, daß ich mich etwas im Wald verlaufen habe, wurde der Mann etwas freundlicher und wir unterhielten uns etwas. Der See liegt recht schön im Wald, am See liegen einige Wochenendhäuser, die über einen Waldweg mit dem Auto erreicht werden können. Ein Aufenthalt hier nachts kann schon unangenehm werden, wenn der Hund weiter nicht angeleint herumstrolcht. Vom See ging ich den Weg zurück zur Strasse und kam an der Stadtstelle heraus. Nach einer kurzen Pause ging ich diesmal den richtigen Weg, fand die Stadtstelle auf Anhieb und ging einmal um die Stadtstelle herum, um den Markstein zu finden. Als Orientierungshilfe nahm ich diesmal die Beschreibung von Theodor Fontane zu Hilfe, und fand anhand dieser auf Anhieb den Markstein. Rund um das Feld der Stadtstelle liegen sehr sehr viele Steine und Findlinge, teilweise mit alten Graffitis aus dem 19. und frühem 20. Jahrhundert („Mata Hari“, etc.). Der Markstein hat den von Fontane erwähnten typischen Fußabdruck des Teufels (Einen Hufartigen Abdruck) und Besucher verschiedener Zeiten haben ihre Kürzel hinterlassen. Der Markstein ist ca. 3 x 3 Meter groß und soll bis zu 6 Meter in die Erde gehen. Er liegt unter einer Eiche, in die eine Birke verwachsen ist und auch ein Apfelbaum(!) steht direkt mit am Markstein. Am Markstein machte ich eine EVP-Session, und nach dieser ging ich den Rest der Stadtstelle ab zurück zum Auto, durch das Gebiet, wie Marisa es beschrieb. Die gepflasterten Wege sind eindeutig nicht mittelalterlichen Ursprungs, zur Lösung komme ich später. Ich vernahm auch hier und da Klopfgeräusche, wie von Holzhacken, und wie Holz, das auf Holz klopft. Auch metallisches Hämmern vernahm ich. Bevor ich zum Auto zurück ging, klapperte ich noch die Datschen ab. Hier standen teilweise Fliegengittertüren lose in den Angeln und zogen nicht mehr richtig zu. Beim leichtesten Windhauch fingen diese an, metallisch oder hölzern zu klopfen. Wir kennen dies von anderen PUs, solche Geräusche werden durch die Reflektion des Schalls an Bäumen relativ weit in den Wald getragen und können dann von überall her kommen. Auch das Holzhacken konnte ich lösen: Kam doch ein Mann aus der Datsche, hackte 2 Scheite klein und verschwand wieder in der Datsche. Am Stück ordentlich was verkleinern tat er offensichtlich nicht. Zurück beim Auto wurde ich von einem Jogger angesprochen, der immer im Wald laufen geht, ob ich denn auf Fontanes Spuren wandle. Ihm war mein Hamburger Kennzeichen aufgefallen, und so sprach er mich an. Von ihm erfuhr ich das „Geheimnis“ der gepflasterten Wege im Wald und der großen Menge Findlinge rund um die Stadtstelle: Bis nach dem Krieg war die Siedlung Blumenthal noch so erhalten wie von Fontane beschrieben. Man konnte noch Grundmauern erkennen, die Reste des Ziehbrunnens besichtigen usw. Nach dem Krieg zu Zeiten der DDR soll das russische Militär die Stadtstelle als Schiess- und Übungsplatz genutzt. Bis auf den Markstein hätten diese das Feld mit Bulldozern geräumt und die Steine an den Rand des Feldes gekarrt. Ob dies der Wahrheit entspricht, ist zu prüfen.<br />
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Zur Info: Entgegen vieler Behauptungen ist das Gebiet nicht soooo groß. Das Feld der Stadtstelle ist ungefähr so groß wie der Friedhof Vossenack, Ähnlich verhält es sich mit dem sogenannten Gamengrund, das ist das Gebiet um den Blumenthalsee. Das ist alles locker mit 8 Leuten abzudecken." <br />
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<span style="font-weight: bold;">Video der Vorabbegehung</span><br />
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Von der Vorabbegehung ist ein Videozusammenschnitt verfügbar: <br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iQdgmCHqmGo"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iQdgmCHqmGo" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
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<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Auswertung der Vorabbegehung</span></span><br />
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Durch die Vorabbegehung wurde festgestellt, daß für eine Untersuchung nur der Platz der ehemaligen Stadtstelle in Betracht kam. Der Forst Blumenthal ist ein Waldgebiet mit vielen Holzwegen, die im "Nichts" enden und Spazier- und Wanderwege sind im Gebiet der Stadtstelle überwuchert und nicht klar ausgeschildert.<br />
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Eine Untersuchung des Blumenthal-Sees kam nicht in Betracht, da der See Privatbesitz ist und auch entsprechend beschildert ist. Zudem finden sich Wochenendhäuser direkt am Seeufer, und es herrscht ein gewissen Misstrauen der Anwohner gegenüber Leuten, die sich im Wald aufhalten. Zumindest waren bei der Vorabbegehung die Anwohner nicht amüsiert, daß da jemand am Seeufer fotografierte und filmte.<br />
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Leider war Marisa, die Userin aus den Spukwelten, die Erlebnisse im Blumenthal-Forst hatte, verhindert, so daß auf der Vorabbegehung auch die "Hot-Spots" der Erlebnisse nicht aufgesucht und per GPS markiert werden konnten.<br />
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Eine Überprüfung der Aussagen der Anwohner durch eine Archäologin, die sich viel mit der Stadtstelle auseinandergesetzt und geforscht hat, ergab, daß die Aussage, daß die Russen die Stadtstelle geräumt und als Truppenübungsplatz eingerichtet hätten, aus dem Leeren gegriffen ist. Im Gegenteil hatte der (der Archäologin noch persönlich bekannte Bauer) das Feld der Stadtstelle bewirtschaftet und durch die Landwirtschaftsarbeiten sind viele der Siedlungsreste den Rodungen und Ackerarbeiten zum Opfer gefallen.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Untersuchung der Stadtstelle</span></span><br />
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Nur ein paar Wochen später fand dann vom 14.8.2009 bis 16.8.2009 die Hauptuntersuchung der Stadtstelle statt. Leider war Marisa auch an diesem Wochenende verhindert, um uns die "Hot-Spots" mit ihren Erlebnissen zu zeigen.<br />
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Am 14.8. trafen Cean, Jörg und Knut bei schönstem sommerlichen Wetter in Tiefenbach in der Nähe der Stadtstelle ein, wo im Hotel Quartier bezogen wurde. Gegen 16 Uhr wurde eine Begehung des Geländes vorgenommen, um Cean und Jörg mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen. Wir begingen das Feld der ehemaligen Stadtstelle, grosses Interesse fanden die vielen Steine, die um das Feld liegen, und machten uns auch mit der Stelle des Marksteins vertraut. Für die 1. Nacht beschlossen wir, uns auf die Untersuchung des Marksteins zu konzentrieren. <br />
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<span style="font-weight: bold;">Untersuchung 14.8.2009</span><br />
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Um 21 Uhr trafen wir erneut an der Stadtstelle ein, diesmal mit voller Ausrüstung. Nachdem ein freundlicher alter Herr, der aus dem Wald kam, uns noch einmal darauf hinwies, wo wir parken könnten, ohne die Waldarbeiter zu behindern, luden wir unsere Ausrüstung aus. Der Herr ging übrigens in eines der Häuser an der Stadtstelle, es handelt sich hier also um keinen Waldgeist, wie oft behauptet wird.<br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Stadtstelle&amp;sll=52.67032,13.849303&amp;sspn=0.017956,0.034761&amp;g=Gamen+See,+Brandenburg&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Stadtstelle+Pr%C3%B6tzel,+M%C3%A4rkisch-Oderland,+Brandenburg&amp;ll=52.640902,13.924313&amp;spn=0.008984,0.017381&amp;t=h&amp;z=16" target="_blank">Die Stadtstelle auf Google-Maps</a><br />
In der Abenddämmerung erreichten wir den Markstein, bauten unser Equipment rund um den Markstein auf, und starteten dann gegen 22:30 die erste Untersuchung.<br />
[img]PU Skizze Blumenthal1.jpg[/img]<br />
Nach Beginn liessen wir zunächst den Markstein allein und hielten uns im umliegenden Gebiet auf, um auf Geräusche zu achten, von denen oft berichtet wurde, und eventuelle Ursachen für diese zu finden. Es war eine sternklare Nacht, und für den Monat typisch konnten wir viele Sternschnuppen beobachten. Nach ca. 30 Minuten kehrten wir dann zum Markstein zurück, wo jeder Teilnehmer der Untersuchung ein Einzelsitdown auf dem Markstein machen sollte. Während dieses Sitdowns konnte derjenige machen, was ihm gerade in den Sinn kam.<br />
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Abschliessend führten wir noch einen Gruppen-Sitdown durch, gegen 0:30 brachen wir die Untersuchung ab, da es trotz der Jahreszeit mit abschliessend 9 Grad empfindlich kühl wurde.<br />
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<span style="font-weight: bold;">Auswertung der ersten Untersuchung</span><br />
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Auch die Auswertung der ersten Nacht brachte keine besonderen Ergebnisse. In einer Tonaufnahme von einem Sitdown hatten wir ein eventuelles EVP festgestellt, hier meinten wir, auf eine Frage die Antwort "Nein" erhalten zu haben.<br />
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<a href="http://handbuch.pararesearch.info/images/4/48/EVP-Sitdown1.mp3" target="_blank">EVP-Sitdown1.mp3</a><br />
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Durch den direkten Abgleich mit dem anderen Aufzeichnungsmaterial konnten wir jedoch ein EVP ausschliessen, da dieses Geräusch eher vom dem Reissverschluß der Jacke herrührte<br />
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<a href="http://handbuch.pararesearch.info/images/c/cd/Video-Sitdown.avi" target="_blank">Video-Sitdown.avi</a><br />
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Besondere Vorkommnisse konnten wir so nicht verzeichnen.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Begehung Gamengrund 15.8.2009</span></span><br />
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Für diesen Tag hatte sich noch Andre angekündigt. Nach dem Frühstück nahmen wir die ersten Stichproben-Auswertungen vor, um für die zweite Nacht Anhaltspunkte zu finden, auf die ein stärkeres Augenmerk zu legen wäre. Leider fanden wir im "Schnelldurchlauf" keine prägnanten Stellen, die uns besonders auffielen.<br />
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Für den Tag hatten wir im Programm, den Gamengrund zu begehen, von dem auch einige Berichte durch die Foren geistern. Zudem interessierte uns <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%B6tzel#Geschichtsdenkmale" target="_blank">das Denkmal um die hingerichteten Widerstandskämpfer um Robert Uhrig </a>, sowie die Jahrhundert-Eiche, die Fontane beschrieb.<br />
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Zum Gamen See (Nicht zu verwechseln mit dem Gamensee, der nördlicher liegt!!!) gelangt am über die Zufahrt zum dortigen Campingplatz, der am nördlichen Ufer des Sees sehr gut zu erkennen ist. <br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Gamen+See,+Brandenburg&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=19.064794,35.595703&amp;ie=UTF8&amp;cd=1&amp;geocode=FXCvIwMd11LTAA&amp;split=0&amp;hq=&amp;hnear=Gamen+See&amp;t=h&amp;z=15" target="_blank">Gamen See auf Google-Maps</a><br />
Bereits während der Begehung stellten wir fest, daß der Campingplatz durch die Sommergäste recht laut ist, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserschall" target="_blank">der See stimmen sehr weit trägt.</a><br />
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Dies erklärt deutlich die Stimmphänomene, denen man in diesem Gebiet unterliegt, da der See in einer galzialen Rinne im Wald, also in einer Schlucht liegt, was Echo- und Verzerrungseffekte stark begünstigt.<br />
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Auch das berichtete Auftauchen nackter Personen hat seinen Ursprung einfach darin, daß der Gamen See ein Naherholungsgebiet ist, der aufgrund seiner Lage im Wald und dem damit verbundenen Sichtschutz zum FKK-Sonnen und -Baden genutzt wird. Aus Gründen des Presönlichkeitsschutzes haben wir hier auf Beweisfotos verzichtet.<br />
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Da auch auf einer der oberen Flächen (am Schmiedeweg) des Campingplatzes ein Vereinstreffen vorbereitet wurde, haben wie auf eine Untersuchung dieses Gebiets verzichtet, da der zu erwartende "Lärmpegel" zu hoch sein würde.<br />
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 <span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Untersuchung am 15.8.2009</span></span><br />
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Mit der weiteren Unterstützung durch Andre bauten wir zur Hauptuntersuchung Die Stationen Markstein und zwei Stationen weiter südlich vom Markstein auf. Wir hatten einen heißen Tipp bekommen, daß ein Punkt hoher Aktivität (Das Dorfzentrum?) südlich vom Markstein sein soll, und wir nach Gefühl aufbauen sollten.<br />
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Nach dem Interview für das Spukwelten Paratalk-Radio begannen wir mit den Stationsaufbauten.<br />
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Zusätzlich bauten wir für den Videostream als Basis ein Zelt mit Laptop auf und schlossen eine Webcam an, die den Markstein beobachtete.<br />
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PU-Skizze2.jpg<br />
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Jörg baute seine Station weiter südlich im Wald auf, Knut baute eine weitere Station am südlichen Rand des Felds auf, zusätzlich wurde der Markstein überwacht. Neben verschiedenen Tierrufen waren die Highlights der Nacht das Fluggeräusch eines großen oder schweren Vogels, den wir scherzhaft den "Flugsaurier" nannten. Andre und Knut waren zu dieser Zeit in der Nähe des Marksteins und hörten den Vogel, konnten ihn aber mit den Taschenlampen nicht ausmachen. Wenig später wurden sie von Jörg und Cean angefunkt, bei denen der Vogel gerade vorbeigeflogen war.<br />
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<a href="http://handbuch.pararesearch.info/images/4/45/Flugsaurier.mp3" target="_blank">Flugsaurier.mp3</a><br />
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Wir haben dieses Geräusch einigen Leuten zur Begutachtung vorgelegt, unter anderem auch Leprechaun. Die meisten tippten darauf, daß es sich um eine Großtrappe handeln müsste.<br />
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Auch hörten wir viele Stimmen, zum einen verbunden mit Diskomusik, so wurden wir auch leicht hier durch die Veranstaltung am Gamen See gestört, zum anderen sind am nördlichen Rand des Feldes viele Gartenlauben (Datschen) einer Kleingarten-Kolonie, von wo wir auch Stimmen, Klopfen und Geräusche vernahmen.<br />
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Als drittes fiel uns ein merkwürdiges Klopfen oder Knallen auf, das nur dann auftauchte, wenn auf der nahen Bundesstrasse ein Auto aus Richtung Prötzel vorbeifuhr und dann über eine Nebenstrasse nach Werneuchen abbog. Durch den Wald führt eine Bahnlinie, und der Bahnübergang verursacht beim Überfahren je nach Richtung diese Geräusche.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Auswertung der 2. Nacht</span><br />
<br />
Auch die Untersuchung der 2. Nacht lieferte keine Ergebnisse statt dessen konnten wir viele geschilderte Phänomene erklären.<br />
<br />
Auf uns machte das Gebiet des Blumenthal keinen merkwürdigen Eindruck. Interessant ist, daß dort auch eine Wüstung ähnlich wie Nordhusen vorliegt, jedoch alle Zeitzeugen durch Landwirtschaft leider beseitigt wurden.<br />
<br />
Gerne hätten wir eine Stadtstelle wie Fontane sie noch romantisch-verklärt beschrieb, angetroffen; lediglich die Steine rund um das Feld sind klägliche stumme Zeugen... <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Ergänzende Quellen</span></span><br />
<br />
Diverse Bilder zur Untersuchung gibt es u.a. hier <a href="http://www.flickr.com/photos/paranormalsued/sets/72157622065384236/" target="_blank">Flickr-Account Paranormal-Süd </a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[PU Sperenberg / Massow]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=742</link>
			<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 19:27:06 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=742</guid>
			<description><![CDATA[Die Untersuchung Sperenberg und Massow war unsere erste große Untersuchung im Jahr 2009, nach der langen "Winterpause". Vom Flughafen in Stuttgart, flogen Daniel und ich nach Berlin, um uns dort mit Cean von Paranormal-Nord zu treffen und zwei Örtlichkeiten zu untersuchen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_Deckblatt.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_Deckblatt.jpg]" /></div>
<br />
Die Untersuchung war in mehrerlei Hinsicht eine Premiere. Zum einen war dies das erste mal das wir uns per Flugzeug auf den Weg zu einer Location machten und zum anderen war diese Untersuchung die erste "Live-Twitter" Untersuchung, die eine "Ghosthunter"-Gruppe in Deutschland durchführte.<br />
<br />
Die Anreise per Flugzeug, stellte uns besonders im Bezug auf unsere Gerätschaften auf die Probe. Wir wussten nicht genau, ob die 20 Kilogramm Gepäck, die jedem Passagier zustehen, denn auch genug sind, für unser benötigtes Equipment. Mit biegen und brechen und sehr strenger Auswahl der Geräte, gelang es uns aber schließlich diese Gewichtsgrenze in etwa einzuhalten.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_dsc04440.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_dsc04440.jpg]" /></div>
<br />
Wir flogen also ohne Probleme am Stuttgarter Flughafen ab und landeten wenig später in Berlin. Mit einem Mietauto begaben wir uns dann zu unserer Unterkunft, in das kleine Örtchen Sperenberg.<br />
<br />
In der Unterkunft fanden wir genug Platz um unsere Gerätschaften auszubreiten und aufzuladen. Es war geplant zwei Örtlichkeiten zu untersuchen. Die Auswahl der Örtlichkeiten erfolgte durch ein Buch, welches ich vor über einem Jahr gelesen hatte.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">1.Ort - Kummersdorf-Gut</span><br />
<br />
Das Buch heißt „Verlorene Ehre – Verratene Treue“ von Herbert Maeger ( † 2007 ). In diesem Buch schildert der Autor sein Leben in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Nach einer Odyssee an der Ostfront und weiteren Orten in Europa, befand er sich im Jahre 1945 südlich von Berlin, als die Schlacht um Berlin tobte. Während seiner wilden Flucht vor den anrückenden Russen, kam er an einem Platz vorbei den er in seinem Buch beschreibt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1562.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1562.JPG]" /></div>
<br />
Er berichtet von einem Waldstück, südlich von Sperenberg, in dem er eine grauenhafte Beobachtung machte. In diesem Waldstück waren damals Nachrichtenhelferinnen stationiert gewesen. Diese Nachrichtenhelferinnen waren dort wohl von der heranrückenden roten Armee überrascht worden. Laut der Aussage des Zeitzeugen Herbert Maeger, lagen dort  hunderte Frauenleichen im Wald verstreut. Herannahende deutsche Soldaten sollen, als sie diese Leichen sahen, einen gefangenen russischen Soldaten kommentarlos an Ort uns Stelle erschossen haben.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1621.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1621.JPG]" /></div>
<br />
Seit ich diesen Bericht gelesen habe, habe ich versucht den genauen Ort dieser Vorkommnisse zu recherchieren. Ein Unterfangen, welches sich als gar nicht so leicht herausstellte. Der Autor hat zwar in seinem Buch eine grobe Karte abgedruckt, welche aber leider viel zu ungenau war. Die Recherche des Ortes nahm viel Zeit in Anspruch und auch jetzt müssen wir sagen, dass wir den ganz genauen Ort nicht verifizieren konnten, wohl aber das Gebiet in dem es passiert sein muss.  Die Kontaktaufnahme mit Institutionen vor Ort, Museen und Lokalhistorikern, brachte uns dem Ziel aber schließlich näher. Eine engagierte Frau aus dem Pararesearch Forum hat uns dann auch Informationen zukommen lassen, die uns sehr viel weiter gebracht haben.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1626.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1626.JPG]" /></div>
<br />
Das Gelände, um das es sich nach unseren Informationen handeln muss, liegt in der Nähe der ehemaligen Heeresversuchstelle von Kummersdorf-Gut. Entlang einer alten Bahnlinie liegen dort etliche Überreste von Bunkern, Stellungen und anderen Gebäuden im Wald verstreut. Irgendwo in diesem Waldstück sollen nach unseren Informationen die Leichen gelegen haben. Bei unserer Vorabbegehung fanden wir zahlreiche Relikte wie z.B. Bunkeranlagen vor.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1578.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1578.JPG]" /></div>
<br />
Entlang der Schienen sind damals viele Menschen vor der anrückenden Roten Armee geflohen. Als wir während der Vorabbegehung in dieses Gebiet gelaufen sind, stießen wir schon nach wenigen Minuten auf die ersten Relikte. Befestigte Stellungen, Fundamente und "Bunker" stehen dort in einem großen Gebiet verstreut. Wir sahen uns in dem Areal um um und Cean ließ auch hier schon ihr Diktiergerät mitlaufen. An einigen Stellen machten wir auch kurze Videoaufnahmen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1621.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1621.JPG]" /></div>
<br />
Das Gelände machte einen sehr verlassenen und an manchen Stellen auch einen "überwucherten" Eindruck. Es war nicht immer klar, ob die Relikte die man dort sieht, aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges stammen oder etwa zu Zeiten des Kalten Krieges von der russichen Armee dort zurückgelassen wurden. Es stehen dort auch nirgendwo Verbotsschilde oder Warnhinweise. Eine Absperrung des Areals ist ebenfals nicht vorhanden, wie man es z.B. von anderen ehemalig millitärisch genutzten Objekten her kennt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1596.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1596.JPG]" /></div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">2.Ort - Forthaus Massow</span><br />
<br />
Am gleichen Tag haben wir zusätzlich auch die anderen Örtlichkeiten besucht, das ehemalige Forthaus Massow. Es liegt in der Nähe des Gebietes, in dem damals die Reste der 9.Armee, von den Verbänden der Rotem Armee, eingekesselt wurden.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1654.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1654.JPG]" /></div>
<br />
Auf diesen Ort wurde ich im Laufe der Recherche zum Kummersdorf-Gut aufmerksam. Durch Kontakte zu Hobbyforschern die sich mit der Historie des "Kessel von Halbe" beschäftigen, wurde ich auf die tragischen Ereignisse, die sich an diesem Forsthaus zugetragen haben, aufmerksam. Da dieses Forsthaus nicht weit vom Kummerdorf-Gut entfernt liegt, haben wir diese Lokalität ebenfalls auf unserem Monitor gehabt.<br />
<br />
Wikipedia gibt u.a. folgende Informationen zum "Kessel von Halbe" an:<br />
<br />
"Der Kessel von Halbe bezeichnet den Einschluss deutscher Truppen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges im Gebiet der Ortschaft Halbe.<br />
<br />
Nach dem Zusammenbruch der 9. Armee im Raum Frankfurt (Oder) und bei Cottbus wurden die kaum noch kampffähigen Reste in einem kleinen Waldgebiet zwischen Märkisch Buchholz und Halbe, südöstlich von Berlin, durch Truppen der Roten Armee eingeschlossen. Entscheidend für die Schließung des Kessels war der Zusammenbruch einer Holzbrücke zwischen Krausnick und Schlepzig unter dem Gewicht eines deutschen Panzers der Vorhut. Diese Verzögerung von ca. sechs Stunden in diesem Bereich ermöglichte der russischen Armee, den Kessel zu schließen."<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kessel_von_Halbe" target="_blank">Quelle: Wikipedia - Kessel von Halbe</a><br />
<br />
Nach dem Ausbruch aus diesem Kessel, sammelten sich die Reste der Überlebenden am Forsthaus in Massow. Es gibt einige Berichte von überlebenden Zeitzeugen, die von sehr vielen Leichen und Schwerverletzten berichten, die sich zum und am Forsthaus Massow befanden. Der Weg zum Fortshaus war links und rechts des Weges gesäumt mit Verletzten und Sterbenden, die die vorbeikommenden Menschen um Hilfe baten, da sie nicht der Roten Armee in die Hände fallen wollten.<br />
<br />
Direkt am Forsthaus kam es dann zu dramatischen Szenen. Es wird u.a. davon berichtet, dass man dort ein Mädchen ( ca. 12 Jahre alt ) mit Kopfschuss gefunden hat. Ein Landser soll dort aufgeknüpft worden sein. Die Leiche des Soldaten wurde dann von folgenden Kameraden abgeschnitten. Nachfolgende Zeitzeugen berichten ebenfalls von dem Fund dieses Soldaten, der noch den abgeschnittenen Strick um den Hals trug. Eine Truppe von deutschen Soldaten wurde unmittelbar an diesem Forsthaus auch in ein Feuergefecht verwickelt, in dessen Verlauf wohl einige russiche Soldaten ihr Leben liessen, als diese, aus dem mit weißer Fahne markierten Haus stürmten. Tote und sterbende Soldaten wurden zurückgelassen, weil auf den Fahrzeugen sowieso schon zu wenig Platz war. Am Forsthaus Massow starben viele Menschen und man mag sich nicht vorstellen, welche Verzweiflung und Not sich damals an dieser Stelle abgespielt hat.<br />
<br />
Aus gut unterrichteten Quellen wissen wir, dass in diesem Gebiet öfters menschliche Knochen gefunden werden. Auch sieht man auf dem Weg zu diesem Forsthaus, einige Relikte links und rechts des Weges, die es durchaus in sich haben können. Die angrenzenden Bereiche sind mit Wildschutzzäunen gesichert, und das gesamte Gebiet befindet sich in einem Naturschutzgebiet.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1647.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1647.JPG]" /></div>
<br />
Wir sind nach einem mehr oder wenig anstrengenden Fussmarsch dann auch endlich am Forsthaus angekommen. Auf Grund der Lage und dem Umstand, dass dieses Forsthaus nicht mehr als Gebäude besteht ( es ist auf Grund von Kampfhandlungen abgebrannt ), ist es gar nicht so leicht es zu finden. Es finden sich auch nur noch die Grundmauern und ein Gedenkstein an Ort und Stelle. Angrenzend befindet sich eine Lichtung, die dort auch schon damals so bestand.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1644.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1644.JPG]" /></div>
<br />
Während unserer Vorabbgehung fand Cean einen Knochen, welcher sich an der Oberfläche in einem Gebüsch befand. Ganz in der Nähe fanden wir auch die Reste eines Lederschuhs. Der Knochenfund machte uns doch nachdenklich, da wir wussten, dass es in diesem Gebiet öfters zu Funden von menschlichen Knochen kommen soll. Nachdem wir dann auch noch eine größere Gewehrpatrone fanden, entschieden wir uns dafür, die Funde bei der nächsten Polizeidienststelle anzuzeigen. Die Patrone wurde natürlich von uns nicht berührt und an Ort und Stelle belassen. Wir markierten die Stelle unauffällig mit einer Glasflasche die in der Nähe lag, damit die Polizei diese dann auch leichter finden kann. Der Knochen wurde ebenfalls an Ort und Stelle belassen und markiert.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1655.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1655.JPG]" /></div>
<br />
Wir hielten Ausschau nach Störquellen und schauten uns um. Es fielen uns keine Störquellen, wie etwa Hochspannungsmasten oder Stromleitungen etc. auf. Mit diesen Eindrücken machten wir uns dann auf den Rückweg vom Forsthaus. Den Knochen- und Munitionsfund machten wir mit Absicht nicht sofort auf unserem Twitter-Account publik. Wir wollten nicht, dass irgendjemand auf die Idee kommt und sich dort eines dieser ( eventuell ) morbiden Fundstücke holt, solange der Kampfmittelräumdienst nicht dafür gesorgt hat, dass von diesen Munitionsteilen keine Gefahr mehr ausgehen kann.<br />
<br />
Bei der ersten großen Untersuchung im Jahr 2009, hatten wir auch wieder einige innovative Ausrüstungsgegenstände das erste mal im Einsatz. So hat sich Daniel u.a. ein Nachtsichtgerät zugelegt, welches er an seine Spiegelreflexkamera gekoppelt hat. Damit haben wir versucht einen Großteil der Lichtung am Forsthaus Massow zu überwachen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04474.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04474.JPG]" /></div>
<br />
<br />
Außerdem waren unser neuen "Profi-Timer" für unsere Spiegelreflexkameras im Einsatz, die vom Untersuchungsbereich zu einem einstellbaren Intervall, automatsichen Fotos machten. So wollen wir eine weitere Lücke schließen und unseren Untersuchungsbereich nun auch zu einem bestimmten Intervall überwachen. Diese Aufgabe hat ja bis dato auch die Infrarot-Fotofalle übernommen, der Profi-Timer löst aber auch ohne "Temperatur &amp; Bewegungsänderung" aus und bildet die Umgebung im sichtbaren Lichtspektrum ab.<br />
<br />
Das Thema "Infrarotbeleuchtung" wird ja schon seit ewigen Zeiten, besonders bei Ghosthuntergruppen, heiß diskutiert, bildet sie doch oft die Krux bei Videoaufnahmen. Wir haben uns natürlich auch mit der Thematik befasst und haben uns für zwei, vor allem erschwingliche, Systeme entschieden. Diese wollten wir bei dieser Untersuchung im Outdooreinsatz testen.<br />
<br />
Zum einen haben wir uns Infrarottaschenlampen besorgt, die eine zusätzliche Aufhellung des "NightShot-Bereiches" bringen sollten. Bei Tests zeigt sich auch, dass die Lichtleistung dieser Taschenlampen enorm gut ist, ja teilweise sogar besser als die von namhaften Markenherstellern, die oft ein vielfaches kosten. Die Taschenlampen werden mit 3 Batterien ( 1,5 Volt AAA ) betrieben. Für die Ausleuchtung eines Bereiches, habe ich extra eine sog. "Mobile Beleuchtungseinheit" konstruiert, welche es uns möglich machen sollte, mehrere Taschenlampen auf einen Bereich auszurichten.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_ir-taschenlampen.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenber...lampen.jpg]" /></div>
<br />
Die mobile Beleuchtungseinheit war dann auch in der ersten Nacht der PU im Einsatz, leider merkten wir sehr schnell, dass die sehr gute Lichtausbeute eindeutig auf die Lebensdauer der Batterien geht. Nach nur 30 ( !!! ) Minuten ließ die Lichtleistung so stark nach, dass es keinen Sinn mehr machte die Taschenlampen weiterhin zu betreiben. Dieses System scheint also ungeeignet, um einen Bereich stundenlang zu überwachen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_beleuchtung1.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenber...htung1.jpg]" /></div>
<br />
Desweiteren haben wir nochmal ein innovatives System getestet, das wir als erste Ghosthuntergruppe in Deutschland so einsetzen. Wir haben uns sehr günstige Infrarotscheinwerfer bestellt, welche mit einer Versorgungsspannung von 12 Volt betrieben werden. Um diese Scheinwerfer auch outdoor und mobil einsetzen zu können, haben wir uns auch 12 Volt Akkus besorgt, die diese Scheinwerfer über mehrere Stunden, ohne Lichtleistungsverlust, betreiben können. Die Akkus können per Fernsteuerung ein- und ausgeschaltet werden und haben sich in Verbindung mit den Stativen sehr gut bewährt und werden seit der PU am Forsthaus nun ständig von uns eingesetzt. Auf dem Bild kann man unseren Aufbau sehen. Wir sind uns sicher, dass diese "Infrarotlösung" wohl auch bald von anderen "Forschern" in diesem Bereich so eingesetzt werden wird.<br />
<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
Weitere Quellen / Vorortinformationen</span><br />
<br />
Zu unserem ersten Schnitzel kamen wir in einer "Sportkneipe" in Sperenberg. Dort war auch zufällig ein Lokalhistoriker vor Ort, der sich gerne mit uns unterhielt. Wir erfuhren von weiteren interessanten Örtlichkeiten, die sich in unmittelbarer Nähe von Sperenberg befinden.<br />
<br />
Im allgemeinen war man unserer Forschung zwar durchaus zugetan, dennoch mehrten sich auch die Befürchtungen, dass wir Grabräuber und Sondengänger wären. In dieser Gegend haben sich wohl schon öfters Sondengänger eingefunden, die auf der Suche nach Relikten des Zweiten Weltkrieges, auch vor der Störung der Totenruhe, keinen Halt machen. Es wurde uns berichtet, dass es schon dazu gekommen sei, dass Sondengänger, einen Schädelknochen fanden, den sie dann auf einen Stock an den Waldweg stellten. Wanderer haben ihn dann gefunden.<br />
<br />
Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen :<br />
<br />
<span style="color: #FF0000;"><div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Es herrscht im beschriebenen Gebiet ein striktes Grabungsverbot!<br />
<br />
Man bewegt sich dort in einem Landschaftsschutzgebiet des Landes<br />
Brandenburg mit den damit verbundenen Gesetzen und Verboten, besonders das<br />
befahren mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art, ist untersagt!</span></div></span><br />
<br />
Das Gebiet wird auch von Förstern nachts kontrolliert - davon konnten wir uns selber überzeugen. Paranormal-Süd distanziert sich ausdrücklich von Grabungen von "Sondlern" die sich in diesem Gebiet aufhalten !<br />
<br />
Durch interessante Gespräche im "Alten Krug" in Sperenberg, konnten wir weiter Informationen, zu diversen Örtlichkeiten in Sperenberg und Umgebung, sammeln. Das dort servierte Schnitzel gehört zu den besten die wir je irgendwo bekommen haben !!!<br />
<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
Erste Nacht - Untersuchung Forsthaus Massow 29.05.2009</span><br />
<br />
Nachdem wir unser Equipment in Rucksäcke verpackt haben, ging´s los. Um 20:30 Uhr sind wir mit dem Auto abgefahren und haben dann unser Auto in der Nähe alter Panzergaragen abgestellt. Das Naturschutzgebiet darf nicht befahren werden ! Das bedeutete, einen mehr oder weniger anstrengenden Fussmarsch. Gut, dass wir das Gelände schon tagsüber begangen hatten.<br />
<br />
Nach ca. 30 Minuten hatten wir unser Zielgebiet erreicht und machten uns auch gleich daran das Equipment aufzustellen. Es wurden zwei Untersuchungsbereiche aufgebaut. Mein Bereich war derjenige, an dem Cean den Knochen gefunden hat. Dort stellte ich unsere neue sog. "Mobile Messeinheit" auf. Auf dieser befinden sich der WAV-Rekorder, ein EMF-Meter und der Luftfeuchte und Temperatur Datenlogger. Angestrahlt wurde das ganze von zwei Infrarotstrahlern und anfangs auch noch durch 4 Infrarottaschenlampen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1706.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1706.JPG]" /></div>
<br />
Quer über die Lichtung stellte Daniel sein Equipment auf. Ein Luftbild von Google Earth kann man folgend sehen. Darauf hab ich die ungefähren Positionen unserer Aufbauten eingezeichnet.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_massowluftbild.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenber...ftbild.jpg]" /></div>
<br />
Offizieller Untersuchungsstart war um 22:25 Uhr. Wir starteten alle Geräte und begaben uns anschließend in die Mitte der Lichtung. Ungefähr um 22:39 Uhr sahen wir in nörd-östlicher Richtung eine riesen Sternschnuppe ( Bolide ) am Sternenhimmel verglühen. Als wir zwei Tage später im Flugzeug von Berlin nach Stuttgart saßen, haben wir in der Bild-Zeitung einen Artikel gelesen, in dem stand, dass es viele Meldungen bei den UFO-Meldestellen gab und das es sich dabei um einen sogenannten "Boliden" gehandelt hat ;-)<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_aufzeichnen.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenber...ichnen.jpg]" /></div>
<br />
Während der ersten Minuten der Untersuchung fiel uns auch auf, dass ein Auto mehrfach auf dem nahen Waldweg an uns vorbeigefahren ist, jedoch ohne uns zu sehen. Ansonsten blieben wir von Autos etc. die ganze Nacht über verschont. Entweder war es ein Fahrzeug, dass eine Erlaubniss zur Nutzung der Wege hatte, oder der Fahrer befand sich "illegal" im Gebiet mit seinem Gefährt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04469.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04469.JPG]" /></div>
<br />
Während der gesamten Untersuchung machten wir keine besonderen Entdeckungen oder Beobachtungen. Die Nacht verlief ohne nenneswerte Ereignisse. Um ca. 1 Uhr morgens haben wir Daniels Untersuchungsaufbau weiter in westliche Richtung verlegt. Die Umgebungsbedingungen wurden zusehens ungemütlicher und die Geräte beschlugen mit Wassertropfen, so dass wir gezwungen waren, die Untersuchung zu beenden.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_beschlag1.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_beschlag1.jpg]" /></div>
<br />
Das Wasser wäre unserem Equipment nicht bekommen und so haben wir uns schließlich um ca 1:40 Uhr zum Abbau entschloßen, nachdem mein Camcorder seinen Dienst eingestellt hat. Während der gesamten PU wurden unsere Untersuchungsbereiche von unseren Spiegelreflexkameras in regelmässigen Abständen, zur Dokumentation fotografiert.<br />
<br />
Hier eine Zeitrafferaufnahme der Spiegelreflexaufnahmen inklusive Auf- und Abbau, EVP-Aufnahme etc...:<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_Zeitraffer1.gif" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenber...affer1.gif]" /></div>
<br />
Die Luftfeuchte und Temperatur wurden natürlich auch wieder mitgeloggt und werden im Downloadbereich wieder entsprechend veröffentlicht.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_MDGC0005.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_MDGC0005.JPG]" /></div>
<br />
Nachdem wir unsere Geräte wieder sicher verstaut hatten, ging es wieder durch den Wald zurück zum Auto, auch hier viel uns nichts Besonderes auf. Nach etwa 30 Minuten erreichten wir unser Auto und fuhren dann unmittelbar wieder in unsere Herberge nach Sperenberg.<br />
<br />
Am nächsten Tag machten wir uns nach dem Frühstück auf nach Zossen, wo wir auf dem Polizeirevier den Munitions- und Knochenfund anzeigten. Eine Polizeistreife traf sich mit uns dann Nachmittags, in der Nähe des Forsthauses. Gemeinsam fuhren wir dann bis zum Forsthaus, wo sich die Polizisten die Funde anschauten.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1767.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1767.JPG]" /></div>
<br />
Während unseres Aufenthaltes habe ich dann auch noch ein anderes Munitionsteil, in unmittebarer Nähe der Patrone, gefunden. Alle Munitionsteile wurden vergraben und markiert, der Standort per GPS gesichert und dem erfahrenen Sprengmittelräumdienst gemeldet. Den Knochen nahm die Polizeistreife gleich mit. Es wurde uns mitgeteilt, dass sich ein Mediziner diesen Knochen anschauen wird. Über das weitere Prozedere haben wir keine Informationen erhalten.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1775.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1775.JPG]" /></div>
<br />
Nachdem wir unsere Daten hinterlassen hatten, fuhren wir wieder zur Herberge, um uns für die zweite Untersuchung vorzubereiten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Zweite Nacht - Untersuchung Nähe Kummersdorf-Gut 30.05.2009</span><br />
<br />
In der zweiten Nacht brachen wir in das Waldstück auf, in dem es damals zu der Ermordung der Nachrichtenhelferinnen gekommen sein soll. Unser Equipment stellten wir in der Nähe alter "Stellungslöcher" auf. Unweit des Untersuchungsbereiches, am Wegesrand, stand auch ein kleines Holzkreuz mit einem Namen. Die Untersuchung startete ungefähr um 21:45 Uhr.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04486.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04486.JPG]" /></div>
<br />
Unmittelbar neben einer "Stellung", stellte ich die mobile Messeinheit mit EMF-Checker, Temperatur und Luftfeuchtedatenlogger und WAV-Rekorder auf ( siehe Bild oben ). Das Ganze wurde durch zwei Infrarotscheinwerfer beleuchtet und von meinem Camcorder gefilmt. Die Spiegelreflexkamera machte auch hier zu bestimmten Intervallen Fotos des Untersuchungsaufbaus.<br />
<br />
In der Verlägerung des Sichtbereiches des Camcorders, sicherte die Infrarot-Fotofalle die Gegend ab.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_dsc04491.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_dsc04491.jpg]" /></div>
<br />
Daniel baute seinen Untersuchungsbereich ca. 15 Meter hinter meinem Camcorder auf. Auch hier war ein Camcorder inkl.Beleuchtung etc. und Audiogerät im Einsatz.<br />
<div style="text-align: center;">
<img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_mdgc0012.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_mdgc0012.jpg]" /> </div>
<br />
Im Verlaufe der nächtlichen Untersuchung, führten wir ein paar EVP-Sessions durch. Kurz vor Ende der Untersuchung um ca. 24 Uhr liefen wir nochmals durch den Untersuchungsbereich weil wir des öfteren Geräusche vernahmen und dachten Bewegungen im Unterholz gesehen zu haben.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04497.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04497.JPG]" /></div>
<br />
Durch die sehr hohe Luftfeuchtigkeit von ca 90 Prozent, waren wir gezwungen die Untersuchung abzubrechen, da wir auch in dieser Nacht Angst hatten, dass die Feuchtigkeit unsere Geräte beschädigen könnte. Das entsprechende Temperaturprofil gibt es im Downloadbereich zur Ansicht.<br />
<br />
Ansonsten blieb diese Nacht ebenfalls ruhig. Es konnten keine besonderen Vorfälle verzeichnet werden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Analyse des Materials</span><br />
<br />
Bei der Analyse des aufgenommenen Materials, konnten wir bis dato vor allem eine Aufnahme vorweisen, die wir uns nicht erklären können. Es handelt sich um eine Audioaufnahme, die Cean, während der Vorabbegehung in dem Waldstück der Nachrichtenhelferinnen, aufnehmen konnte. Weit und breit waren keine Leute, ausser uns, unterwegs. Auf der Aufnahme hört man, wie Cean sagt "Ähhmm...Was war das ?", kurz davor, etwa bei Sekunde 10 oder 11 hört man etwas, das wir als Stimme interpretieren.<br />
<br />
Ceans Äußerung bezog sich nicht etwa auf etwas, dass sie zu diesem Zeitpunkt hörte, sondern auf die Überreste ( Relikte, Bunker, Unterstände etc.. ) an denen wir vorbeigelaufen sind.<br />
<br />
Die Aufnahme haben wir im Downloadbereich in der Rubrik "Indizien/Audio-EVP´s/" veröffentlicht.<br />
<br />
<a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Audio-/-EVPs/29-PU-Kummersdorf-Gut.html" target="_blank">Downloads / Indizien / Audio/EVP´s/ PU Kummersdorf Gut</a><br />
<br />
Wir möchten an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass sich jeder selbst zu dieser Aufnahme Gedanken machen soll . Wir halten es nicht für richtig, die möglichen Quellen von solchen Aufnahmen nur auf eine Einzige zu begrenzen. Viele Menschen engen die möglichen Quellen ein und deuten sie ausschließlich in einer spiritistischen bzw. esoterischen Sicht der Dinge. Meist wird dann die Quelle "Verstorbener" etc. genannt.<br />
<br />
Natürliche Quellen können wir so gut es eben geht ausschließen - eine 100% Sicherheit wird es auch hier niemals geben. Wir sind uns aber sehr sicher das wir in dem besagten Gebiet während des Aufenthaltes alleine waren.<br />
<br />
Leider haben wir diese Aufnahme während der Vorabbegehung aufgenommen und haben keine Parallelaufnahme davon zur Verfügung.<br />
<br />
Das restliche Material wird in den kommenden Wochen komplett ausgewertet sein und falls wir darauf noch was von Interesse finden, werden wir es natürlich hier mit veröffentlichen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Weiterführende Informationen:</span><br />
<br />
<a href="http://www.paranormal-sued.de" target="_blank">WWW.Paranormal-Sued.de</a><br />
<br />
<a href="http://www.paranormal-sued.de/component/option,com_phocagallery/Itemid,64/id,21/view,category/" target="_blank">Bildergalerie der Untersuchung auf <a href="http://www.Paranormal-sued.de" target="_blank">http://www.Paranormal-sued.de</a></a><br />
<a href="http://www.battlefield-travel.com/site/2357165154766644/startseite/reisen__tagestouren/reisen/kampf_um_berlin/historische_details/kessel_von_halbe/" target="_blank">Kessel von Halbe - Battlefield Travel</a><br />
<br />
<a href="http://www.kessel-von-halbe.de/" target="_blank">Webseite "Kessel von Halbe"</a><br />
<br />
<a href="http://twitter.com/ParanormalSued" target="_blank">Überblick LIVE-TWITTER Postings ( Gesamte PU )</a><br />
<br />
<a href="http://www.paranormal-sued.de/Temperaturprofile-/-Luftfeuchte/" target="_blank">"Downloadbereich / Luftfeuchte- und Temperaturprofile"</a><br />
<br />
Temperaturprofile der Untersuchungen finden Sie im <mybb-bad-sm>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Untersuchung Sperenberg und Massow war unsere erste große Untersuchung im Jahr 2009, nach der langen "Winterpause". Vom Flughafen in Stuttgart, flogen Daniel und ich nach Berlin, um uns dort mit Cean von Paranormal-Nord zu treffen und zwei Örtlichkeiten zu untersuchen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_Deckblatt.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_Deckblatt.jpg]" /></div>
<br />
Die Untersuchung war in mehrerlei Hinsicht eine Premiere. Zum einen war dies das erste mal das wir uns per Flugzeug auf den Weg zu einer Location machten und zum anderen war diese Untersuchung die erste "Live-Twitter" Untersuchung, die eine "Ghosthunter"-Gruppe in Deutschland durchführte.<br />
<br />
Die Anreise per Flugzeug, stellte uns besonders im Bezug auf unsere Gerätschaften auf die Probe. Wir wussten nicht genau, ob die 20 Kilogramm Gepäck, die jedem Passagier zustehen, denn auch genug sind, für unser benötigtes Equipment. Mit biegen und brechen und sehr strenger Auswahl der Geräte, gelang es uns aber schließlich diese Gewichtsgrenze in etwa einzuhalten.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_dsc04440.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_dsc04440.jpg]" /></div>
<br />
Wir flogen also ohne Probleme am Stuttgarter Flughafen ab und landeten wenig später in Berlin. Mit einem Mietauto begaben wir uns dann zu unserer Unterkunft, in das kleine Örtchen Sperenberg.<br />
<br />
In der Unterkunft fanden wir genug Platz um unsere Gerätschaften auszubreiten und aufzuladen. Es war geplant zwei Örtlichkeiten zu untersuchen. Die Auswahl der Örtlichkeiten erfolgte durch ein Buch, welches ich vor über einem Jahr gelesen hatte.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">1.Ort - Kummersdorf-Gut</span><br />
<br />
Das Buch heißt „Verlorene Ehre – Verratene Treue“ von Herbert Maeger ( † 2007 ). In diesem Buch schildert der Autor sein Leben in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Nach einer Odyssee an der Ostfront und weiteren Orten in Europa, befand er sich im Jahre 1945 südlich von Berlin, als die Schlacht um Berlin tobte. Während seiner wilden Flucht vor den anrückenden Russen, kam er an einem Platz vorbei den er in seinem Buch beschreibt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1562.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1562.JPG]" /></div>
<br />
Er berichtet von einem Waldstück, südlich von Sperenberg, in dem er eine grauenhafte Beobachtung machte. In diesem Waldstück waren damals Nachrichtenhelferinnen stationiert gewesen. Diese Nachrichtenhelferinnen waren dort wohl von der heranrückenden roten Armee überrascht worden. Laut der Aussage des Zeitzeugen Herbert Maeger, lagen dort  hunderte Frauenleichen im Wald verstreut. Herannahende deutsche Soldaten sollen, als sie diese Leichen sahen, einen gefangenen russischen Soldaten kommentarlos an Ort uns Stelle erschossen haben.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1621.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1621.JPG]" /></div>
<br />
Seit ich diesen Bericht gelesen habe, habe ich versucht den genauen Ort dieser Vorkommnisse zu recherchieren. Ein Unterfangen, welches sich als gar nicht so leicht herausstellte. Der Autor hat zwar in seinem Buch eine grobe Karte abgedruckt, welche aber leider viel zu ungenau war. Die Recherche des Ortes nahm viel Zeit in Anspruch und auch jetzt müssen wir sagen, dass wir den ganz genauen Ort nicht verifizieren konnten, wohl aber das Gebiet in dem es passiert sein muss.  Die Kontaktaufnahme mit Institutionen vor Ort, Museen und Lokalhistorikern, brachte uns dem Ziel aber schließlich näher. Eine engagierte Frau aus dem Pararesearch Forum hat uns dann auch Informationen zukommen lassen, die uns sehr viel weiter gebracht haben.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1626.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1626.JPG]" /></div>
<br />
Das Gelände, um das es sich nach unseren Informationen handeln muss, liegt in der Nähe der ehemaligen Heeresversuchstelle von Kummersdorf-Gut. Entlang einer alten Bahnlinie liegen dort etliche Überreste von Bunkern, Stellungen und anderen Gebäuden im Wald verstreut. Irgendwo in diesem Waldstück sollen nach unseren Informationen die Leichen gelegen haben. Bei unserer Vorabbegehung fanden wir zahlreiche Relikte wie z.B. Bunkeranlagen vor.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1578.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1578.JPG]" /></div>
<br />
Entlang der Schienen sind damals viele Menschen vor der anrückenden Roten Armee geflohen. Als wir während der Vorabbegehung in dieses Gebiet gelaufen sind, stießen wir schon nach wenigen Minuten auf die ersten Relikte. Befestigte Stellungen, Fundamente und "Bunker" stehen dort in einem großen Gebiet verstreut. Wir sahen uns in dem Areal um um und Cean ließ auch hier schon ihr Diktiergerät mitlaufen. An einigen Stellen machten wir auch kurze Videoaufnahmen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1621.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1621.JPG]" /></div>
<br />
Das Gelände machte einen sehr verlassenen und an manchen Stellen auch einen "überwucherten" Eindruck. Es war nicht immer klar, ob die Relikte die man dort sieht, aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges stammen oder etwa zu Zeiten des Kalten Krieges von der russichen Armee dort zurückgelassen wurden. Es stehen dort auch nirgendwo Verbotsschilde oder Warnhinweise. Eine Absperrung des Areals ist ebenfals nicht vorhanden, wie man es z.B. von anderen ehemalig millitärisch genutzten Objekten her kennt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1596.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1596.JPG]" /></div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">2.Ort - Forthaus Massow</span><br />
<br />
Am gleichen Tag haben wir zusätzlich auch die anderen Örtlichkeiten besucht, das ehemalige Forthaus Massow. Es liegt in der Nähe des Gebietes, in dem damals die Reste der 9.Armee, von den Verbänden der Rotem Armee, eingekesselt wurden.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1654.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1654.JPG]" /></div>
<br />
Auf diesen Ort wurde ich im Laufe der Recherche zum Kummersdorf-Gut aufmerksam. Durch Kontakte zu Hobbyforschern die sich mit der Historie des "Kessel von Halbe" beschäftigen, wurde ich auf die tragischen Ereignisse, die sich an diesem Forsthaus zugetragen haben, aufmerksam. Da dieses Forsthaus nicht weit vom Kummerdorf-Gut entfernt liegt, haben wir diese Lokalität ebenfalls auf unserem Monitor gehabt.<br />
<br />
Wikipedia gibt u.a. folgende Informationen zum "Kessel von Halbe" an:<br />
<br />
"Der Kessel von Halbe bezeichnet den Einschluss deutscher Truppen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges im Gebiet der Ortschaft Halbe.<br />
<br />
Nach dem Zusammenbruch der 9. Armee im Raum Frankfurt (Oder) und bei Cottbus wurden die kaum noch kampffähigen Reste in einem kleinen Waldgebiet zwischen Märkisch Buchholz und Halbe, südöstlich von Berlin, durch Truppen der Roten Armee eingeschlossen. Entscheidend für die Schließung des Kessels war der Zusammenbruch einer Holzbrücke zwischen Krausnick und Schlepzig unter dem Gewicht eines deutschen Panzers der Vorhut. Diese Verzögerung von ca. sechs Stunden in diesem Bereich ermöglichte der russischen Armee, den Kessel zu schließen."<br />
<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kessel_von_Halbe" target="_blank">Quelle: Wikipedia - Kessel von Halbe</a><br />
<br />
Nach dem Ausbruch aus diesem Kessel, sammelten sich die Reste der Überlebenden am Forsthaus in Massow. Es gibt einige Berichte von überlebenden Zeitzeugen, die von sehr vielen Leichen und Schwerverletzten berichten, die sich zum und am Forsthaus Massow befanden. Der Weg zum Fortshaus war links und rechts des Weges gesäumt mit Verletzten und Sterbenden, die die vorbeikommenden Menschen um Hilfe baten, da sie nicht der Roten Armee in die Hände fallen wollten.<br />
<br />
Direkt am Forsthaus kam es dann zu dramatischen Szenen. Es wird u.a. davon berichtet, dass man dort ein Mädchen ( ca. 12 Jahre alt ) mit Kopfschuss gefunden hat. Ein Landser soll dort aufgeknüpft worden sein. Die Leiche des Soldaten wurde dann von folgenden Kameraden abgeschnitten. Nachfolgende Zeitzeugen berichten ebenfalls von dem Fund dieses Soldaten, der noch den abgeschnittenen Strick um den Hals trug. Eine Truppe von deutschen Soldaten wurde unmittelbar an diesem Forsthaus auch in ein Feuergefecht verwickelt, in dessen Verlauf wohl einige russiche Soldaten ihr Leben liessen, als diese, aus dem mit weißer Fahne markierten Haus stürmten. Tote und sterbende Soldaten wurden zurückgelassen, weil auf den Fahrzeugen sowieso schon zu wenig Platz war. Am Forsthaus Massow starben viele Menschen und man mag sich nicht vorstellen, welche Verzweiflung und Not sich damals an dieser Stelle abgespielt hat.<br />
<br />
Aus gut unterrichteten Quellen wissen wir, dass in diesem Gebiet öfters menschliche Knochen gefunden werden. Auch sieht man auf dem Weg zu diesem Forsthaus, einige Relikte links und rechts des Weges, die es durchaus in sich haben können. Die angrenzenden Bereiche sind mit Wildschutzzäunen gesichert, und das gesamte Gebiet befindet sich in einem Naturschutzgebiet.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1647.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1647.JPG]" /></div>
<br />
Wir sind nach einem mehr oder wenig anstrengenden Fussmarsch dann auch endlich am Forsthaus angekommen. Auf Grund der Lage und dem Umstand, dass dieses Forsthaus nicht mehr als Gebäude besteht ( es ist auf Grund von Kampfhandlungen abgebrannt ), ist es gar nicht so leicht es zu finden. Es finden sich auch nur noch die Grundmauern und ein Gedenkstein an Ort und Stelle. Angrenzend befindet sich eine Lichtung, die dort auch schon damals so bestand.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1644.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1644.JPG]" /></div>
<br />
Während unserer Vorabbgehung fand Cean einen Knochen, welcher sich an der Oberfläche in einem Gebüsch befand. Ganz in der Nähe fanden wir auch die Reste eines Lederschuhs. Der Knochenfund machte uns doch nachdenklich, da wir wussten, dass es in diesem Gebiet öfters zu Funden von menschlichen Knochen kommen soll. Nachdem wir dann auch noch eine größere Gewehrpatrone fanden, entschieden wir uns dafür, die Funde bei der nächsten Polizeidienststelle anzuzeigen. Die Patrone wurde natürlich von uns nicht berührt und an Ort und Stelle belassen. Wir markierten die Stelle unauffällig mit einer Glasflasche die in der Nähe lag, damit die Polizei diese dann auch leichter finden kann. Der Knochen wurde ebenfalls an Ort und Stelle belassen und markiert.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1655.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1655.JPG]" /></div>
<br />
Wir hielten Ausschau nach Störquellen und schauten uns um. Es fielen uns keine Störquellen, wie etwa Hochspannungsmasten oder Stromleitungen etc. auf. Mit diesen Eindrücken machten wir uns dann auf den Rückweg vom Forsthaus. Den Knochen- und Munitionsfund machten wir mit Absicht nicht sofort auf unserem Twitter-Account publik. Wir wollten nicht, dass irgendjemand auf die Idee kommt und sich dort eines dieser ( eventuell ) morbiden Fundstücke holt, solange der Kampfmittelräumdienst nicht dafür gesorgt hat, dass von diesen Munitionsteilen keine Gefahr mehr ausgehen kann.<br />
<br />
Bei der ersten großen Untersuchung im Jahr 2009, hatten wir auch wieder einige innovative Ausrüstungsgegenstände das erste mal im Einsatz. So hat sich Daniel u.a. ein Nachtsichtgerät zugelegt, welches er an seine Spiegelreflexkamera gekoppelt hat. Damit haben wir versucht einen Großteil der Lichtung am Forsthaus Massow zu überwachen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04474.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04474.JPG]" /></div>
<br />
<br />
Außerdem waren unser neuen "Profi-Timer" für unsere Spiegelreflexkameras im Einsatz, die vom Untersuchungsbereich zu einem einstellbaren Intervall, automatsichen Fotos machten. So wollen wir eine weitere Lücke schließen und unseren Untersuchungsbereich nun auch zu einem bestimmten Intervall überwachen. Diese Aufgabe hat ja bis dato auch die Infrarot-Fotofalle übernommen, der Profi-Timer löst aber auch ohne "Temperatur &amp; Bewegungsänderung" aus und bildet die Umgebung im sichtbaren Lichtspektrum ab.<br />
<br />
Das Thema "Infrarotbeleuchtung" wird ja schon seit ewigen Zeiten, besonders bei Ghosthuntergruppen, heiß diskutiert, bildet sie doch oft die Krux bei Videoaufnahmen. Wir haben uns natürlich auch mit der Thematik befasst und haben uns für zwei, vor allem erschwingliche, Systeme entschieden. Diese wollten wir bei dieser Untersuchung im Outdooreinsatz testen.<br />
<br />
Zum einen haben wir uns Infrarottaschenlampen besorgt, die eine zusätzliche Aufhellung des "NightShot-Bereiches" bringen sollten. Bei Tests zeigt sich auch, dass die Lichtleistung dieser Taschenlampen enorm gut ist, ja teilweise sogar besser als die von namhaften Markenherstellern, die oft ein vielfaches kosten. Die Taschenlampen werden mit 3 Batterien ( 1,5 Volt AAA ) betrieben. Für die Ausleuchtung eines Bereiches, habe ich extra eine sog. "Mobile Beleuchtungseinheit" konstruiert, welche es uns möglich machen sollte, mehrere Taschenlampen auf einen Bereich auszurichten.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_ir-taschenlampen.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenber...lampen.jpg]" /></div>
<br />
Die mobile Beleuchtungseinheit war dann auch in der ersten Nacht der PU im Einsatz, leider merkten wir sehr schnell, dass die sehr gute Lichtausbeute eindeutig auf die Lebensdauer der Batterien geht. Nach nur 30 ( !!! ) Minuten ließ die Lichtleistung so stark nach, dass es keinen Sinn mehr machte die Taschenlampen weiterhin zu betreiben. Dieses System scheint also ungeeignet, um einen Bereich stundenlang zu überwachen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_beleuchtung1.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenber...htung1.jpg]" /></div>
<br />
Desweiteren haben wir nochmal ein innovatives System getestet, das wir als erste Ghosthuntergruppe in Deutschland so einsetzen. Wir haben uns sehr günstige Infrarotscheinwerfer bestellt, welche mit einer Versorgungsspannung von 12 Volt betrieben werden. Um diese Scheinwerfer auch outdoor und mobil einsetzen zu können, haben wir uns auch 12 Volt Akkus besorgt, die diese Scheinwerfer über mehrere Stunden, ohne Lichtleistungsverlust, betreiben können. Die Akkus können per Fernsteuerung ein- und ausgeschaltet werden und haben sich in Verbindung mit den Stativen sehr gut bewährt und werden seit der PU am Forsthaus nun ständig von uns eingesetzt. Auf dem Bild kann man unseren Aufbau sehen. Wir sind uns sicher, dass diese "Infrarotlösung" wohl auch bald von anderen "Forschern" in diesem Bereich so eingesetzt werden wird.<br />
<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
Weitere Quellen / Vorortinformationen</span><br />
<br />
Zu unserem ersten Schnitzel kamen wir in einer "Sportkneipe" in Sperenberg. Dort war auch zufällig ein Lokalhistoriker vor Ort, der sich gerne mit uns unterhielt. Wir erfuhren von weiteren interessanten Örtlichkeiten, die sich in unmittelbarer Nähe von Sperenberg befinden.<br />
<br />
Im allgemeinen war man unserer Forschung zwar durchaus zugetan, dennoch mehrten sich auch die Befürchtungen, dass wir Grabräuber und Sondengänger wären. In dieser Gegend haben sich wohl schon öfters Sondengänger eingefunden, die auf der Suche nach Relikten des Zweiten Weltkrieges, auch vor der Störung der Totenruhe, keinen Halt machen. Es wurde uns berichtet, dass es schon dazu gekommen sei, dass Sondengänger, einen Schädelknochen fanden, den sie dann auf einen Stock an den Waldweg stellten. Wanderer haben ihn dann gefunden.<br />
<br />
Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen :<br />
<br />
<span style="color: #FF0000;"><div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Es herrscht im beschriebenen Gebiet ein striktes Grabungsverbot!<br />
<br />
Man bewegt sich dort in einem Landschaftsschutzgebiet des Landes<br />
Brandenburg mit den damit verbundenen Gesetzen und Verboten, besonders das<br />
befahren mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art, ist untersagt!</span></div></span><br />
<br />
Das Gebiet wird auch von Förstern nachts kontrolliert - davon konnten wir uns selber überzeugen. Paranormal-Süd distanziert sich ausdrücklich von Grabungen von "Sondlern" die sich in diesem Gebiet aufhalten !<br />
<br />
Durch interessante Gespräche im "Alten Krug" in Sperenberg, konnten wir weiter Informationen, zu diversen Örtlichkeiten in Sperenberg und Umgebung, sammeln. Das dort servierte Schnitzel gehört zu den besten die wir je irgendwo bekommen haben !!!<br />
<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
Erste Nacht - Untersuchung Forsthaus Massow 29.05.2009</span><br />
<br />
Nachdem wir unser Equipment in Rucksäcke verpackt haben, ging´s los. Um 20:30 Uhr sind wir mit dem Auto abgefahren und haben dann unser Auto in der Nähe alter Panzergaragen abgestellt. Das Naturschutzgebiet darf nicht befahren werden ! Das bedeutete, einen mehr oder weniger anstrengenden Fussmarsch. Gut, dass wir das Gelände schon tagsüber begangen hatten.<br />
<br />
Nach ca. 30 Minuten hatten wir unser Zielgebiet erreicht und machten uns auch gleich daran das Equipment aufzustellen. Es wurden zwei Untersuchungsbereiche aufgebaut. Mein Bereich war derjenige, an dem Cean den Knochen gefunden hat. Dort stellte ich unsere neue sog. "Mobile Messeinheit" auf. Auf dieser befinden sich der WAV-Rekorder, ein EMF-Meter und der Luftfeuchte und Temperatur Datenlogger. Angestrahlt wurde das ganze von zwei Infrarotstrahlern und anfangs auch noch durch 4 Infrarottaschenlampen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1706.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1706.JPG]" /></div>
<br />
Quer über die Lichtung stellte Daniel sein Equipment auf. Ein Luftbild von Google Earth kann man folgend sehen. Darauf hab ich die ungefähren Positionen unserer Aufbauten eingezeichnet.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_massowluftbild.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenber...ftbild.jpg]" /></div>
<br />
Offizieller Untersuchungsstart war um 22:25 Uhr. Wir starteten alle Geräte und begaben uns anschließend in die Mitte der Lichtung. Ungefähr um 22:39 Uhr sahen wir in nörd-östlicher Richtung eine riesen Sternschnuppe ( Bolide ) am Sternenhimmel verglühen. Als wir zwei Tage später im Flugzeug von Berlin nach Stuttgart saßen, haben wir in der Bild-Zeitung einen Artikel gelesen, in dem stand, dass es viele Meldungen bei den UFO-Meldestellen gab und das es sich dabei um einen sogenannten "Boliden" gehandelt hat ;-)<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_aufzeichnen.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenber...ichnen.jpg]" /></div>
<br />
Während der ersten Minuten der Untersuchung fiel uns auch auf, dass ein Auto mehrfach auf dem nahen Waldweg an uns vorbeigefahren ist, jedoch ohne uns zu sehen. Ansonsten blieben wir von Autos etc. die ganze Nacht über verschont. Entweder war es ein Fahrzeug, dass eine Erlaubniss zur Nutzung der Wege hatte, oder der Fahrer befand sich "illegal" im Gebiet mit seinem Gefährt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04469.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04469.JPG]" /></div>
<br />
Während der gesamten Untersuchung machten wir keine besonderen Entdeckungen oder Beobachtungen. Die Nacht verlief ohne nenneswerte Ereignisse. Um ca. 1 Uhr morgens haben wir Daniels Untersuchungsaufbau weiter in westliche Richtung verlegt. Die Umgebungsbedingungen wurden zusehens ungemütlicher und die Geräte beschlugen mit Wassertropfen, so dass wir gezwungen waren, die Untersuchung zu beenden.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_beschlag1.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_beschlag1.jpg]" /></div>
<br />
Das Wasser wäre unserem Equipment nicht bekommen und so haben wir uns schließlich um ca 1:40 Uhr zum Abbau entschloßen, nachdem mein Camcorder seinen Dienst eingestellt hat. Während der gesamten PU wurden unsere Untersuchungsbereiche von unseren Spiegelreflexkameras in regelmässigen Abständen, zur Dokumentation fotografiert.<br />
<br />
Hier eine Zeitrafferaufnahme der Spiegelreflexaufnahmen inklusive Auf- und Abbau, EVP-Aufnahme etc...:<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_Zeitraffer1.gif" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenber...affer1.gif]" /></div>
<br />
Die Luftfeuchte und Temperatur wurden natürlich auch wieder mitgeloggt und werden im Downloadbereich wieder entsprechend veröffentlicht.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_MDGC0005.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_MDGC0005.JPG]" /></div>
<br />
Nachdem wir unsere Geräte wieder sicher verstaut hatten, ging es wieder durch den Wald zurück zum Auto, auch hier viel uns nichts Besonderes auf. Nach etwa 30 Minuten erreichten wir unser Auto und fuhren dann unmittelbar wieder in unsere Herberge nach Sperenberg.<br />
<br />
Am nächsten Tag machten wir uns nach dem Frühstück auf nach Zossen, wo wir auf dem Polizeirevier den Munitions- und Knochenfund anzeigten. Eine Polizeistreife traf sich mit uns dann Nachmittags, in der Nähe des Forsthauses. Gemeinsam fuhren wir dann bis zum Forsthaus, wo sich die Polizisten die Funde anschauten.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1767.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1767.JPG]" /></div>
<br />
Während unseres Aufenthaltes habe ich dann auch noch ein anderes Munitionsteil, in unmittebarer Nähe der Patrone, gefunden. Alle Munitionsteile wurden vergraben und markiert, der Standort per GPS gesichert und dem erfahrenen Sprengmittelräumdienst gemeldet. Den Knochen nahm die Polizeistreife gleich mit. Es wurde uns mitgeteilt, dass sich ein Mediziner diesen Knochen anschauen wird. Über das weitere Prozedere haben wir keine Informationen erhalten.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1775.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_IMG_1775.JPG]" /></div>
<br />
Nachdem wir unsere Daten hinterlassen hatten, fuhren wir wieder zur Herberge, um uns für die zweite Untersuchung vorzubereiten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Zweite Nacht - Untersuchung Nähe Kummersdorf-Gut 30.05.2009</span><br />
<br />
In der zweiten Nacht brachen wir in das Waldstück auf, in dem es damals zu der Ermordung der Nachrichtenhelferinnen gekommen sein soll. Unser Equipment stellten wir in der Nähe alter "Stellungslöcher" auf. Unweit des Untersuchungsbereiches, am Wegesrand, stand auch ein kleines Holzkreuz mit einem Namen. Die Untersuchung startete ungefähr um 21:45 Uhr.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04486.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04486.JPG]" /></div>
<br />
Unmittelbar neben einer "Stellung", stellte ich die mobile Messeinheit mit EMF-Checker, Temperatur und Luftfeuchtedatenlogger und WAV-Rekorder auf ( siehe Bild oben ). Das Ganze wurde durch zwei Infrarotscheinwerfer beleuchtet und von meinem Camcorder gefilmt. Die Spiegelreflexkamera machte auch hier zu bestimmten Intervallen Fotos des Untersuchungsaufbaus.<br />
<br />
In der Verlägerung des Sichtbereiches des Camcorders, sicherte die Infrarot-Fotofalle die Gegend ab.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_dsc04491.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_dsc04491.jpg]" /></div>
<br />
Daniel baute seinen Untersuchungsbereich ca. 15 Meter hinter meinem Camcorder auf. Auch hier war ein Camcorder inkl.Beleuchtung etc. und Audiogerät im Einsatz.<br />
<div style="text-align: center;">
<img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_mdgc0012.jpg" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_mdgc0012.jpg]" /> </div>
<br />
Im Verlaufe der nächtlichen Untersuchung, führten wir ein paar EVP-Sessions durch. Kurz vor Ende der Untersuchung um ca. 24 Uhr liefen wir nochmals durch den Untersuchungsbereich weil wir des öfteren Geräusche vernahmen und dachten Bewegungen im Unterholz gesehen zu haben.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04497.JPG" border="0" alt="[Bild: 118_0_0_images_stories_Artikel_sperenberg_DSC04497.JPG]" /></div>
<br />
Durch die sehr hohe Luftfeuchtigkeit von ca 90 Prozent, waren wir gezwungen die Untersuchung abzubrechen, da wir auch in dieser Nacht Angst hatten, dass die Feuchtigkeit unsere Geräte beschädigen könnte. Das entsprechende Temperaturprofil gibt es im Downloadbereich zur Ansicht.<br />
<br />
Ansonsten blieb diese Nacht ebenfalls ruhig. Es konnten keine besonderen Vorfälle verzeichnet werden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Analyse des Materials</span><br />
<br />
Bei der Analyse des aufgenommenen Materials, konnten wir bis dato vor allem eine Aufnahme vorweisen, die wir uns nicht erklären können. Es handelt sich um eine Audioaufnahme, die Cean, während der Vorabbegehung in dem Waldstück der Nachrichtenhelferinnen, aufnehmen konnte. Weit und breit waren keine Leute, ausser uns, unterwegs. Auf der Aufnahme hört man, wie Cean sagt "Ähhmm...Was war das ?", kurz davor, etwa bei Sekunde 10 oder 11 hört man etwas, das wir als Stimme interpretieren.<br />
<br />
Ceans Äußerung bezog sich nicht etwa auf etwas, dass sie zu diesem Zeitpunkt hörte, sondern auf die Überreste ( Relikte, Bunker, Unterstände etc.. ) an denen wir vorbeigelaufen sind.<br />
<br />
Die Aufnahme haben wir im Downloadbereich in der Rubrik "Indizien/Audio-EVP´s/" veröffentlicht.<br />
<br />
<a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Audio-/-EVPs/29-PU-Kummersdorf-Gut.html" target="_blank">Downloads / Indizien / Audio/EVP´s/ PU Kummersdorf Gut</a><br />
<br />
Wir möchten an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass sich jeder selbst zu dieser Aufnahme Gedanken machen soll . Wir halten es nicht für richtig, die möglichen Quellen von solchen Aufnahmen nur auf eine Einzige zu begrenzen. Viele Menschen engen die möglichen Quellen ein und deuten sie ausschließlich in einer spiritistischen bzw. esoterischen Sicht der Dinge. Meist wird dann die Quelle "Verstorbener" etc. genannt.<br />
<br />
Natürliche Quellen können wir so gut es eben geht ausschließen - eine 100% Sicherheit wird es auch hier niemals geben. Wir sind uns aber sehr sicher das wir in dem besagten Gebiet während des Aufenthaltes alleine waren.<br />
<br />
Leider haben wir diese Aufnahme während der Vorabbegehung aufgenommen und haben keine Parallelaufnahme davon zur Verfügung.<br />
<br />
Das restliche Material wird in den kommenden Wochen komplett ausgewertet sein und falls wir darauf noch was von Interesse finden, werden wir es natürlich hier mit veröffentlichen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Weiterführende Informationen:</span><br />
<br />
<a href="http://www.paranormal-sued.de" target="_blank">WWW.Paranormal-Sued.de</a><br />
<br />
<a href="http://www.paranormal-sued.de/component/option,com_phocagallery/Itemid,64/id,21/view,category/" target="_blank">Bildergalerie der Untersuchung auf <a href="http://www.Paranormal-sued.de" target="_blank">http://www.Paranormal-sued.de</a></a><br />
<a href="http://www.battlefield-travel.com/site/2357165154766644/startseite/reisen__tagestouren/reisen/kampf_um_berlin/historische_details/kessel_von_halbe/" target="_blank">Kessel von Halbe - Battlefield Travel</a><br />
<br />
<a href="http://www.kessel-von-halbe.de/" target="_blank">Webseite "Kessel von Halbe"</a><br />
<br />
<a href="http://twitter.com/ParanormalSued" target="_blank">Überblick LIVE-TWITTER Postings ( Gesamte PU )</a><br />
<br />
<a href="http://www.paranormal-sued.de/Temperaturprofile-/-Luftfeuchte/" target="_blank">"Downloadbereich / Luftfeuchte- und Temperaturprofile"</a><br />
<br />
Temperaturprofile der Untersuchungen finden Sie im <mybb-bad-sm>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Galgenberg]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=184</link>
			<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 21:42:46 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=184</guid>
			<description><![CDATA[Die Richtstätte<br />
<br />
27.10.2007. Tim und ich machten uns auf zu einer Richtstätte, an der zu früheren Zeiten mal ein Galgen stand. Die Stätte befindet sich auf der Kuppe eines kleinen Berges hier in Niedersachsen.<br />
Nachdem wir den Ort gegen ca. 21.30 Uhr erreichten ging das Suchen los. Wir konnten mit dem Auto direkt über eine kleine Straße auf den Berg fahren welcher dicht Bewaldet ist. Aufgrund mangelnder Ortkenntnissen und da es Stockdunkel war fanden wir die Stelle nicht. Nachdem wir bis zum Ende der Straße gefahren waren, fuhren wir wieder ein Stück zurück und hielten an einem kleinen Weg welcher in den Wald führte. Wir beschlossen diesem Weg einfach mal Blind zu folgen. Nach ca. 300 m sahen wir einen Kreis aus Findlingen im Licht unserer Taschenlampen. Wir hatten den Platz erreicht. Jeder Findling steht für einen Gehenkten. Insgesamt sind es 17 Stück.Sogleich packten wir unsere Fotausrüstung aus und fingen an den Platz zu fotografieren. Zugleich stellte ich an verschiedenen Stellen, immer im Wechsel, mein EMF-Meter auf. Dieses schlug aber während der gesammten Zeit nicht einmal an.<br />
Die Nacht war klar. Die Temperatur lag bei ungefaehr 4 Grad. Der Mond schien hell auf uns herab.<br />
Nach Auswertung der Fotos haben wir festgestellt, das wir nicht Außergewöhliches aufgenommen haben. Einzig Tim hat eine Wolke aufgenommen. Jetzt ist es natürlich Strittig ob es Atemluft oder was anderes ist. Auf den anderen 80 Fotos hatten wir nichts dergleichen.<br />
Vieleicht sollten wir diese Stätte noch mal mit mehr Equipment besuchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Richtstätte<br />
<br />
27.10.2007. Tim und ich machten uns auf zu einer Richtstätte, an der zu früheren Zeiten mal ein Galgen stand. Die Stätte befindet sich auf der Kuppe eines kleinen Berges hier in Niedersachsen.<br />
Nachdem wir den Ort gegen ca. 21.30 Uhr erreichten ging das Suchen los. Wir konnten mit dem Auto direkt über eine kleine Straße auf den Berg fahren welcher dicht Bewaldet ist. Aufgrund mangelnder Ortkenntnissen und da es Stockdunkel war fanden wir die Stelle nicht. Nachdem wir bis zum Ende der Straße gefahren waren, fuhren wir wieder ein Stück zurück und hielten an einem kleinen Weg welcher in den Wald führte. Wir beschlossen diesem Weg einfach mal Blind zu folgen. Nach ca. 300 m sahen wir einen Kreis aus Findlingen im Licht unserer Taschenlampen. Wir hatten den Platz erreicht. Jeder Findling steht für einen Gehenkten. Insgesamt sind es 17 Stück.Sogleich packten wir unsere Fotausrüstung aus und fingen an den Platz zu fotografieren. Zugleich stellte ich an verschiedenen Stellen, immer im Wechsel, mein EMF-Meter auf. Dieses schlug aber während der gesammten Zeit nicht einmal an.<br />
Die Nacht war klar. Die Temperatur lag bei ungefaehr 4 Grad. Der Mond schien hell auf uns herab.<br />
Nach Auswertung der Fotos haben wir festgestellt, das wir nicht Außergewöhliches aufgenommen haben. Einzig Tim hat eine Wolke aufgenommen. Jetzt ist es natürlich Strittig ob es Atemluft oder was anderes ist. Auf den anderen 80 Fotos hatten wir nichts dergleichen.<br />
Vieleicht sollten wir diese Stätte noch mal mit mehr Equipment besuchen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alter Resthof]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=183</link>
			<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 21:39:03 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=183</guid>
			<description><![CDATA[Wir haben ein neues Projekt, welches sehr vielversprechend ist.<br />
Tim und ich waren am 29.12.07 dort. Es ist eine ganz normale Familie mit 5 Kindern. Nun ist es so, dass die beiden Zwillinge ( 2,5 Jahre) behaupten, ein Mann wäre im Haus und auch Angstsymptome zeigen. Wir haben erstmal eine Vorbesprechung gemacht und haben dann angefangen, im Zimmer der Zwillinge Messungen sowie Filmaufnahmen zu machen. Die Kamera lief über Infrarot im dunkelen Zimmer. Dort haben wir einen fliegenden Orb gefilmt. Auch haben wir dort ein EMF sowie ein Diktiergerät für EVP aufgebaut, welches ich leider noch nicht abhören konnte, da mein Programm spinnt. Dort hatten wir anfangs auch einen leichten EMF-Ausschlag von 20 MG. Weiterhin haben wir weitere EMF-Messungen im Haus durchgeführt, wobei wir an der Treppe die nach oben führt, einen längeren,starken Ausschlag hatten (30 MG). Weiterhin haben wir verschiedene Fotoaufnahmen sowie weitere Filmaufnahmen mit einer Digitalkamera gemacht, was aber zu keinem Ergebnis geführt hat.An der Treppe ist ein eisiger Luftstrom aufgefallen. Unten bollerte ein Holzofen und oben war es auch sehr warm. Einen Volltreffer scheinen wir jedoch gelandet zu haben.Ich hänge hier mal ein Video an, was Tim nur just for fun mit seinem Fotoapparat gemacht hat. Darauf ist zwar nichts zu sehen, aber man hört ein Kind alle Kinder singen. Dies ist genau der Text, den der alte Mann immer singt.<br />
 <br />
<br />
<br />
 <br />
 <br />
<br />
Kurzer Vorbericht zur zweiten PU im alten Resthof<br />
<br />
 <br />
<br />
Am 12.01 haben wir uns mit Paranormal Nord zur zweiten PU getroffen. Mit dabei war Knut,Silke war leider krank.<br />
<br />
 <br />
<br />
Bei meiner Cam und bei meinem Diktiergerät lief aus irgendeinem Grund die Uhrzeit nicht mit. Eingestellt waren sie. Beide liefen 1.37 Minuten. Auf dem Film konnte ich nichts ungewöhnliches erkennen. Anders beim Diktiergerät. Ich meine einmal das Wort Kinder gehört zu haben. Weiter habe ich eine Störung auf den Aufnahmen die ich nicht einordnen kann. Klingt als wenn das Band vorgespult würde. Zu ungefähr dem selben Zeitpunkt hatte Tims Cam eine Störung. Die Aufnahme wurde komplett Unscharf. Das müssen wir uns noch mal genauer ansehen.<br />
<br />
Bis auf ein Orbfoto haben die Fotos auch nichts ergeben.<br />
<br />
Ungefähr eine viertel Stunde nachdem wir weg waren, soll der Mann wieder aufgetaucht sein und den Kinder angst gemacht haben.<br />
<br />
Heute habe ich mit der Familie telefoniert. Es scheint, als wenn der Mann dem einen Kind über den Rücken gekratzt und an den Haaren gezogen hat. Die Schwester hat dies bestätigt ohne das sie die Geschichte vorher gehört hat.<br />
<br />
Knut hat im Bereich der Kinderbetten starken Elektrosmog feststellen können. Dieses könnte natürlich der Auslöser für diese Phänomene sein. Allerdings war Knut einmal so als wenn er angesprochen werden würde. Er hörte jemanden “komm Bursche” sagen. Auf die Frage ob es vielleicht der Vorbesitzer ist, und das er bei ja zweimal klopfen solle, klopfte es einmal deutlich. Auch ist an einer Fensterscheibe ein kratzen zu hören, als ob ein Zweig dort kratzt. Nur ist dort kein Baum direkt am Fenster. Als Neo die Aufforderung stellt, er möge ihn doch einmal fest anfassen, blieb ihm kurz die Luft weg.<br />
<br />
Auf IR-Fotoaufnahmen ist im Kinderzimmer ein Nebel zusehen. Auch die IR_Filmaufnahmen von Knut scheinen was ergeben zu haben. Nachdem ein EMF-Ausschlag zu hören war scheint ein Schatten durchs Zimmer zu wandern.<br />
<br />
Abschluß Bericht:<br />
<br />
Auf unser Anraten hin wurden im Kinderzimmer die Betten umgestellt. Die Familie hat in Eigeninitative das Haus mit Weihrauch räuchern lassen. Seitdem ist es ruhig. Auch ist die Temperatur im Haus seit fünf Jahren wieder angenehm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir haben ein neues Projekt, welches sehr vielversprechend ist.<br />
Tim und ich waren am 29.12.07 dort. Es ist eine ganz normale Familie mit 5 Kindern. Nun ist es so, dass die beiden Zwillinge ( 2,5 Jahre) behaupten, ein Mann wäre im Haus und auch Angstsymptome zeigen. Wir haben erstmal eine Vorbesprechung gemacht und haben dann angefangen, im Zimmer der Zwillinge Messungen sowie Filmaufnahmen zu machen. Die Kamera lief über Infrarot im dunkelen Zimmer. Dort haben wir einen fliegenden Orb gefilmt. Auch haben wir dort ein EMF sowie ein Diktiergerät für EVP aufgebaut, welches ich leider noch nicht abhören konnte, da mein Programm spinnt. Dort hatten wir anfangs auch einen leichten EMF-Ausschlag von 20 MG. Weiterhin haben wir weitere EMF-Messungen im Haus durchgeführt, wobei wir an der Treppe die nach oben führt, einen längeren,starken Ausschlag hatten (30 MG). Weiterhin haben wir verschiedene Fotoaufnahmen sowie weitere Filmaufnahmen mit einer Digitalkamera gemacht, was aber zu keinem Ergebnis geführt hat.An der Treppe ist ein eisiger Luftstrom aufgefallen. Unten bollerte ein Holzofen und oben war es auch sehr warm. Einen Volltreffer scheinen wir jedoch gelandet zu haben.Ich hänge hier mal ein Video an, was Tim nur just for fun mit seinem Fotoapparat gemacht hat. Darauf ist zwar nichts zu sehen, aber man hört ein Kind alle Kinder singen. Dies ist genau der Text, den der alte Mann immer singt.<br />
 <br />
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<br />
Kurzer Vorbericht zur zweiten PU im alten Resthof<br />
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<br />
Am 12.01 haben wir uns mit Paranormal Nord zur zweiten PU getroffen. Mit dabei war Knut,Silke war leider krank.<br />
<br />
 <br />
<br />
Bei meiner Cam und bei meinem Diktiergerät lief aus irgendeinem Grund die Uhrzeit nicht mit. Eingestellt waren sie. Beide liefen 1.37 Minuten. Auf dem Film konnte ich nichts ungewöhnliches erkennen. Anders beim Diktiergerät. Ich meine einmal das Wort Kinder gehört zu haben. Weiter habe ich eine Störung auf den Aufnahmen die ich nicht einordnen kann. Klingt als wenn das Band vorgespult würde. Zu ungefähr dem selben Zeitpunkt hatte Tims Cam eine Störung. Die Aufnahme wurde komplett Unscharf. Das müssen wir uns noch mal genauer ansehen.<br />
<br />
Bis auf ein Orbfoto haben die Fotos auch nichts ergeben.<br />
<br />
Ungefähr eine viertel Stunde nachdem wir weg waren, soll der Mann wieder aufgetaucht sein und den Kinder angst gemacht haben.<br />
<br />
Heute habe ich mit der Familie telefoniert. Es scheint, als wenn der Mann dem einen Kind über den Rücken gekratzt und an den Haaren gezogen hat. Die Schwester hat dies bestätigt ohne das sie die Geschichte vorher gehört hat.<br />
<br />
Knut hat im Bereich der Kinderbetten starken Elektrosmog feststellen können. Dieses könnte natürlich der Auslöser für diese Phänomene sein. Allerdings war Knut einmal so als wenn er angesprochen werden würde. Er hörte jemanden “komm Bursche” sagen. Auf die Frage ob es vielleicht der Vorbesitzer ist, und das er bei ja zweimal klopfen solle, klopfte es einmal deutlich. Auch ist an einer Fensterscheibe ein kratzen zu hören, als ob ein Zweig dort kratzt. Nur ist dort kein Baum direkt am Fenster. Als Neo die Aufforderung stellt, er möge ihn doch einmal fest anfassen, blieb ihm kurz die Luft weg.<br />
<br />
Auf IR-Fotoaufnahmen ist im Kinderzimmer ein Nebel zusehen. Auch die IR_Filmaufnahmen von Knut scheinen was ergeben zu haben. Nachdem ein EMF-Ausschlag zu hören war scheint ein Schatten durchs Zimmer zu wandern.<br />
<br />
Abschluß Bericht:<br />
<br />
Auf unser Anraten hin wurden im Kinderzimmer die Betten umgestellt. Die Familie hat in Eigeninitative das Haus mit Weihrauch räuchern lassen. Seitdem ist es ruhig. Auch ist die Temperatur im Haus seit fünf Jahren wieder angenehm.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[PU Berichte der Teams]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=181</link>
			<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:43:18 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=181</guid>
			<description><![CDATA[Die hier veröffentlichten Berichte der Untersuchungen geben nur einen kleinen Einblick in die Arbeit der jeweiligen Teams. Es sind nur einige der Untersuchungen hier dargestellt. <br />
<br />
Auf den Seiten der jeweiligen Teams finden sich ggf. Informationen zu weiteren Untersuchungen. Wenden Sie sich bei Fragen, Kritik und Anregungen Bitte an das jeweils ausrichtende Team.<br />
<br />
Grüße Admin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die hier veröffentlichten Berichte der Untersuchungen geben nur einen kleinen Einblick in die Arbeit der jeweiligen Teams. Es sind nur einige der Untersuchungen hier dargestellt. <br />
<br />
Auf den Seiten der jeweiligen Teams finden sich ggf. Informationen zu weiteren Untersuchungen. Wenden Sie sich bei Fragen, Kritik und Anregungen Bitte an das jeweils ausrichtende Team.<br />
<br />
Grüße Admin]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[PU Mysteriehaus]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=180</link>
			<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:37:47 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=180</guid>
			<description><![CDATA[An einem Wochenende im Juni haben wir uns ( Paranormal-West und Paranormal-Süd ) zur Untersuchung des Hauses eingefunden. Als erstes haben wir erstmal unser Equipment ins Haus verfrachtet. Das Haus wird zur Zeit von 3 Leuten bewohnt. Einer der Bewohner ist Marcus von Team "Paranormal-West". Er lebt dort mit seinen Eltern. <br />
<br />
Seit Jahren machen die Bewohner des Hauses merkwürdige Erfahrungen. So wird berichtet von Stimmen und Erscheinungen in verschiedenen Bereichen des Hauses.  <br />
Der Vater von Marcus ist ein sehr rational denkender Mensch und ist diesen Erfahrungen die vor allem die anderen Bewohner machten, sehr misstrauisch und versucht natürlich sich die ganzen Sachen einigermaßen plausibel zu erklären.<br />
<br />
Die Schwester von Tochter des Hauses lebt seit einigen Jahren schon nicht mehr in diesem Haus, hat aber während ihrer Jahre in denen sie noch im Haus gewohnt hat ähnliche Erlebnisse zu berichten gehabt.<br />
<br />
Sie berichtete davon, das eines Tages als sie aufgestanden ist, alle Schubladen des Schrankes der in ihrem Zimmer stand, offen standen. Daraufhin fragte sie bei ihren Eltern nach ob jemand in der Nacht oben gewesen sei was alle verneinen konnten. Auch kam es zu Sichtungen von Gestalten die sich hinter einer Türe mit "Milchglas"-Einsatz zeigten. Sowohl Marcus als auch seine Schwester sahen in diesem Bereich öfters Schatten und Gestalten ( Marcus sah einmal z.B. Beine durch das Glas die vorbei gelaufen sind ).<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/73_0_0_images_stories_Artikel_Mysteriehaus1_CIMG2062.jpg" border="0" alt="[Bild: 73_0_0_images_stories_Artikel_Mysterieha...MG2062.jpg]" /></div>
<br />
Eines der Ereignisse wo mehrere Personen beiwohnten war das ertönen der Stimme des verstorbenen Opas aus einer Ecke des Schlafzimmers in dem sich gerade die Mutter mit der Tochter befanden. Die Stimme kam aus der Ecke des Raumes in dem sich damals das Sterbebett des Opas befand. Übereinstimmend erzählten die Mutter und die Tochter von dieser Stimme die sie beide gleichzeitig hörten und eindeutig als die des Opas identifizierten.<br />
<br />
Dies sind nur einige der Erlebnisse die die Bewohner dieses Hauses gemacht haben. Wir starteten unsere Untersuchung mit einem Rundgang durchs Haus. An den versch. Örtlichkeiten erzählten uns die Bewohner was sie an der jeweiligen Stelle schon erlebt hatten. Bei dieser Gelegenheit machten wir auch Messungen mit dem EMF Meter ( das vorhanden sein von sich ändernden Elektromagnetischen Felder wird allgemein als Indiz für paranormale Aktivität gedeutet, was aber natürlich auch angezweifelt werden kann weil es keinerlei Beweise bis heute dafür gibt ).<br />
<br />
Im Bereich der Decken und des Bodens machten wir fast im ganzen Haus eine ähnliche Beobachtung. Der Ausschlag eines Gerätes von Andreas ging teilweise über die Skala. Im Bereich des Erdgeschoßen erklärten wir uns dies mit dem vorhanden sein von Schlacke ( Gießereischlacke wurde damals beim Bau des Hauses im Boden und in der Decke des Erdgeschoßes verwendet --&gt; Eisensilikatgestein). Neben dem Haus ( ca. 6 -8 Meter entfernt ) steht ein Trafohaus an dem wir natürlich ebenfalls gemessen haben und es dort genau vor der Türe des Häuschens genauso starke ständige Messwerte gab. Damit erklärten wir uns zumindest die starken Werte im Decken und Bodenbereich des Erdgeschoßes.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/73_0_0_images_stories_Artikel_Mysteriehaus1_CIMG2054.jpg" border="0" alt="[Bild: 73_0_0_images_stories_Artikel_Mysterieha...MG2054.jpg]" /></div>
<br />
Was uns allerdings verwunderte waren die stark schwankenden Ausschläge die sich von Augenblick zu Augenblick ändern konnten und die wir im Haus an mehreren Orten messen konnten obwohl wir nicht in der Nähe der Decke oder des Bodens gemessen haben.<br />
<br />
Im Keller des Hauses stellten wir drei Infrarotkameras auf die dort auch alle für ca. 9 Stunden gelaufen sind. Ein Rekorder hat die Videosignale aufgezeichnet. Auch ein Temperatur und Luftfeuchte - Datenlogger haben wir im Keller ausgelegt um in einem 15 Sekundeninterval dort die Temperatur und die Luftfeuchte zu messen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/73_0_0_images_stories_Artikel_Mysteriehaus1_CIMG2026.jpg" border="0" alt="[Bild: 73_0_0_images_stories_Artikel_Mysterieha...MG2026.jpg]" /></div>
<br />
Meinen Camcorder benutzten wir als mobiles Gerät um Messungen und EVP-Sessions etc. zu filmen. Außerdem haben wir den Rundgang mit den Bewohnern durch das Haus ebenfalls auf Video festgehalten.<br />
<br />
Gegen später an diesem Abend kamen noch die Tochter des Hauses mit ihrem 18 jährigen Sohn für ein paar Stunden vorbei. Auch die Tochter konnte uns von den Vorfällen berichten und bestätigte z.B. das sie mit ihrer Mutter zusammen im Schlafzimmer diese Stimme gehört hatten.<br />
<br />
Wir drei sind dann in die oberen Stockwerke und habe begonnen mit EVP Aufnahmen etc. In einem Zimmer wurde es uns allen gleichzeitig relativ kalt. Eines der Zimmer ( ein kleines Wohnzimmer das heute nur noch als "Abstellraum" benutzt wird ) schien mir besonders merkwürdig. Es ist zwar nur eine rein gefühlsmässige Beurteilung, dennoch will ich darüber berichten das wir alle und dort oben in dem Zimmer unwohl gefühlt haben.<br />
<br />
Gegen 3:30 Uh, als wir gerade in der Küche ne Pause machten, ging es mir auf einmal sehr schlecht. Mir wurde schlecht und ich fühlte mich sehr schwach. Ob dies nun an einem Überschuß an Koffein lag weiss ich nicht - auf jeden Fall musste ich die Untersuchung an dieser Stelle abbrechen.<br />
<br />
Ich ging in mein Gästezimmer und legte mich hin. Der Umstand das in diesem Zimmer die Oma gestorben ist machte mir zu dem Zeitpunkt relativ wenig aus :-) Mir war zu schlecht um mir darüber Gedanken zu machen. So lag ich also bis ca. 6 Uhr wach im Bett bis auf einmal das Gefühl der Übelkeit schlagartig wieder nachließ. So konnte ich noch bis ca. 8 Uhr schlafen.<br />
<br />
Als ich am frühen Morgen dann Andreas auf dem Gang vor unserem Zimmer traf berichtete er davon, das als er sein Zimmer verlassen wollte, die Türe als er noch ca. 3 Meter von ihr entfernt war, zu ungefähr einem drittel aufgegangen sei.<br />
<br />
Im Verlauf des Morgens packten wir dann unser Equipment und ich verließ das Haus relativ früh weil ich noch einen weiten Heimweg vor mir hatte.<br />
<br />
Während der Analyse des Materials ( die Analyse ist immer noch nicht abgeschloßen ! ) sind uns mehrere Sachen aufgefallen. Zum einen haben wir ein erstaunliches EVP einfangen können. Das EVP fand ich auf der Tonspur des Videos von der Vorabbegehung. Als wir gerade alle im Schlafzimmer standen und die Mutter uns nochmal berichtete von wo die Stimme im Schlafzimmer gekommen sei, hört man auf der Aufnahme eine sehr deutliche und laute Stimme. Die Stimme ist eindeutig männlich und sagt etwas in astreinem hochdeutsch. Den Ausschnitt der Tonspur findet ihr im Downloadbereich unter <br />
<br />
<a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Audio-/-EVPs/5-Mysteriehaus-Schlafzimmer-EVP.html" target="_blank">"EVP´s /Untersuchung Mysteriehaus" </a><br />
<br />
Das Video zur Begehung werden wir nicht veröffentlichen weil es die Bewohner des Hauses aus nachvollziehbaren Gründen nicht wünschen.<br />
<br />
Außerdem haben wir noch ein weiteres EVP aus dem kleinen Zimmer in dem wir uns unwohl gefühlt hatten. Hierzu werde ich den kurzen Ausschnitt als Video veröffentlichen. Auf dem Ausschnitt sieht man Andreas und mich auf dem Bett sitzen. Wir sind gerade damit beschäftigt eine Batterie von eines der EMF Geräte zu wechseln. An einer Stelle schaue ich genau in die Kamera ( keine Ahnung warum ich in dem Moment da hin geschaut habe ? ) und an dieser Stelle hört man jemanden etwas im Hintergrund "flüstern" das sich anhört wie "I touch you".<br />
<br />
Hier zum Video -&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Video/4-Mysteriehaus-EVP-Tannenbaumzimmer.html" target="_blank">Video Tannenbaumzimmer</a><br />
<br />
Tonspur vom Video aus dem Tannenbaumzimmer als MP3 -&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Audio-/-EVPs/6-Mysteriehaus-EVP-Tannenbaumzimmer.html" target="_blank">MP3 Tannenbaumzimmer</a><br />
<br />
<br />
Auf der Aufzeichnung unserer Infrarotkameras im Keller sind wir auch fündig geworden. Es sind mehrere "Lichtanomalien" zu sehen. Etwas "schleierhaftes" das sich vor der Kamera bewegt. Naja.. auf jeden Fall waren wir alle sprachlos bei all diesen Indizien.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/73_0_0_images_stories_Artikel_Mysteriehaus1_CIMG2031.jpg" border="0" alt="[Bild: 73_0_0_images_stories_Artikel_Mysterieha...MG2031.jpg]" /></div>
<br />
Die Videos vom Keller werden wir auch noch veröffentlichen. Allerdings haben wir noch mit technischen Problemen zu kämpfen. So sind die Videos in einem Format das sich *.vse nennt auf meiner Festplatte. Das bedeutet das wir entweder die Files irgenwie umformen müßen ( kann es zwar mit nem Programm in Avi umwandeln aber dabei geht so viel an Bildqualität verloren das man fast nichts mehr erkennt ) oder man muss es mit dem sog. VLC Player ( Freeware Mediaplayer ) anschauen und dabei die Abspielgeschwindigkeit auf 0.25 stellen da es ansonsten im Zeitraffer abläuft.<br />
<br />
**EDIT 02.08.2007: Hab es nun mit tatkräftiger Unterstützung von Knut aus Hamburg ( Paranormal-Nord ) hinbekommen das Video in ein allgemein übliches Format zu wandeln und zum download anbieten zu können. <br />
<br />
Das Video findet ihr hier --&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Video/3-Mysteriehaus-Lichtanomalie-Waschkeller.html" target="_blank">Video 1 von der Waschküche</a><br />
<br />
<br />
Weiter Details, Infos und Fragen Bitte an Paranormal-West bzw. die <a href="http://www.Ghostwatchers.de" target="_blank">Ghostwatchers</a> !<br />
<br />
Gruß Jörg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[An einem Wochenende im Juni haben wir uns ( Paranormal-West und Paranormal-Süd ) zur Untersuchung des Hauses eingefunden. Als erstes haben wir erstmal unser Equipment ins Haus verfrachtet. Das Haus wird zur Zeit von 3 Leuten bewohnt. Einer der Bewohner ist Marcus von Team "Paranormal-West". Er lebt dort mit seinen Eltern. <br />
<br />
Seit Jahren machen die Bewohner des Hauses merkwürdige Erfahrungen. So wird berichtet von Stimmen und Erscheinungen in verschiedenen Bereichen des Hauses.  <br />
Der Vater von Marcus ist ein sehr rational denkender Mensch und ist diesen Erfahrungen die vor allem die anderen Bewohner machten, sehr misstrauisch und versucht natürlich sich die ganzen Sachen einigermaßen plausibel zu erklären.<br />
<br />
Die Schwester von Tochter des Hauses lebt seit einigen Jahren schon nicht mehr in diesem Haus, hat aber während ihrer Jahre in denen sie noch im Haus gewohnt hat ähnliche Erlebnisse zu berichten gehabt.<br />
<br />
Sie berichtete davon, das eines Tages als sie aufgestanden ist, alle Schubladen des Schrankes der in ihrem Zimmer stand, offen standen. Daraufhin fragte sie bei ihren Eltern nach ob jemand in der Nacht oben gewesen sei was alle verneinen konnten. Auch kam es zu Sichtungen von Gestalten die sich hinter einer Türe mit "Milchglas"-Einsatz zeigten. Sowohl Marcus als auch seine Schwester sahen in diesem Bereich öfters Schatten und Gestalten ( Marcus sah einmal z.B. Beine durch das Glas die vorbei gelaufen sind ).<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/73_0_0_images_stories_Artikel_Mysteriehaus1_CIMG2062.jpg" border="0" alt="[Bild: 73_0_0_images_stories_Artikel_Mysterieha...MG2062.jpg]" /></div>
<br />
Eines der Ereignisse wo mehrere Personen beiwohnten war das ertönen der Stimme des verstorbenen Opas aus einer Ecke des Schlafzimmers in dem sich gerade die Mutter mit der Tochter befanden. Die Stimme kam aus der Ecke des Raumes in dem sich damals das Sterbebett des Opas befand. Übereinstimmend erzählten die Mutter und die Tochter von dieser Stimme die sie beide gleichzeitig hörten und eindeutig als die des Opas identifizierten.<br />
<br />
Dies sind nur einige der Erlebnisse die die Bewohner dieses Hauses gemacht haben. Wir starteten unsere Untersuchung mit einem Rundgang durchs Haus. An den versch. Örtlichkeiten erzählten uns die Bewohner was sie an der jeweiligen Stelle schon erlebt hatten. Bei dieser Gelegenheit machten wir auch Messungen mit dem EMF Meter ( das vorhanden sein von sich ändernden Elektromagnetischen Felder wird allgemein als Indiz für paranormale Aktivität gedeutet, was aber natürlich auch angezweifelt werden kann weil es keinerlei Beweise bis heute dafür gibt ).<br />
<br />
Im Bereich der Decken und des Bodens machten wir fast im ganzen Haus eine ähnliche Beobachtung. Der Ausschlag eines Gerätes von Andreas ging teilweise über die Skala. Im Bereich des Erdgeschoßen erklärten wir uns dies mit dem vorhanden sein von Schlacke ( Gießereischlacke wurde damals beim Bau des Hauses im Boden und in der Decke des Erdgeschoßes verwendet --&gt; Eisensilikatgestein). Neben dem Haus ( ca. 6 -8 Meter entfernt ) steht ein Trafohaus an dem wir natürlich ebenfalls gemessen haben und es dort genau vor der Türe des Häuschens genauso starke ständige Messwerte gab. Damit erklärten wir uns zumindest die starken Werte im Decken und Bodenbereich des Erdgeschoßes.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/73_0_0_images_stories_Artikel_Mysteriehaus1_CIMG2054.jpg" border="0" alt="[Bild: 73_0_0_images_stories_Artikel_Mysterieha...MG2054.jpg]" /></div>
<br />
Was uns allerdings verwunderte waren die stark schwankenden Ausschläge die sich von Augenblick zu Augenblick ändern konnten und die wir im Haus an mehreren Orten messen konnten obwohl wir nicht in der Nähe der Decke oder des Bodens gemessen haben.<br />
<br />
Im Keller des Hauses stellten wir drei Infrarotkameras auf die dort auch alle für ca. 9 Stunden gelaufen sind. Ein Rekorder hat die Videosignale aufgezeichnet. Auch ein Temperatur und Luftfeuchte - Datenlogger haben wir im Keller ausgelegt um in einem 15 Sekundeninterval dort die Temperatur und die Luftfeuchte zu messen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/73_0_0_images_stories_Artikel_Mysteriehaus1_CIMG2026.jpg" border="0" alt="[Bild: 73_0_0_images_stories_Artikel_Mysterieha...MG2026.jpg]" /></div>
<br />
Meinen Camcorder benutzten wir als mobiles Gerät um Messungen und EVP-Sessions etc. zu filmen. Außerdem haben wir den Rundgang mit den Bewohnern durch das Haus ebenfalls auf Video festgehalten.<br />
<br />
Gegen später an diesem Abend kamen noch die Tochter des Hauses mit ihrem 18 jährigen Sohn für ein paar Stunden vorbei. Auch die Tochter konnte uns von den Vorfällen berichten und bestätigte z.B. das sie mit ihrer Mutter zusammen im Schlafzimmer diese Stimme gehört hatten.<br />
<br />
Wir drei sind dann in die oberen Stockwerke und habe begonnen mit EVP Aufnahmen etc. In einem Zimmer wurde es uns allen gleichzeitig relativ kalt. Eines der Zimmer ( ein kleines Wohnzimmer das heute nur noch als "Abstellraum" benutzt wird ) schien mir besonders merkwürdig. Es ist zwar nur eine rein gefühlsmässige Beurteilung, dennoch will ich darüber berichten das wir alle und dort oben in dem Zimmer unwohl gefühlt haben.<br />
<br />
Gegen 3:30 Uh, als wir gerade in der Küche ne Pause machten, ging es mir auf einmal sehr schlecht. Mir wurde schlecht und ich fühlte mich sehr schwach. Ob dies nun an einem Überschuß an Koffein lag weiss ich nicht - auf jeden Fall musste ich die Untersuchung an dieser Stelle abbrechen.<br />
<br />
Ich ging in mein Gästezimmer und legte mich hin. Der Umstand das in diesem Zimmer die Oma gestorben ist machte mir zu dem Zeitpunkt relativ wenig aus :-) Mir war zu schlecht um mir darüber Gedanken zu machen. So lag ich also bis ca. 6 Uhr wach im Bett bis auf einmal das Gefühl der Übelkeit schlagartig wieder nachließ. So konnte ich noch bis ca. 8 Uhr schlafen.<br />
<br />
Als ich am frühen Morgen dann Andreas auf dem Gang vor unserem Zimmer traf berichtete er davon, das als er sein Zimmer verlassen wollte, die Türe als er noch ca. 3 Meter von ihr entfernt war, zu ungefähr einem drittel aufgegangen sei.<br />
<br />
Im Verlauf des Morgens packten wir dann unser Equipment und ich verließ das Haus relativ früh weil ich noch einen weiten Heimweg vor mir hatte.<br />
<br />
Während der Analyse des Materials ( die Analyse ist immer noch nicht abgeschloßen ! ) sind uns mehrere Sachen aufgefallen. Zum einen haben wir ein erstaunliches EVP einfangen können. Das EVP fand ich auf der Tonspur des Videos von der Vorabbegehung. Als wir gerade alle im Schlafzimmer standen und die Mutter uns nochmal berichtete von wo die Stimme im Schlafzimmer gekommen sei, hört man auf der Aufnahme eine sehr deutliche und laute Stimme. Die Stimme ist eindeutig männlich und sagt etwas in astreinem hochdeutsch. Den Ausschnitt der Tonspur findet ihr im Downloadbereich unter <br />
<br />
<a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Audio-/-EVPs/5-Mysteriehaus-Schlafzimmer-EVP.html" target="_blank">"EVP´s /Untersuchung Mysteriehaus" </a><br />
<br />
Das Video zur Begehung werden wir nicht veröffentlichen weil es die Bewohner des Hauses aus nachvollziehbaren Gründen nicht wünschen.<br />
<br />
Außerdem haben wir noch ein weiteres EVP aus dem kleinen Zimmer in dem wir uns unwohl gefühlt hatten. Hierzu werde ich den kurzen Ausschnitt als Video veröffentlichen. Auf dem Ausschnitt sieht man Andreas und mich auf dem Bett sitzen. Wir sind gerade damit beschäftigt eine Batterie von eines der EMF Geräte zu wechseln. An einer Stelle schaue ich genau in die Kamera ( keine Ahnung warum ich in dem Moment da hin geschaut habe ? ) und an dieser Stelle hört man jemanden etwas im Hintergrund "flüstern" das sich anhört wie "I touch you".<br />
<br />
Hier zum Video -&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Video/4-Mysteriehaus-EVP-Tannenbaumzimmer.html" target="_blank">Video Tannenbaumzimmer</a><br />
<br />
Tonspur vom Video aus dem Tannenbaumzimmer als MP3 -&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Audio-/-EVPs/6-Mysteriehaus-EVP-Tannenbaumzimmer.html" target="_blank">MP3 Tannenbaumzimmer</a><br />
<br />
<br />
Auf der Aufzeichnung unserer Infrarotkameras im Keller sind wir auch fündig geworden. Es sind mehrere "Lichtanomalien" zu sehen. Etwas "schleierhaftes" das sich vor der Kamera bewegt. Naja.. auf jeden Fall waren wir alle sprachlos bei all diesen Indizien.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/73_0_0_images_stories_Artikel_Mysteriehaus1_CIMG2031.jpg" border="0" alt="[Bild: 73_0_0_images_stories_Artikel_Mysterieha...MG2031.jpg]" /></div>
<br />
Die Videos vom Keller werden wir auch noch veröffentlichen. Allerdings haben wir noch mit technischen Problemen zu kämpfen. So sind die Videos in einem Format das sich *.vse nennt auf meiner Festplatte. Das bedeutet das wir entweder die Files irgenwie umformen müßen ( kann es zwar mit nem Programm in Avi umwandeln aber dabei geht so viel an Bildqualität verloren das man fast nichts mehr erkennt ) oder man muss es mit dem sog. VLC Player ( Freeware Mediaplayer ) anschauen und dabei die Abspielgeschwindigkeit auf 0.25 stellen da es ansonsten im Zeitraffer abläuft.<br />
<br />
**EDIT 02.08.2007: Hab es nun mit tatkräftiger Unterstützung von Knut aus Hamburg ( Paranormal-Nord ) hinbekommen das Video in ein allgemein übliches Format zu wandeln und zum download anbieten zu können. <br />
<br />
Das Video findet ihr hier --&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Video/3-Mysteriehaus-Lichtanomalie-Waschkeller.html" target="_blank">Video 1 von der Waschküche</a><br />
<br />
<br />
Weiter Details, Infos und Fragen Bitte an Paranormal-West bzw. die <a href="http://www.Ghostwatchers.de" target="_blank">Ghostwatchers</a> !<br />
<br />
Gruß Jörg]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[PU Reussenstein]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=179</link>
			<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:31:19 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=179</guid>
			<description><![CDATA[Am 12.04.08 haben wir die kurze klimatische Gunst genutzt und haben eine Untersuchung auf der Burgruine Reussenstein durchgeführt. Dieser Tag war in den letzten Wochen der einzigste an dem das Wetter wenigstens einigermaßen mitspielte und somit die Outdoorsaison eröffnete.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_deckblatt.jpg" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...kblatt.jpg]" /></div>
<br />
Zum Einsatz kam diesmal ein Großteil unserer Outdoorausrüstung. Premiere feierte unsere Infrarot-Fotofalle und unsere Lichtschranken die Ihren Dienst tadellos erfüllte.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_LuftbildGoogle.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...Google.JPG]" /></div>
<br />
Gegen 21 Uhr kamen wir auf dem Parkplatz nahe der Ruine an und begannen damit unsere Equipment zum Untersuchungsort zu schleppen. Über einen gut begehbaren Feldweg ist die Ruine in ein paar Minuten gut zu erreichen. Weit und breit waren keine anderen Leute zu sehen und so genossen wir zunächst ein wenig den grandiosen Ausblick von der Ruine über die umliegenden Städte und Dörfer.<br />
<br />
Zwei Standorte wählten wir für unsere PU aus - zum einen den "Gewölberaum" und zum anderen das "Innere" der Ruine das von den Außenwänden gut eingefasst ist.<br />
<br />
Die Ruine suchten wir uns aus mehreren Gründen für diese PU aus. Einerseits birgt die Geschichte dieser Burg viele interessanten Details und zum anderen verfügt sie über Räume bzw. einigermaßen windgeschützte Lokalitäten. Die Burg war zeitweise Gefängnis und Kerker für Frauen und Männer die sich des "hexens" "schuldig" gemacht hatten und dort auf ihre Hinrichtung warteten. Auch war und ist die Burgruine bis in unsere Zeit, beliebte Örtlichkeit für Lebensmüde.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_100_0560kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0560kl.JPG]" /></div>
<br />
Als erstes nahmen wir uns den "Gewölberaum" vor. Wir haben das Equipment zum größten Teil bereits vor der PU vorbereitet und die nötigen Einstellungen vorgenommen. Den direkten Sichtbereich des Camcorders "zäunten" wir mit unseren Lichtschranken ein um diesen Bereich so gut es geht abzuriegeln. Die Wände des Raumes waren sehr feucht und es sammelte sich schon auf dem Boden das Wasser in kleinen Lachen an. Somit mussten wir mit unserem Equipment besonders vorsichtig agieren um keinen Wasserschaden zu erleiden :-)<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_100_0564kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0564kl.JPG]" /></div>
<br />
Ein EMF-Meter und ein Temperatur und Luftfeuchtedatenlogger lagen ebenfalls im überwachten Bereich vor der Kamera. In Abständen von 10 Sekunden nahm dieser Datenlogger jeweils die Messwerte auf und liefert und somit ein gutes Bild der Umweltbedingungen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_MDGC0003kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0003kl.JPG]" /></div>
<br />
Die gesamte Burganlage erstreckt sich auf mehreren Ebenen. Wir fingen erstmal mit dem Gewölberaum an der sich auf der untersten Ebene befindet. In einigen Metern vom Gewölberaum entfernt befindet sich noch ein Raum der wohl in der Neuzeit gebaut bzw. rekonstruiert wurde. In diesem Raum hielt wir uns auf nachdem wir den Gewölberaum mit unseren Geräten bestückt hatten. Mittlerweile war es ca. 7 Grad Celsius in dem Gewölberaum und außerhalb ca 6 Grad Celsius. ( Zu beginn der PU hatten wir noch ca 13 - 14 Grad )<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_100_0568kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0568kl.JPG]" /></div>
<br />
Während der ersten Stunde der Untersuchung machten wir auch eine Begehung der oberen Ebenen während unser Equipment im Gewölberaum alleine gelaufen ist. Zwischendurch kamen wir zurück und machten mehrere EVP-Aufnahmen.<br />
<br />
Nach ca. 2 Stunden im Gewölberaum packten wir das Material zusammen und begaben uns mit Sack und Pack zu den höheren Ebenen der Burgruine. Über mehrere Treppen gelangt man ins Innere der Ruine. Das Innere der Ruine wird eingeschlossen von den hohen dreistöckigen Außenwänden die immer noch stehen. Die Mauern bilden so einen guten Schutz vor starkem Wind.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_100_0724kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0724kl.JPG]" /></div>
<br />
Wir stellten unsere Fotofalle und unseren Camcorder mit Blickrichtung auf eine Nische in der Mauer. In diese Nische legten wir unseren Temperatur und Luftfeuchtedatenlogger, den EMF Checker und natürlich noch ein Diktiergerät. Nachdem wir aufgebaut hatten machten wir als erstes noch eine EVP Aufnahme vor der Kamera und begaben uns dann wieder auf eine niedrigere Ebene der Anlage um die Geräte nicht zu beeinflussen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_100_0695kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0695kl.JPG]" /></div>
<br />
An einem Mauervorsprung warteten wir so einige Minuten ab und genossen die Aussicht auf die umliegende Dörfer und Städte. Nachdem wir wieder in Innere der Ruine zurückgekehrt sind machten wir erneut eine EVP-Aufnahme und packten dann langsam unsere Sachen und verließen den Ort.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_MDGC0071kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0071kl.JPG]" /></div>
<br />
Bis dato konnten wir keine wirklich handfesten Indizien finden. Es gibt eine "komische" Audioaufnahme aus dem Gewölbekeller. Allerdings haben wir uns dazu entschlossen nur noch, zumindest für unsere Ohren und Augen, gutes Material hier auf der Seite zu veröffentlichen. Eventuell werden wir die Aufnahme mal später zur Diskussion stellen.<br />
<br />
Gruß Jörg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 12.04.08 haben wir die kurze klimatische Gunst genutzt und haben eine Untersuchung auf der Burgruine Reussenstein durchgeführt. Dieser Tag war in den letzten Wochen der einzigste an dem das Wetter wenigstens einigermaßen mitspielte und somit die Outdoorsaison eröffnete.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_deckblatt.jpg" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...kblatt.jpg]" /></div>
<br />
Zum Einsatz kam diesmal ein Großteil unserer Outdoorausrüstung. Premiere feierte unsere Infrarot-Fotofalle und unsere Lichtschranken die Ihren Dienst tadellos erfüllte.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_LuftbildGoogle.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...Google.JPG]" /></div>
<br />
Gegen 21 Uhr kamen wir auf dem Parkplatz nahe der Ruine an und begannen damit unsere Equipment zum Untersuchungsort zu schleppen. Über einen gut begehbaren Feldweg ist die Ruine in ein paar Minuten gut zu erreichen. Weit und breit waren keine anderen Leute zu sehen und so genossen wir zunächst ein wenig den grandiosen Ausblick von der Ruine über die umliegenden Städte und Dörfer.<br />
<br />
Zwei Standorte wählten wir für unsere PU aus - zum einen den "Gewölberaum" und zum anderen das "Innere" der Ruine das von den Außenwänden gut eingefasst ist.<br />
<br />
Die Ruine suchten wir uns aus mehreren Gründen für diese PU aus. Einerseits birgt die Geschichte dieser Burg viele interessanten Details und zum anderen verfügt sie über Räume bzw. einigermaßen windgeschützte Lokalitäten. Die Burg war zeitweise Gefängnis und Kerker für Frauen und Männer die sich des "hexens" "schuldig" gemacht hatten und dort auf ihre Hinrichtung warteten. Auch war und ist die Burgruine bis in unsere Zeit, beliebte Örtlichkeit für Lebensmüde.<br />
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<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_100_0560kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0560kl.JPG]" /></div>
<br />
Als erstes nahmen wir uns den "Gewölberaum" vor. Wir haben das Equipment zum größten Teil bereits vor der PU vorbereitet und die nötigen Einstellungen vorgenommen. Den direkten Sichtbereich des Camcorders "zäunten" wir mit unseren Lichtschranken ein um diesen Bereich so gut es geht abzuriegeln. Die Wände des Raumes waren sehr feucht und es sammelte sich schon auf dem Boden das Wasser in kleinen Lachen an. Somit mussten wir mit unserem Equipment besonders vorsichtig agieren um keinen Wasserschaden zu erleiden :-)<br />
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<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_100_0564kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0564kl.JPG]" /></div>
<br />
Ein EMF-Meter und ein Temperatur und Luftfeuchtedatenlogger lagen ebenfalls im überwachten Bereich vor der Kamera. In Abständen von 10 Sekunden nahm dieser Datenlogger jeweils die Messwerte auf und liefert und somit ein gutes Bild der Umweltbedingungen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_MDGC0003kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0003kl.JPG]" /></div>
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Die gesamte Burganlage erstreckt sich auf mehreren Ebenen. Wir fingen erstmal mit dem Gewölberaum an der sich auf der untersten Ebene befindet. In einigen Metern vom Gewölberaum entfernt befindet sich noch ein Raum der wohl in der Neuzeit gebaut bzw. rekonstruiert wurde. In diesem Raum hielt wir uns auf nachdem wir den Gewölberaum mit unseren Geräten bestückt hatten. Mittlerweile war es ca. 7 Grad Celsius in dem Gewölberaum und außerhalb ca 6 Grad Celsius. ( Zu beginn der PU hatten wir noch ca 13 - 14 Grad )<br />
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<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_100_0568kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0568kl.JPG]" /></div>
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Während der ersten Stunde der Untersuchung machten wir auch eine Begehung der oberen Ebenen während unser Equipment im Gewölberaum alleine gelaufen ist. Zwischendurch kamen wir zurück und machten mehrere EVP-Aufnahmen.<br />
<br />
Nach ca. 2 Stunden im Gewölberaum packten wir das Material zusammen und begaben uns mit Sack und Pack zu den höheren Ebenen der Burgruine. Über mehrere Treppen gelangt man ins Innere der Ruine. Das Innere der Ruine wird eingeschlossen von den hohen dreistöckigen Außenwänden die immer noch stehen. Die Mauern bilden so einen guten Schutz vor starkem Wind.<br />
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<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_100_0724kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0724kl.JPG]" /></div>
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Wir stellten unsere Fotofalle und unseren Camcorder mit Blickrichtung auf eine Nische in der Mauer. In diese Nische legten wir unseren Temperatur und Luftfeuchtedatenlogger, den EMF Checker und natürlich noch ein Diktiergerät. Nachdem wir aufgebaut hatten machten wir als erstes noch eine EVP Aufnahme vor der Kamera und begaben uns dann wieder auf eine niedrigere Ebene der Anlage um die Geräte nicht zu beeinflussen.<br />
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<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_100_0695kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0695kl.JPG]" /></div>
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An einem Mauervorsprung warteten wir so einige Minuten ab und genossen die Aussicht auf die umliegende Dörfer und Städte. Nachdem wir wieder in Innere der Ruine zurückgekehrt sind machten wir erneut eine EVP-Aufnahme und packten dann langsam unsere Sachen und verließen den Ort.<br />
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<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/cache/60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenstein_MDGC0071kl.JPG" border="0" alt="[Bild: 60_0_0_images_stories_Artikel_Reussenste...0071kl.JPG]" /></div>
<br />
Bis dato konnten wir keine wirklich handfesten Indizien finden. Es gibt eine "komische" Audioaufnahme aus dem Gewölbekeller. Allerdings haben wir uns dazu entschlossen nur noch, zumindest für unsere Ohren und Augen, gutes Material hier auf der Seite zu veröffentlichen. Eventuell werden wir die Aufnahme mal später zur Diskussion stellen.<br />
<br />
Gruß Jörg]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[German Parareserach 2007 "Projekt Hürtgenwald"]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=178</link>
			<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:26:35 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=178</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Alle,<br />
<br />
im folgenden möchte ich euch über mein Projekt "German Pararesearch 2007" berichten das ich an einem Wochenende ( 6 - 8 Juli 2007 ) zusammen mit anderen "Ghosthuntern" aus dem gesamten Bundesgebiet durchgeführt habe.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/HueWaMirror1.jpg" border="0" alt="[Bild: HueWaMirror1.jpg]" /></div>
<br />
Das Projekt war gleichzeitig der praktische "Auftakt" des "Ghosthunter-Netzwerkes" - in das wir damals involviert waren.<br />
<br />
Ziel dieses Projektes war es herauszufinden ob die Möglichkeit / Wahrscheinlichkeit auf paranormale Aktivitäten zu stoßen, an solchen "tragisch Vorbelasteten Orten" höher ist als anderswo. Außerdem kam dieses Treffen zustande um einen Austausch zwischen aktiven Mitgliedern -versch. Gruppen herbeizuführen um so voneinander zu lernen.<br />
<br />
Mitwirkende des Projektes waren:<br />
<br />
Von der Gruppe "PRG-HH": Knut und Silke -&gt; jetzt bei "<a href="http://www.Paranormal-Nord.de" target="_blank">Paranormal-Nord</a>"<br />
<br />
Damals von der Gruppe "P.I.T.B.": Madmax89 - heute freier Mitwirkender<br />
<br />
Damals freies Mitglied der "Ghost-Watchers": Cean<br />
<br />
und natürlich ich .. "Paranormal-Süd" : Jörg<br />
<br />
Was die Sache für mich außerdem noch Interessant macht ist die Tatsache das sich in diesem Projekt sowohl "sensitive" als auch "technisch" orientierte "Ghost-Hunter" getroffen haben. Speziell ich, als mehr technisch orientierter, fand es interessant zu sehen wie die "sensitiven" vorgehen.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Warum ?</span></div>
<br />
Auf der Suche nach interessanten Locations für Untersuchungen bzw. Experimente stolperte ich über den Hürtgenwald. Im Jahre 2004 war ich selber mit drei Freunden auf einem Ausflug im besagten Gebiet unterwegs.<br />
<br />
Einige Theorien, die paranormale Phänomene auslösen könnten, passen maßgeschneidert auf dieses Waldstück. Im Hürtgenwald starben ca. 68 000 Soldaten beider Seiten in nur wenigen Monaten. Diese Tatsache ist leider nicht sehr bekannt in Deutschland, weshalb auch der Name Hürtgenwald hierzulande eher unbekannt ist. In den Staaten ist der Namen schon eher mit dem zweiten Weltkrieg verbunden ( Battle of the Huertgen Forest / Hurt – gen Forest ).<br />
<br />
Die Amerikaner nannten den Wald damals „Death-Factory“ ( =Todesfabrik) . Die Soldaten die sich in den vielen Bunker im Waldgebiet aufhielten feuerten oft nur nach Gehör in die Nacht hinaus. Man kann sich gut vorstellen welchem Leid, welcher Angst und welchem emotionalen Stress die Soldaten damals ausgesetzt waren. Von einem Moment in den anderen in den Tod gerissen oder elend auf dem Waldboden sterbend.<br />
<br />
All diese Umstände machen meiner Meinung nach dieses Gebiet zu einem idealen Ort für eine Untersuchung. Mit Respekt den Gefallenen gegenüber und der entsprechenden Pietät würde ich sagen das die Chancen in diesem Areal Indizien ( EVP´s, Videoaufnahmen, Fotos, EMF – Messungen etc ) zu sammeln doch ziemlich hoch sein könnten.<br />
<br />
Nirgends sind so viele Menschen in so engem Raum während des zweiten Weltkrieges zu Tode gekommen. Der Ort ist sowohl durch seine allgemein öffentliche Zugänglichkeit gut geeignet wie auch dadurch das er auf engem Raum viele Interessante Orte bietet.<br />
<br />
Im folgenden werde ich euch einen kleinen Überblick geben über dieses Projekt, die Orte die wir untersucht haben und die Erfahrungen und Erlebnisse die wir hatten. Die anderen Mitwirkenden werden sich ebenfalls in dieses Posting mit einbringen und Ihre eigenen Erlebnisse schildern.<br />
<br />
Eine detailliertere Niederschrift ist zur Zeit in Arbeit - wird aber noch etwas auf sich warten lassen. Diese Niederschrift wird es dann auf meiner Page zum download geben.<br />
<br />
Ich hoffe das dieses Projekt spätestens nächstes Jahr erneut stattfinden kann und will mich auf diesem Wege speziell bei den Mitwirkenden dieses Projektes bedanken !!! Alle haben viel Geld, Mühen und vorallem Zeit investiert um mich in diesem Projekt zu unterstützen ! Dafür Danke an PRGHH, PITB und Cean.<br />
<br />
<br />
Wir haben in den drei Tagen mehrere Locations in diesem Gebiet Besichtigt und uns dann später für zwei Örtlichkeiten entschieden.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Tag 1: Vorabbegehungen</span></div>
<br />
-Soldatenfriedhof Vossenack-Simonskall<br />
-Schlachtfeld im Wald<br />
-Diverse zerstörte. Bunker im Wald<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Soldatenfriedhof Vossenack-Simonskall</span></div>
<br />
1.Tag Vorabbegehungen Friedhof, Bunker, Schlachtfeld<br />
<br />
Am ersten Tag begaben wir uns nach der Ankunft in unserer Unterkunft zum Soldatenfriedhof zwischen Vossenack und Simonskall.<br />
<br />
Die Mitwirkenden von PRGHH gaben mir und den anderen eine kurze Unterweisung im Umgang mit dem EMF Meter und so gingen wir den Friedhof ab und suchten EMF-Spitzen ( fluktuierende Magnetfelder sollen Hinweise auf paranormale Aktivität geben ).<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2110y.jpg" border="0" alt="[Bild: CIMG2110y.jpg]" /></div>
<br />
An mehreren Stellen erhielten wir kurzzeitig erhöhte Werte ( Anzeigewert kurzzeitig bis zu 26 mG ). An der Grabreihe 12 und am Eingang zum Gräberfeld auf der rechten Seite wo es in das angrenzende Waldstück geht.<br />
<br />
Cean und Silke nahmen in unserem Team den Platz der „Sensitiven“ ein und versuchten durch ihre Empfindungen unsere Gruppe an die rechten Stellen zu lotsen. Feli beschrieb das sie wahrnimmt das auf dem Weg den später die Kamera 1 überwachen sollte ( siehe Luftbild weiter unten ), eine Menge Männer in Uniform wahrgenommen hat und das sie denkt das es sich hierbei allerdings um „gespeicherte Energie“ handelt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2112y.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2112y.JPG]" /></div>
<br />
Nachdem wir uns mit dem Gelände vertraut gemacht hatten und sich jeder ein Bild des Ortes eingeprägt hat ging es weiter zu einem Schlachtfeld in einem nahen Wald.<br />
<br />
Nach anstrengendem Suchen fanden wir an einem Abhang mehrere zerstörte Bunker. Allerdings war das Gelände dermaßen schlecht zu begehen damit wir uns sehr schnell entschlossen diese Örtlichkeit aufgrund der Unfallgefahr etc. Nachts nicht zu untersuchen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2136y.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2136y.JPG]" /></div>
<br />
In einiger Entfernung fanden wir dann das Grab eines amerikanischen Soldaten den man erst viele Jahre nach dem Krieg dort gefunden hat.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2163y.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2163y.JPG]" /></div>
<br />
Ebenfalls befindet sich dort ein Gedenkstein für weiter deutsche Soldaten die dort ebenfalls erst nach Jahren in ihren „Deckungslöchern“ gefunden wurden. Überall in diesem Waldstück findet man noch Spuren des Krieges. Stellungslöcher und Laufgräben reihen sich dicht an dicht um die zerstörten Bunker.Um das Grab des Amerikaners und die Stellungslöcher im Wald stellten wir EMF Messungen an die aber kein beachtenswertes Ergebnis brachten. Auch Silke und Cean spürten in diesem Gebiet nichts. Deshalb haben wir uns auch gegen diesen Ort entschieden und legten uns nun fest das wir den Friedhof nachts untersuchen wollen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">1.Nacht: PU - Soldatenfriedhof Vossenack</span></div>
<br />
Hier ein "Lageplan" mit eingezeichneten Standorten der Kameras etc.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/Friedhof4y.JPG" border="0" alt="[Bild: Friedhof4y.JPG]" /></div>
<br />
Erlebnisbericht:<br />
<br />
Wir kamen um 21:15 Uhr auf dem Friedhof an und haben sofort damit begonnen unser Equipment an die oben eingezeichneten Stellen zu verfrachten und die nötigen Einstellungen vorzunehmen. Es wurde langsam dunkel und so haben wir die Geräte mit Knicklichtern versehen um sie später im Wald auch wieder zu finden bzw. zu sehen wo sie stehen.<br />
<br />
Die Randbedingungen waren leider nicht gerade ideal. Es herrschte teilweise starker böiger Wind der die Bäume natürlich in einer hohen Lautstärke zum „rascheln“ brachte.<br />
<br />
Glühwürmchen in einer nicht unbeträchtlichen Anzahl tummelten sich im angrenzenden Wald. In der Umgebung gab es außerdem Windkrafträder, Funktürme und im Nordwesten , angrenzend an das Waldstückchen grasten Kühe und überm Gräberfeld kreisten Fledermäuse. Dies alles machte uns diese Untersuchung auch nicht gerade einfacher aber so ist es eben wenn man Objekte Outdoor untersucht.<br />
<br />
Relativ schnell bildeten sich zwei Gruppen die die meiste Zeit miteinander das Gelände erkundeten. Zum einen Cean und Feli und zum anderen Neo und ich.<br />
<br />
Madmax pendelte immer zwischen den Gruppen und war auch öfters alleine zwecks EMF Messungen unterwegs.<br />
<br />
Feli berichtete das ihre Knie wackelig wurden ungefähr an der Position wo die Kamera 1 dann hin gestellt wurde. Cean und Madmax hatten weiter nördwestlich ein „komisches“ Gefühl – und so wählte Madmax diesen Standort für seine Kamera ( Kamera 2 ) aus.<br />
<br />
Feli berichtete ebenfalls das sie in der Nähe einer großen Steinplatte die sich ungefähr zwischen Kamera 1 und 2 im Wald befand, jemanden fühlte der wohl eben auf die Platte zeigte. Dort angekommen fühlte sie aber nichts besonderes.<br />
<br />
Cean spürte ebenfalls etwas in der Nähe dieser Steinplatte und machte dort in ein paar Metern Entfernung auch eine Tonaufnahme.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2178y.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2178y.JPG]" /></div>
<br />
Im Verlaufe der Nacht kam ich mit Neo auch an dieser Platte vorbei und wir bemerkten eigenartige „Lichteffekte“ die wir größtenteils auf die Glühwürmchen geschoben haben. Wir blieben an dieser Platte stehen und beobachteten den umliegenden Wald. Ich dachte mehrfach Stimmen zu hören. Keine zusammenhängenden Sätze sondern eher nur zwei Worte oder zwei Silben die jemand sagte. Zwischen mir und Knut wurde es aufeinmal sehr kalt was wir beide gleichzeitig bemerkten.<br />
<br />
Meine rechte Seite und Neo´s linke Seite ( Unterarmbereich ) wurden kalt. Neo hat mit einem Infrarotthermometer daraufhin meine rechte Hand gemessen. Auf der Handoberfläche ( die dem kalten zugewandt war ) haben wir 16 Grad Celsius gemessen – die Handinnenfläche hat 26 Grad Celsius gehabt.<br />
<br />
Kurz darauf meinte ich am Waldrand ( südliche Richtung – beim Gräberfeld ) jemanden am Waldrand vorbei laufen zu sehen. Ich ging dann kurzentschlossen mit meiner mobilen Kamera hinterher und kämpfte mich durch ein paar Sträucher. Doch schon da konnte ich keinerlei Bewegung mehr ausmachen und bin wieder zurück zu Neo gegangen.<br />
<br />
Kann sein das diese Bewegung von den Ästen am Waldrand verursacht worden ist – ich allerdings habe es in diesem Moment als wandernden Schatten wahrgenommen. . ...<br />
<br />
Später habe ich Madmax befragt wo er zu dem Zeitpunkt war da ich dachte eventuell ihn da am Waldrand wahrgenommen zu haben. Jedoch hat er auf der anderen Seite des Gräberfeldes EMF Messungen durchgeführt.<br />
<br />
Ständig hörten wir „Stimmfetzen“ - ein paar Meter in Richtung Kamera 2 hörte Knut jemanden „Halt“ sagen.<br />
<br />
In der Nähe der Kamera 1 stand ein Gebüsch aus dem Madmax und Neo öfters Geräusche vernahmen. Genau an dieser Stelle haben wir auch die EMF Spikes gemessen ( Anzeige bis zu 25 V/m² ) Neo konnte diese Ausschläge reproduzieren in dem er das Gerät auf den Boden legte und darüber hinweg stieg. Hinter diesem Gebüsch fanden Knut und ich später noch kleine quadratische Grabplatten die auch mit Namen beschriftet waren.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2191y.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2191y.JPG]" /></div>
<br />
Auf dem Gräberfeld selber empfanden Feli und Cean nichts ungewöhnliches. Es schien sich alles in dem angrenzenden Waldstückchen abzuspielen. Bei der letzten Begehung von Feli und Cean fühlten sie sich im Bereich der Kamera 2 unbehaglich und beobachtet.<br />
<br />
Als wir uns kurz darauf am Eingang zum Friedhof getroffen haben, haben wir beschloßen die PU hier zu beenden und unsere Equipment zusammen zu packen. Den letzten Rundgang zu einsammeln der Geräte haben dann Neo, Mad und ich vorgenommen.<br />
<br />
Wieder bemerkte ich im Bereich Steinplatte und Kamera 2 diese Stimmfetzen die Neo später auch wieder wahrnahm. Wir packten also die Kameras und Diktiergeräte und verließen über den südlichen Weg an dem Gräberfeld vorbei das Gelände.<br />
<br />
Feli meinte im Auto eine Präsenz zu spüren die sich später in Ceans Zimmer stellte und dort auch von Cean gefühlt wurde.<br />
<br />
Als wir nachts also wieder in der Herberge ankamen ging es mir auf einmal sehr schlecht. Mir war schlecht und ich hatte das Gefühl sehr schwach zu sein also verließ ich die Gruppe schnell und legte mich in meinem Zimmer sofort ins Bett.<br />
<br />
Am nächsten Morgen berichtete Cean das sie als sie morgens zu ihrem Auto ging, es mit offen stehender Türe ( hintere Türe Beifahrerseite ) vorfand.<br />
<br />
Natürlicher ist dieser Bericht sehr subjektiv und die Bedingungen waren natürlich auch nicht das gelbe vom Ei. Dennoch will ich hier ausführlich und genau unsere Eindrücke berichten ohne etwas weg zu lassen das die Beteiligten in diesem Moment so empfunden und erlebt haben !<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Auswertung der Indizien:</span></div>
<br />
Eines der besten Indizien bis jetzt ist folgende Stimme die wir auf einer Videoaufzeichnung fanden:<br />
<br />
Hab das Video auch bei YouTube hochgeladen - allerdings ist dort aufgrund der Umwandlung des Videos viel des Klanges verloren gegangen - also werde ich das Video nur mit dem Direktlink veröffentlichen.<br />
<br />
--&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Video/2-Pararesearch-2007-Soldatenfriedhof.html" target="_blank">Link zum Video</a><br />
<br />
--&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Audio-/-EVPs/8-Pararesearch-2007-Soldatenfriedhof-EVP.html" target="_blank">Link zur Tonspur</a><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">2. Tag Vorabbegehungen Mühle, Kallpfad, Vossenacker</span></div>
<br />
Bevor wir zur Kirche in Vossenack gefahren sind haben wir noch auf dem Soldatenfriedhof halt gemacht und haben eine Abschlußbegehung gemacht. Bei dieser Begehung konnte ich wiederum an der Stelle an der die Kamera 1 zuvor stand, eine EMF-Spitze von ca 26 mG ausmachen.<br />
<br />
Nach kurzer Begehung sind wir dann weiter zur Kirche. Damals haben an diesem Ort furchtbare Nahkämpfe stattgefunden. Die Front verlief damals zeitweise mitten durch diese Kirche. In der Kirche standen sich amerikanische und deutsche Soldaten gegenüber und bekämpften sich zum Teil in blutigen Nahkämpfen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de//Huewald/CIMG2204.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2204.JPG]" /></div>
<br />
Auf Grund dieser historischen Vergangenheit schien mir diese Kirche geeignet zu sein um dort eine Begehung durchzuführen. Wir hatten die Kirche sogar während der Zeit unseres Aufenthaltes für uns alleine.<br />
<br />
Eine Messung mit dem EMF Meter ergab keine Schwankungen oder Spitzen. Feli und Cean fühlten ebenfalls keine „Aktivität“. Nach einigen EVP-Sessions und Photoaufnahmen verließen wir die Kirche wieder.<br />
<br />
Unser Weg führte uns nun direkt zur Mestrenger Mühle, die sich damals unmittelbar im Kampfgebiet befunden hat. Dort haben wir erstmal was gegessen und die Örtlichkeit auf uns wirken lassen. Der Mühlenwirt ist damals an der Mühle durch eine Mine ums Leben gekommen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de//Huewald/CIMG2228.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2228.JPG]" /></div>
<br />
Der Weg zur Mestrenger Mühle führt über einen steilen Waldweg tief hinab. In der Nähe der Mühle muss sich ein Verbandsplatz befunden haben den damals beide Kriegsparteien nutzten und wo sich Freund und Feind gegenseitig geholfen haben und somit ein Stück Menschlichkeit zeigten in diesen schlimmen Kriegstagen. Die Schwerverwundeten beider Seiten erhielten hier Hilfe von Ärzten bzw. Sanitätern beider Lager.<br />
<br />
Wir versuchten also diesen Platz ausfindig zu machen. Ich hatte zwar Kartenmaterial dabei aber dieses erwies sich als ziemlich nutzlos. Wir konnten den genauen Platz trotz mehrstündiger Suche nicht finden ! Deprimiert und etwas entmutigt stapften wir also an diesem heißen Tag ( gefühlte 40 Grad im Schatten ) den Steilen Hang hoch und runter ohne den besagten Ort ausfindig machen zu können.<br />
<br />
Eine Outdoor-Untersuchung hat manche Tücken – und so haben wir schließlich unsere Suche nach dem Lazarettsplatz aufgegeben und beschloßen stattdessen in dieser Nacht uns der Mühle von der anderen Seite entlang des hart umkämpften Kallpfades zu nähern.<br />
<br />
Nach einem interessanten kleinen Gespräch mit einem Förster erfuhren wir nämlich das ein HVP ( Hauptverbandsplatz ) auf der anderen Seite der Mühle liegen muss. So waren wir also guter Hoffnung wenigstens diesen Platz dann später zu finden da er sich wohl unmittelbar am Kallpfad befinden sollte.<br />
<br />
Bevor wir uns zurück zur Unterkunft begaben haben wir noch an einem Blumenladen halt gemacht und haben dort Blumen gekauft die wir dann auf dem Soldatenfriedhof niedergelegt haben.<br />
<br />
Orte wie dieser Friedhof haben es auf jeden Fall verdient das man mit Respekt und so Pietätvoll wie möglich mit ihnen umgeht. Gerade im Bereich in dem wir uns bewegen hielten wir dies für wichtig und wollen damit unsere Einstellung gegenüber diesen Orten zum Ausdruck bringen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de//Huewald/CIMG2233.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2233.JPG]" /></div>
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Paranormale Untersuchung - 2. Nacht Kallpfad – ehemaliges Kampfgebiet und Unfallort</span></div>
<br />
Am Abend packten wir unser Equipment zusammen und verließen unsere Unterkunft in Richtung Kallpfad / Mestrenger Mühle. Nach wenigen Minuten waren wir vom Wald umgeben und fanden auch relativ schnell den Kallpfad.<br />
<br />
Dieser Pfad ist nichts anderes als ein kleines „Tal“ durch das ein kleiner Bach, die „Kall“, fließt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de//Huewald/NaeheMuehle.JPG" border="0" alt="[Bild: NaeheMuehle.JPG]" /></div>
<br />
An diesem kleinen Bach fanden damals schwere Gefechte statt. Die Artillerie der Deutschen belegte dieses Gebiet oft mit Artillerie und so starben auch hier viele Menschen im sinnlosem Krieg.<br />
<br />
An den Hängen des Tales durch das wir gelaufen sind haben wir Überreste von Bunkern gesehen. Die Bunker wurden gesprengt aber sind teilweise noch gut erhalten.<br />
<br />
Irgendwann kamen wir an einem Holzsteg an der direkt an der „Kall“ entlang führte und schließlich an der Mestrenger Mühle endete. Die Tore an der Mühle waren verschlossen so war da für uns kein Durchkommen mehr. Auf dem Weg in Richtung Mestrenger Mühle haben wir trotz „intensiver“ Suche keine Spur des Hauptverbandplatzes gefunden, aber dafür haben wir auf einer Kreuzung, auf der sich alle Waldwege trafen, ein Kreuz vorgefunden.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de//Huewald/CIMG2240.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2240.JPG]" /></div>
<br />
An dem Kreuz war eine kleine Plakette angebracht und so erfuhren wir das an dieser Stelle ein belgischer Soldat 1972 bei einem Manöver ums Leben kam. Da wir zu dem Zeitpunkt sowieso schon etwas enttäuscht waren von der ergebnislosen Suche nach dem Hauptverbandsplatz haben wir uns dann einfach darauf geeinigt diesen Ort ( Waldkreuzung ) zu untersuchen.<br />
<br />
Da die Dunkelheit schon hereingebrochen war beeilten wir uns das Equipment um diese Kreuzung herum aufzustellen. Wieder markierten wir die Geräte mit Knicklichtern um sie im Dunkeln zu finden.<br />
<br />
Madmax positionierte seine Kamera mit „Blickrichtung“ Mühle ( Kamera 1 ).<br />
Die Kamera von Knut und mir waren diesmal als mobile Kameras im Einsatz. Die Messungen mit den EMF-Metern ergaben keine besonderen Ergebnisse.<br />
Als Madmax gerade dabei war seine Kamera auszurichten und einzustellen bemerkte Silke auf der Wegkreuzung den Gesang von Männern. Als sie von der Kreuzung in ein paar Meter weg lief hörte sie nichts mehr. Sie sagte uns bescheid und wir begaben uns alle genau in die Mitte dieser Kreuzung.<br />
<br />
Und tatsächlich konnten wir auch etwas wahrnehmen das sich wie der Gesang von vielen Männern anhörte. Der „Gesang“ war auch nicht<br />
ständig zu hören sondern erschien mehr in Intervalen hörbar zu sein. Feli berichtete das sie die Wörter „Wir marschieren, wir marschieren“ gehört hatte. Ich selber dachte bei einem dieser „Intervale“ die Wörter „Ein Lied“ zu hören.<br />
<br />
Knut und ich sind dann zusammen einen kleinen Weg ( auf der Zeichnung oben ist es der Weg nördlich vom Kreuz ) hoch gelaufen weil wir dachten das der „Gesang“ aus dieser Richtung gekommen ist. Als wir die Mitte der Kreuzung verließen konnten wir dann auch keinerlei Stimmen mehr vernehmen.<br />
<br />
Als Knut und ich auf diesem Weg waren sahen wir mehrmals gleichzeitig sich bewegende Schatten die sich einige Meter vor uns über den Weg bewegten. Auch sahen wir beide gleichzeitig ein orangefarbiges Licht auf diesem Weg das immer in gleichem Abstand blieb. Hierzu muss ich noch anfügen das Nebel bereits über die Hänge gekrochen war und die Sicht etwas eingeschränkt war. Die sich bewegenden Schatten gaben auch keinerlei Geräusche von sich. Als wir beide wieder gleichzeitig einen Schatten sahen, der sich von rechts nach links bewegte, sind wir schnell an die Stelle gelaufen um zu sehen ob wir ein Reh etc entdecken können. Madmax leuchtete von der Kreuzung unten aufeinmal genau an die Stelle an der wir den Schatten sich bewegen sahen.<br />
<br />
An der Stelle angekommen konnten wir nichts entdecken. Das orangefarbene Licht schien in gleichem Abstand wie vorher erneut kurz zu „pulsieren“. Es war ein schwacher oranger Schein der sich in etwa 20 Meter Entfernung vor uns auf dem Weg in unregelmäßigen Abständen zeigte.<br />
<br />
Madmax stieß dann zu uns beiden und wir beobachteten noch eine Weile die Umgebung. Madmax und Knut nahmen beide den Geruch von verbrannten Öl wahr. Ich konnte jedoch nichts riechen. Von hinten näherte sich Feli und Cean. Feli wollte uns sagen das sie hinter uns auf dem Weg einen hellen Schatten gesehen hat der sich in Richtung Mühle bewegte.<br />
<br />
Auf dem Weg zu uns nahm Feli eine Frauenstimme wahr die recht laut etwas gerufen hat.<br />
<br />
Madmax und ich wollten nochmals den Weg weiter hinauf laufen, aber wir beschlossen die Untersuchung hier abzubrechen weil es Feli unwohl auf dieser Kreuzung war und wir eine weiter „Verfolgung“ des Lichtes in unwegsamen und unbekannten Gelände nicht riskieren wollten. So packten wir unser Equipment und verließen den Ort über den Weg den wir auch beim Hinweg genommen hatten.<br />
<br />
Feli meinte das es sich bei ihren Empfindungen auf dieser Kreuzung wohl auch eher um „Speicherungen“ handelte. Als wir auf dem Rückweg waren spürte Feli das uns etwas folgt. So hat Knut seine Kamera eingeschaltet und nach hinten gefilmt während wir weiter Richtung Unterkunft liefen. Später stellte sich heraus das die Kamera nicht aufgenommen hatte. Vielleicht hat sich Knut an dieser Stelle getäuscht oder die Kamera wurde versehentlich ausgeschaltet.<br />
<br />
Diese Nacht war wieder voller subjektiver Eindrücke und bis jetzt haben wir vom zweiten Ort des Projektes noch keine handfesten Indizien auf Band entdecken können. Somit bleibt mir wieder mal nur zu hoffen das wir für unsere Erlebnisse auch handfesteres vorweisen können so wie wir es die Nacht zuvor auf dem Soldatenfriedhof geschafft haben.<br />
<br />
Ansonsten hier auch wieder der Hinweis das ich alles was die Mitwirkenden erlebt haben hier wiedergeben möchte ohne eine Wertung dieser Erlebnisse vorzunehmen. Falls wir wieder handfeste Indizien bei der Auswertung unserer Aufnahmen finden dann werden wir diese natürlich auch veröffentlichen.<br />
<br />
Eine komplette und detailliertere Niederschrift findet ihr als 40 Seiten fassendes PDF auf meiner Page zum download --&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Dokumente-/-PDFs/11-Niederschrift-Parareserach-2007.html" target="_blank">PDF Dokument "German Pararesearch 2007" - Projekt Hürtgenwald</a><br />
<br />
Auf den restlichen Aufnahmen haben wir bis dato nichts mehr gefunden. Falls wir noch fündig werden sollten liefere ich das entsprechende Material natürlich nach. <br />
<br />
Grüße Jörg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Alle,<br />
<br />
im folgenden möchte ich euch über mein Projekt "German Pararesearch 2007" berichten das ich an einem Wochenende ( 6 - 8 Juli 2007 ) zusammen mit anderen "Ghosthuntern" aus dem gesamten Bundesgebiet durchgeführt habe.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/HueWaMirror1.jpg" border="0" alt="[Bild: HueWaMirror1.jpg]" /></div>
<br />
Das Projekt war gleichzeitig der praktische "Auftakt" des "Ghosthunter-Netzwerkes" - in das wir damals involviert waren.<br />
<br />
Ziel dieses Projektes war es herauszufinden ob die Möglichkeit / Wahrscheinlichkeit auf paranormale Aktivitäten zu stoßen, an solchen "tragisch Vorbelasteten Orten" höher ist als anderswo. Außerdem kam dieses Treffen zustande um einen Austausch zwischen aktiven Mitgliedern -versch. Gruppen herbeizuführen um so voneinander zu lernen.<br />
<br />
Mitwirkende des Projektes waren:<br />
<br />
Von der Gruppe "PRG-HH": Knut und Silke -&gt; jetzt bei "<a href="http://www.Paranormal-Nord.de" target="_blank">Paranormal-Nord</a>"<br />
<br />
Damals von der Gruppe "P.I.T.B.": Madmax89 - heute freier Mitwirkender<br />
<br />
Damals freies Mitglied der "Ghost-Watchers": Cean<br />
<br />
und natürlich ich .. "Paranormal-Süd" : Jörg<br />
<br />
Was die Sache für mich außerdem noch Interessant macht ist die Tatsache das sich in diesem Projekt sowohl "sensitive" als auch "technisch" orientierte "Ghost-Hunter" getroffen haben. Speziell ich, als mehr technisch orientierter, fand es interessant zu sehen wie die "sensitiven" vorgehen.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Warum ?</span></div>
<br />
Auf der Suche nach interessanten Locations für Untersuchungen bzw. Experimente stolperte ich über den Hürtgenwald. Im Jahre 2004 war ich selber mit drei Freunden auf einem Ausflug im besagten Gebiet unterwegs.<br />
<br />
Einige Theorien, die paranormale Phänomene auslösen könnten, passen maßgeschneidert auf dieses Waldstück. Im Hürtgenwald starben ca. 68 000 Soldaten beider Seiten in nur wenigen Monaten. Diese Tatsache ist leider nicht sehr bekannt in Deutschland, weshalb auch der Name Hürtgenwald hierzulande eher unbekannt ist. In den Staaten ist der Namen schon eher mit dem zweiten Weltkrieg verbunden ( Battle of the Huertgen Forest / Hurt – gen Forest ).<br />
<br />
Die Amerikaner nannten den Wald damals „Death-Factory“ ( =Todesfabrik) . Die Soldaten die sich in den vielen Bunker im Waldgebiet aufhielten feuerten oft nur nach Gehör in die Nacht hinaus. Man kann sich gut vorstellen welchem Leid, welcher Angst und welchem emotionalen Stress die Soldaten damals ausgesetzt waren. Von einem Moment in den anderen in den Tod gerissen oder elend auf dem Waldboden sterbend.<br />
<br />
All diese Umstände machen meiner Meinung nach dieses Gebiet zu einem idealen Ort für eine Untersuchung. Mit Respekt den Gefallenen gegenüber und der entsprechenden Pietät würde ich sagen das die Chancen in diesem Areal Indizien ( EVP´s, Videoaufnahmen, Fotos, EMF – Messungen etc ) zu sammeln doch ziemlich hoch sein könnten.<br />
<br />
Nirgends sind so viele Menschen in so engem Raum während des zweiten Weltkrieges zu Tode gekommen. Der Ort ist sowohl durch seine allgemein öffentliche Zugänglichkeit gut geeignet wie auch dadurch das er auf engem Raum viele Interessante Orte bietet.<br />
<br />
Im folgenden werde ich euch einen kleinen Überblick geben über dieses Projekt, die Orte die wir untersucht haben und die Erfahrungen und Erlebnisse die wir hatten. Die anderen Mitwirkenden werden sich ebenfalls in dieses Posting mit einbringen und Ihre eigenen Erlebnisse schildern.<br />
<br />
Eine detailliertere Niederschrift ist zur Zeit in Arbeit - wird aber noch etwas auf sich warten lassen. Diese Niederschrift wird es dann auf meiner Page zum download geben.<br />
<br />
Ich hoffe das dieses Projekt spätestens nächstes Jahr erneut stattfinden kann und will mich auf diesem Wege speziell bei den Mitwirkenden dieses Projektes bedanken !!! Alle haben viel Geld, Mühen und vorallem Zeit investiert um mich in diesem Projekt zu unterstützen ! Dafür Danke an PRGHH, PITB und Cean.<br />
<br />
<br />
Wir haben in den drei Tagen mehrere Locations in diesem Gebiet Besichtigt und uns dann später für zwei Örtlichkeiten entschieden.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Tag 1: Vorabbegehungen</span></div>
<br />
-Soldatenfriedhof Vossenack-Simonskall<br />
-Schlachtfeld im Wald<br />
-Diverse zerstörte. Bunker im Wald<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Soldatenfriedhof Vossenack-Simonskall</span></div>
<br />
1.Tag Vorabbegehungen Friedhof, Bunker, Schlachtfeld<br />
<br />
Am ersten Tag begaben wir uns nach der Ankunft in unserer Unterkunft zum Soldatenfriedhof zwischen Vossenack und Simonskall.<br />
<br />
Die Mitwirkenden von PRGHH gaben mir und den anderen eine kurze Unterweisung im Umgang mit dem EMF Meter und so gingen wir den Friedhof ab und suchten EMF-Spitzen ( fluktuierende Magnetfelder sollen Hinweise auf paranormale Aktivität geben ).<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2110y.jpg" border="0" alt="[Bild: CIMG2110y.jpg]" /></div>
<br />
An mehreren Stellen erhielten wir kurzzeitig erhöhte Werte ( Anzeigewert kurzzeitig bis zu 26 mG ). An der Grabreihe 12 und am Eingang zum Gräberfeld auf der rechten Seite wo es in das angrenzende Waldstück geht.<br />
<br />
Cean und Silke nahmen in unserem Team den Platz der „Sensitiven“ ein und versuchten durch ihre Empfindungen unsere Gruppe an die rechten Stellen zu lotsen. Feli beschrieb das sie wahrnimmt das auf dem Weg den später die Kamera 1 überwachen sollte ( siehe Luftbild weiter unten ), eine Menge Männer in Uniform wahrgenommen hat und das sie denkt das es sich hierbei allerdings um „gespeicherte Energie“ handelt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2112y.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2112y.JPG]" /></div>
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Nachdem wir uns mit dem Gelände vertraut gemacht hatten und sich jeder ein Bild des Ortes eingeprägt hat ging es weiter zu einem Schlachtfeld in einem nahen Wald.<br />
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Nach anstrengendem Suchen fanden wir an einem Abhang mehrere zerstörte Bunker. Allerdings war das Gelände dermaßen schlecht zu begehen damit wir uns sehr schnell entschlossen diese Örtlichkeit aufgrund der Unfallgefahr etc. Nachts nicht zu untersuchen.<br />
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<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2136y.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2136y.JPG]" /></div>
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In einiger Entfernung fanden wir dann das Grab eines amerikanischen Soldaten den man erst viele Jahre nach dem Krieg dort gefunden hat.<br />
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<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2163y.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2163y.JPG]" /></div>
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Ebenfalls befindet sich dort ein Gedenkstein für weiter deutsche Soldaten die dort ebenfalls erst nach Jahren in ihren „Deckungslöchern“ gefunden wurden. Überall in diesem Waldstück findet man noch Spuren des Krieges. Stellungslöcher und Laufgräben reihen sich dicht an dicht um die zerstörten Bunker.Um das Grab des Amerikaners und die Stellungslöcher im Wald stellten wir EMF Messungen an die aber kein beachtenswertes Ergebnis brachten. Auch Silke und Cean spürten in diesem Gebiet nichts. Deshalb haben wir uns auch gegen diesen Ort entschieden und legten uns nun fest das wir den Friedhof nachts untersuchen wollen.<br />
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<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">1.Nacht: PU - Soldatenfriedhof Vossenack</span></div>
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Hier ein "Lageplan" mit eingezeichneten Standorten der Kameras etc.<br />
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<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/Friedhof4y.JPG" border="0" alt="[Bild: Friedhof4y.JPG]" /></div>
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Erlebnisbericht:<br />
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Wir kamen um 21:15 Uhr auf dem Friedhof an und haben sofort damit begonnen unser Equipment an die oben eingezeichneten Stellen zu verfrachten und die nötigen Einstellungen vorzunehmen. Es wurde langsam dunkel und so haben wir die Geräte mit Knicklichtern versehen um sie später im Wald auch wieder zu finden bzw. zu sehen wo sie stehen.<br />
<br />
Die Randbedingungen waren leider nicht gerade ideal. Es herrschte teilweise starker böiger Wind der die Bäume natürlich in einer hohen Lautstärke zum „rascheln“ brachte.<br />
<br />
Glühwürmchen in einer nicht unbeträchtlichen Anzahl tummelten sich im angrenzenden Wald. In der Umgebung gab es außerdem Windkrafträder, Funktürme und im Nordwesten , angrenzend an das Waldstückchen grasten Kühe und überm Gräberfeld kreisten Fledermäuse. Dies alles machte uns diese Untersuchung auch nicht gerade einfacher aber so ist es eben wenn man Objekte Outdoor untersucht.<br />
<br />
Relativ schnell bildeten sich zwei Gruppen die die meiste Zeit miteinander das Gelände erkundeten. Zum einen Cean und Feli und zum anderen Neo und ich.<br />
<br />
Madmax pendelte immer zwischen den Gruppen und war auch öfters alleine zwecks EMF Messungen unterwegs.<br />
<br />
Feli berichtete das ihre Knie wackelig wurden ungefähr an der Position wo die Kamera 1 dann hin gestellt wurde. Cean und Madmax hatten weiter nördwestlich ein „komisches“ Gefühl – und so wählte Madmax diesen Standort für seine Kamera ( Kamera 2 ) aus.<br />
<br />
Feli berichtete ebenfalls das sie in der Nähe einer großen Steinplatte die sich ungefähr zwischen Kamera 1 und 2 im Wald befand, jemanden fühlte der wohl eben auf die Platte zeigte. Dort angekommen fühlte sie aber nichts besonderes.<br />
<br />
Cean spürte ebenfalls etwas in der Nähe dieser Steinplatte und machte dort in ein paar Metern Entfernung auch eine Tonaufnahme.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2178y.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2178y.JPG]" /></div>
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Im Verlaufe der Nacht kam ich mit Neo auch an dieser Platte vorbei und wir bemerkten eigenartige „Lichteffekte“ die wir größtenteils auf die Glühwürmchen geschoben haben. Wir blieben an dieser Platte stehen und beobachteten den umliegenden Wald. Ich dachte mehrfach Stimmen zu hören. Keine zusammenhängenden Sätze sondern eher nur zwei Worte oder zwei Silben die jemand sagte. Zwischen mir und Knut wurde es aufeinmal sehr kalt was wir beide gleichzeitig bemerkten.<br />
<br />
Meine rechte Seite und Neo´s linke Seite ( Unterarmbereich ) wurden kalt. Neo hat mit einem Infrarotthermometer daraufhin meine rechte Hand gemessen. Auf der Handoberfläche ( die dem kalten zugewandt war ) haben wir 16 Grad Celsius gemessen – die Handinnenfläche hat 26 Grad Celsius gehabt.<br />
<br />
Kurz darauf meinte ich am Waldrand ( südliche Richtung – beim Gräberfeld ) jemanden am Waldrand vorbei laufen zu sehen. Ich ging dann kurzentschlossen mit meiner mobilen Kamera hinterher und kämpfte mich durch ein paar Sträucher. Doch schon da konnte ich keinerlei Bewegung mehr ausmachen und bin wieder zurück zu Neo gegangen.<br />
<br />
Kann sein das diese Bewegung von den Ästen am Waldrand verursacht worden ist – ich allerdings habe es in diesem Moment als wandernden Schatten wahrgenommen. . ...<br />
<br />
Später habe ich Madmax befragt wo er zu dem Zeitpunkt war da ich dachte eventuell ihn da am Waldrand wahrgenommen zu haben. Jedoch hat er auf der anderen Seite des Gräberfeldes EMF Messungen durchgeführt.<br />
<br />
Ständig hörten wir „Stimmfetzen“ - ein paar Meter in Richtung Kamera 2 hörte Knut jemanden „Halt“ sagen.<br />
<br />
In der Nähe der Kamera 1 stand ein Gebüsch aus dem Madmax und Neo öfters Geräusche vernahmen. Genau an dieser Stelle haben wir auch die EMF Spikes gemessen ( Anzeige bis zu 25 V/m² ) Neo konnte diese Ausschläge reproduzieren in dem er das Gerät auf den Boden legte und darüber hinweg stieg. Hinter diesem Gebüsch fanden Knut und ich später noch kleine quadratische Grabplatten die auch mit Namen beschriftet waren.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de/Huewald/CIMG2191y.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2191y.JPG]" /></div>
<br />
Auf dem Gräberfeld selber empfanden Feli und Cean nichts ungewöhnliches. Es schien sich alles in dem angrenzenden Waldstückchen abzuspielen. Bei der letzten Begehung von Feli und Cean fühlten sie sich im Bereich der Kamera 2 unbehaglich und beobachtet.<br />
<br />
Als wir uns kurz darauf am Eingang zum Friedhof getroffen haben, haben wir beschloßen die PU hier zu beenden und unsere Equipment zusammen zu packen. Den letzten Rundgang zu einsammeln der Geräte haben dann Neo, Mad und ich vorgenommen.<br />
<br />
Wieder bemerkte ich im Bereich Steinplatte und Kamera 2 diese Stimmfetzen die Neo später auch wieder wahrnahm. Wir packten also die Kameras und Diktiergeräte und verließen über den südlichen Weg an dem Gräberfeld vorbei das Gelände.<br />
<br />
Feli meinte im Auto eine Präsenz zu spüren die sich später in Ceans Zimmer stellte und dort auch von Cean gefühlt wurde.<br />
<br />
Als wir nachts also wieder in der Herberge ankamen ging es mir auf einmal sehr schlecht. Mir war schlecht und ich hatte das Gefühl sehr schwach zu sein also verließ ich die Gruppe schnell und legte mich in meinem Zimmer sofort ins Bett.<br />
<br />
Am nächsten Morgen berichtete Cean das sie als sie morgens zu ihrem Auto ging, es mit offen stehender Türe ( hintere Türe Beifahrerseite ) vorfand.<br />
<br />
Natürlicher ist dieser Bericht sehr subjektiv und die Bedingungen waren natürlich auch nicht das gelbe vom Ei. Dennoch will ich hier ausführlich und genau unsere Eindrücke berichten ohne etwas weg zu lassen das die Beteiligten in diesem Moment so empfunden und erlebt haben !<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Auswertung der Indizien:</span></div>
<br />
Eines der besten Indizien bis jetzt ist folgende Stimme die wir auf einer Videoaufzeichnung fanden:<br />
<br />
Hab das Video auch bei YouTube hochgeladen - allerdings ist dort aufgrund der Umwandlung des Videos viel des Klanges verloren gegangen - also werde ich das Video nur mit dem Direktlink veröffentlichen.<br />
<br />
--&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Video/2-Pararesearch-2007-Soldatenfriedhof.html" target="_blank">Link zum Video</a><br />
<br />
--&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Audio-/-EVPs/8-Pararesearch-2007-Soldatenfriedhof-EVP.html" target="_blank">Link zur Tonspur</a><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">2. Tag Vorabbegehungen Mühle, Kallpfad, Vossenacker</span></div>
<br />
Bevor wir zur Kirche in Vossenack gefahren sind haben wir noch auf dem Soldatenfriedhof halt gemacht und haben eine Abschlußbegehung gemacht. Bei dieser Begehung konnte ich wiederum an der Stelle an der die Kamera 1 zuvor stand, eine EMF-Spitze von ca 26 mG ausmachen.<br />
<br />
Nach kurzer Begehung sind wir dann weiter zur Kirche. Damals haben an diesem Ort furchtbare Nahkämpfe stattgefunden. Die Front verlief damals zeitweise mitten durch diese Kirche. In der Kirche standen sich amerikanische und deutsche Soldaten gegenüber und bekämpften sich zum Teil in blutigen Nahkämpfen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de//Huewald/CIMG2204.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2204.JPG]" /></div>
<br />
Auf Grund dieser historischen Vergangenheit schien mir diese Kirche geeignet zu sein um dort eine Begehung durchzuführen. Wir hatten die Kirche sogar während der Zeit unseres Aufenthaltes für uns alleine.<br />
<br />
Eine Messung mit dem EMF Meter ergab keine Schwankungen oder Spitzen. Feli und Cean fühlten ebenfalls keine „Aktivität“. Nach einigen EVP-Sessions und Photoaufnahmen verließen wir die Kirche wieder.<br />
<br />
Unser Weg führte uns nun direkt zur Mestrenger Mühle, die sich damals unmittelbar im Kampfgebiet befunden hat. Dort haben wir erstmal was gegessen und die Örtlichkeit auf uns wirken lassen. Der Mühlenwirt ist damals an der Mühle durch eine Mine ums Leben gekommen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de//Huewald/CIMG2228.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2228.JPG]" /></div>
<br />
Der Weg zur Mestrenger Mühle führt über einen steilen Waldweg tief hinab. In der Nähe der Mühle muss sich ein Verbandsplatz befunden haben den damals beide Kriegsparteien nutzten und wo sich Freund und Feind gegenseitig geholfen haben und somit ein Stück Menschlichkeit zeigten in diesen schlimmen Kriegstagen. Die Schwerverwundeten beider Seiten erhielten hier Hilfe von Ärzten bzw. Sanitätern beider Lager.<br />
<br />
Wir versuchten also diesen Platz ausfindig zu machen. Ich hatte zwar Kartenmaterial dabei aber dieses erwies sich als ziemlich nutzlos. Wir konnten den genauen Platz trotz mehrstündiger Suche nicht finden ! Deprimiert und etwas entmutigt stapften wir also an diesem heißen Tag ( gefühlte 40 Grad im Schatten ) den Steilen Hang hoch und runter ohne den besagten Ort ausfindig machen zu können.<br />
<br />
Eine Outdoor-Untersuchung hat manche Tücken – und so haben wir schließlich unsere Suche nach dem Lazarettsplatz aufgegeben und beschloßen stattdessen in dieser Nacht uns der Mühle von der anderen Seite entlang des hart umkämpften Kallpfades zu nähern.<br />
<br />
Nach einem interessanten kleinen Gespräch mit einem Förster erfuhren wir nämlich das ein HVP ( Hauptverbandsplatz ) auf der anderen Seite der Mühle liegen muss. So waren wir also guter Hoffnung wenigstens diesen Platz dann später zu finden da er sich wohl unmittelbar am Kallpfad befinden sollte.<br />
<br />
Bevor wir uns zurück zur Unterkunft begaben haben wir noch an einem Blumenladen halt gemacht und haben dort Blumen gekauft die wir dann auf dem Soldatenfriedhof niedergelegt haben.<br />
<br />
Orte wie dieser Friedhof haben es auf jeden Fall verdient das man mit Respekt und so Pietätvoll wie möglich mit ihnen umgeht. Gerade im Bereich in dem wir uns bewegen hielten wir dies für wichtig und wollen damit unsere Einstellung gegenüber diesen Orten zum Ausdruck bringen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de//Huewald/CIMG2233.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2233.JPG]" /></div>
<br />
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Paranormale Untersuchung - 2. Nacht Kallpfad – ehemaliges Kampfgebiet und Unfallort</span></div>
<br />
Am Abend packten wir unser Equipment zusammen und verließen unsere Unterkunft in Richtung Kallpfad / Mestrenger Mühle. Nach wenigen Minuten waren wir vom Wald umgeben und fanden auch relativ schnell den Kallpfad.<br />
<br />
Dieser Pfad ist nichts anderes als ein kleines „Tal“ durch das ein kleiner Bach, die „Kall“, fließt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de//Huewald/NaeheMuehle.JPG" border="0" alt="[Bild: NaeheMuehle.JPG]" /></div>
<br />
An diesem kleinen Bach fanden damals schwere Gefechte statt. Die Artillerie der Deutschen belegte dieses Gebiet oft mit Artillerie und so starben auch hier viele Menschen im sinnlosem Krieg.<br />
<br />
An den Hängen des Tales durch das wir gelaufen sind haben wir Überreste von Bunkern gesehen. Die Bunker wurden gesprengt aber sind teilweise noch gut erhalten.<br />
<br />
Irgendwann kamen wir an einem Holzsteg an der direkt an der „Kall“ entlang führte und schließlich an der Mestrenger Mühle endete. Die Tore an der Mühle waren verschlossen so war da für uns kein Durchkommen mehr. Auf dem Weg in Richtung Mestrenger Mühle haben wir trotz „intensiver“ Suche keine Spur des Hauptverbandplatzes gefunden, aber dafür haben wir auf einer Kreuzung, auf der sich alle Waldwege trafen, ein Kreuz vorgefunden.<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.paranormal-sued.de//Huewald/CIMG2240.JPG" border="0" alt="[Bild: CIMG2240.JPG]" /></div>
<br />
An dem Kreuz war eine kleine Plakette angebracht und so erfuhren wir das an dieser Stelle ein belgischer Soldat 1972 bei einem Manöver ums Leben kam. Da wir zu dem Zeitpunkt sowieso schon etwas enttäuscht waren von der ergebnislosen Suche nach dem Hauptverbandsplatz haben wir uns dann einfach darauf geeinigt diesen Ort ( Waldkreuzung ) zu untersuchen.<br />
<br />
Da die Dunkelheit schon hereingebrochen war beeilten wir uns das Equipment um diese Kreuzung herum aufzustellen. Wieder markierten wir die Geräte mit Knicklichtern um sie im Dunkeln zu finden.<br />
<br />
Madmax positionierte seine Kamera mit „Blickrichtung“ Mühle ( Kamera 1 ).<br />
Die Kamera von Knut und mir waren diesmal als mobile Kameras im Einsatz. Die Messungen mit den EMF-Metern ergaben keine besonderen Ergebnisse.<br />
Als Madmax gerade dabei war seine Kamera auszurichten und einzustellen bemerkte Silke auf der Wegkreuzung den Gesang von Männern. Als sie von der Kreuzung in ein paar Meter weg lief hörte sie nichts mehr. Sie sagte uns bescheid und wir begaben uns alle genau in die Mitte dieser Kreuzung.<br />
<br />
Und tatsächlich konnten wir auch etwas wahrnehmen das sich wie der Gesang von vielen Männern anhörte. Der „Gesang“ war auch nicht<br />
ständig zu hören sondern erschien mehr in Intervalen hörbar zu sein. Feli berichtete das sie die Wörter „Wir marschieren, wir marschieren“ gehört hatte. Ich selber dachte bei einem dieser „Intervale“ die Wörter „Ein Lied“ zu hören.<br />
<br />
Knut und ich sind dann zusammen einen kleinen Weg ( auf der Zeichnung oben ist es der Weg nördlich vom Kreuz ) hoch gelaufen weil wir dachten das der „Gesang“ aus dieser Richtung gekommen ist. Als wir die Mitte der Kreuzung verließen konnten wir dann auch keinerlei Stimmen mehr vernehmen.<br />
<br />
Als Knut und ich auf diesem Weg waren sahen wir mehrmals gleichzeitig sich bewegende Schatten die sich einige Meter vor uns über den Weg bewegten. Auch sahen wir beide gleichzeitig ein orangefarbiges Licht auf diesem Weg das immer in gleichem Abstand blieb. Hierzu muss ich noch anfügen das Nebel bereits über die Hänge gekrochen war und die Sicht etwas eingeschränkt war. Die sich bewegenden Schatten gaben auch keinerlei Geräusche von sich. Als wir beide wieder gleichzeitig einen Schatten sahen, der sich von rechts nach links bewegte, sind wir schnell an die Stelle gelaufen um zu sehen ob wir ein Reh etc entdecken können. Madmax leuchtete von der Kreuzung unten aufeinmal genau an die Stelle an der wir den Schatten sich bewegen sahen.<br />
<br />
An der Stelle angekommen konnten wir nichts entdecken. Das orangefarbene Licht schien in gleichem Abstand wie vorher erneut kurz zu „pulsieren“. Es war ein schwacher oranger Schein der sich in etwa 20 Meter Entfernung vor uns auf dem Weg in unregelmäßigen Abständen zeigte.<br />
<br />
Madmax stieß dann zu uns beiden und wir beobachteten noch eine Weile die Umgebung. Madmax und Knut nahmen beide den Geruch von verbrannten Öl wahr. Ich konnte jedoch nichts riechen. Von hinten näherte sich Feli und Cean. Feli wollte uns sagen das sie hinter uns auf dem Weg einen hellen Schatten gesehen hat der sich in Richtung Mühle bewegte.<br />
<br />
Auf dem Weg zu uns nahm Feli eine Frauenstimme wahr die recht laut etwas gerufen hat.<br />
<br />
Madmax und ich wollten nochmals den Weg weiter hinauf laufen, aber wir beschlossen die Untersuchung hier abzubrechen weil es Feli unwohl auf dieser Kreuzung war und wir eine weiter „Verfolgung“ des Lichtes in unwegsamen und unbekannten Gelände nicht riskieren wollten. So packten wir unser Equipment und verließen den Ort über den Weg den wir auch beim Hinweg genommen hatten.<br />
<br />
Feli meinte das es sich bei ihren Empfindungen auf dieser Kreuzung wohl auch eher um „Speicherungen“ handelte. Als wir auf dem Rückweg waren spürte Feli das uns etwas folgt. So hat Knut seine Kamera eingeschaltet und nach hinten gefilmt während wir weiter Richtung Unterkunft liefen. Später stellte sich heraus das die Kamera nicht aufgenommen hatte. Vielleicht hat sich Knut an dieser Stelle getäuscht oder die Kamera wurde versehentlich ausgeschaltet.<br />
<br />
Diese Nacht war wieder voller subjektiver Eindrücke und bis jetzt haben wir vom zweiten Ort des Projektes noch keine handfesten Indizien auf Band entdecken können. Somit bleibt mir wieder mal nur zu hoffen das wir für unsere Erlebnisse auch handfesteres vorweisen können so wie wir es die Nacht zuvor auf dem Soldatenfriedhof geschafft haben.<br />
<br />
Ansonsten hier auch wieder der Hinweis das ich alles was die Mitwirkenden erlebt haben hier wiedergeben möchte ohne eine Wertung dieser Erlebnisse vorzunehmen. Falls wir wieder handfeste Indizien bei der Auswertung unserer Aufnahmen finden dann werden wir diese natürlich auch veröffentlichen.<br />
<br />
Eine komplette und detailliertere Niederschrift findet ihr als 40 Seiten fassendes PDF auf meiner Page zum download --&gt; <a href="http://www.paranormal-sued.de/View-details/Dokumente-/-PDFs/11-Niederschrift-Parareserach-2007.html" target="_blank">PDF Dokument "German Pararesearch 2007" - Projekt Hürtgenwald</a><br />
<br />
Auf den restlichen Aufnahmen haben wir bis dato nichts mehr gefunden. Falls wir noch fündig werden sollten liefere ich das entsprechende Material natürlich nach. <br />
<br />
Grüße Jörg]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pararesearch.Info]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=25</link>
			<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 23:23:04 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=25</guid>
			<description><![CDATA[Die Anlaufstelle für Investigatoren paranormaler Phänomene und Ghosthuntergruppen.<br />
<br />
Auf dieser Plattform können Erfahrungen ausgetauscht, gemeinsame Untersuchungen koordiniert und gemeinsam Material ausgewertet werden. Die Teilnehmerzahl mag wenig beeindruckend sein, dafür wollen wir hier qualitativ hochwertig an gemeinsamen Projekten arbeiten.<br />
<br />
Dieses Forum sieht sich ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den anderen Foren der Szene, da hier gezielt <span style="font-weight: bold;"><span style="text-decoration: underline;">aktive</span></span> Ghosthunter und Forenbetreiber/-Moderatoren angesprochen werden sollen, die Interesse an einer aktiven Zusammenarbeit, Forschung und Erfahrungsaustausch haben.<br />
<br />
Passive User, die nur mitlesen oder an "Material" kommen wollen, werden zügig gelöscht.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Aus diesem Grund müssen sich neue User nach einer Registrierung zunächst einmal vorstellen.</span></span><br />
Wir möchten wissen, was ihr treibt, was ihr hier erwartet und wie ihr euch hier einbringen wollt, bevor wir euch für die Ghosthunter-Lounge freischalten.<br />
Nach eurer Vorstellung erfolgt eine Abstimmung darüber, ob der "Neue" Zugang erhalten soll. Diese Abstimmungen laufen einige Tage, da mehrere User ihre Stimme abgeben können. Es ist also wichtig, daß Ihr Euch vorstellt!<br />
<br />
Zudem haben wir die Beschränkung, daß PMs erst möglich sind, wenn ihr für die Lounge freigeschaltet wurdet.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Was bietet dieses Forum?</span></span><br />
<br />
Dieses Forum bietet einen gemeinsamen Bereich für alle Investigatoren und Teams. Auf Wunsch kann pro Team für jedes Team ein separater Bereich zur Verfügung gestellt werden, der nur für das jeweilige Team zugänglich ist.<br />
<br />
Zusätzlich gibt es einen Bereich für die Teamleiter oder entsprechende Abgeordnete eines Teams, in dem gemeinsame Projekte vorbereitet werden können. Dieser Spezialbereich soll nicht der Geheimniskrämerei dienen, sondern wirklich gute Projektideen sollen so im vertrauten Kreis vorbereitet werden können, ohne daß einem jemand "die Butter vom Brot" stehlen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Anlaufstelle für Investigatoren paranormaler Phänomene und Ghosthuntergruppen.<br />
<br />
Auf dieser Plattform können Erfahrungen ausgetauscht, gemeinsame Untersuchungen koordiniert und gemeinsam Material ausgewertet werden. Die Teilnehmerzahl mag wenig beeindruckend sein, dafür wollen wir hier qualitativ hochwertig an gemeinsamen Projekten arbeiten.<br />
<br />
Dieses Forum sieht sich ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den anderen Foren der Szene, da hier gezielt <span style="font-weight: bold;"><span style="text-decoration: underline;">aktive</span></span> Ghosthunter und Forenbetreiber/-Moderatoren angesprochen werden sollen, die Interesse an einer aktiven Zusammenarbeit, Forschung und Erfahrungsaustausch haben.<br />
<br />
Passive User, die nur mitlesen oder an "Material" kommen wollen, werden zügig gelöscht.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Aus diesem Grund müssen sich neue User nach einer Registrierung zunächst einmal vorstellen.</span></span><br />
Wir möchten wissen, was ihr treibt, was ihr hier erwartet und wie ihr euch hier einbringen wollt, bevor wir euch für die Ghosthunter-Lounge freischalten.<br />
Nach eurer Vorstellung erfolgt eine Abstimmung darüber, ob der "Neue" Zugang erhalten soll. Diese Abstimmungen laufen einige Tage, da mehrere User ihre Stimme abgeben können. Es ist also wichtig, daß Ihr Euch vorstellt!<br />
<br />
Zudem haben wir die Beschränkung, daß PMs erst möglich sind, wenn ihr für die Lounge freigeschaltet wurdet.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Was bietet dieses Forum?</span></span><br />
<br />
Dieses Forum bietet einen gemeinsamen Bereich für alle Investigatoren und Teams. Auf Wunsch kann pro Team für jedes Team ein separater Bereich zur Verfügung gestellt werden, der nur für das jeweilige Team zugänglich ist.<br />
<br />
Zusätzlich gibt es einen Bereich für die Teamleiter oder entsprechende Abgeordnete eines Teams, in dem gemeinsame Projekte vorbereitet werden können. Dieser Spezialbereich soll nicht der Geheimniskrämerei dienen, sondern wirklich gute Projektideen sollen so im vertrauten Kreis vorbereitet werden können, ohne daß einem jemand "die Butter vom Brot" stehlen kann.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gelände der ehemaligen Pulverfabrik der Dynamit Nobel AG]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=10</link>
			<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 14:31:33 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=10</guid>
			<description><![CDATA[Datum: 13.10.2007<br />
Beginn der PU um 20:15.<br />
<br />
Teilnehmer:<ul>
<li>Knut (<a href="http://www.paranormal-nord.de" target="_blank">Paranormal-Nord</a>)</li>
<li>Wawa, Shanara und TLA (<a href="http://www.prghh.de" target="_blank">PRG-HH</a>)<br />
</li></ul>
Silke von Paranormal Nord war wegen Krankheit verhindert.<br />
<br />
Wetterbedingungen vor Ort bei Beginn der PU 6,7 Grad Celsius Temperatur, 77% relative Luftfeuchte, es wurde leicht neblig, EMF-Messungen ergaben 0,1 mGauss, Mondphase Neumond.<br />
<br />
Nach dem Aufbau der Basis, einem Tisch, auf der freien alten Fundamentfläche und der ersten Basismessung haben wir einen ersten Rundgang auf dem Gelände gemacht. DIe Gebäude bekamen die Bezeichnung "kleine Halle" und "grosse Halle", einfach nach ihrer Grösse. Die Teilnehmer sollten einfach erstmal die Umgebung auf sich wirken lassen.<br />
<br />
Um 20:37 nahm ich die nächste Messwert-Erfassung vor. Die Luftremperatur war an der Basis auf 5.0 Grad gefallen, die relative Luftfeuchte auf 86% gestiegen, die EMF-Messungen lagen unverändert bei 0,1 mGauss.<br />
<br />
Um 20:50 baute TLA in der kleinen Halle sein Diktiergerät auf, um ein Langzeit-EVP aufzunehmen.<br />
<br />
Ich beschloss, zunächst einmal mit Fotos die Umgebung zu dokumentieren, jedoch fiel schon um 20:53 meine Kamera aus, der Akku hatte schlapp gemacht. Wir hatten die hohe Lzftfeuchtigkeit und die Kälte in Verdacht, und nachdem ich den Akku 5 Minuten in der Hosentasche gewärmt hatte, funktionierte die Kamera wieder, u kurze Zeit später wieder erneut auszufallen.<br />
<br />
Um 21.02 baute Wawa in der grossen Halle einen Movetest mit Datenlogger, Bewegungsmelder und Kamera auf, um 21:10 fiel bereits aufgrund der Kälte Wawas Kamera aus.<br />
<br />
Um 21:13 konnte ich einen orangefarbenen Orb in der grossen Halle beobachten, der von der Decke zur Erde schwirrte, wir haben an genau dieser Stelle mehrere Orbs fotografiert, glauben aber, daß diese am ehesten auf Lichtreflexe in Wassertropfen zurückzuführen sind, da von der Decke in der grossen Halle beständig Wasser tropft.<br />
<br />
Um 21:14 schlug Wawas Bewegungsmelder ohne ersichtlichen Grund an, wir beobachteten den Ort des Movetests intensiv. Der Bewegungsmelder schlug um 21:20, 21:22 und 21:24 erneut ohne ersichtlichen Grund an.<br />
<br />
Die nächsten MEssungen um 21:25 ergaben eine Temperatur von 4.0 Grad an der Basis, 85% relative Luftfeuchte, und EMF-Messungen an den Stationen von 0.0 - 0.1 mGauss.<br />
<br />
Aufgrund der Vorkommnisse mit dem Bewegungsmelder beschlossen wir, um 21:31 ein Diktiergerät für eine EVP-Aufnahme zu dem Movetest zu legen.<br />
<br />
Wir machten dann eine kurze Pause an der "Basis", um zu rauchen und uns mit Kaffee aufzuwärmen, während dieser Zeit schlug der Bewegungsmelder noch mehrmals an, dabei auch in unterschiedlichen Tönen.<br />
<br />
Die letzte Messung um 22:22 ergab 1,3 Grad an der Basis, 92% relative Luftfeuchte und einen EMF-Wert von 0.1 mGauss.<br />
<br />
Durchgefroren beendeten wir die PU um 22:25.<br />
<br />
Fazit:<br />
<br />
Outdoor-PUs im WInter sind sehr unerquicklich, abgesehen vom Frieren hat man mit den Tücken der Technik zu kämpfen: Aufgrund der niedrigen Temperaturen setzten die Akkus aus, durch die hohe Luftfeuchtigkeiten beschlugen die Geräte, teilweise spielten die IR-Thermometer aufgrund der beschlagenen Optik verrückt, Equipment versagte ganz, oder lieferte zu hohe oder zu niedrige Messwerte.<br />
<br />
Alles in allem sind die Ruinen der Dynamit Nobel AG ein spannendes Gelände, wie eine untergegangene Stadt, Ruinen einer Industrie-Epoche eben. Paranormale Aktivitäten konnten wir nicht feststellen, nicht immer ist eine interessante Location ein Garant für ungewöhnliche Vorkommnisse...<br />
<br />
Ich hoffe, der ein oder andere Hintern, der abgefroren war, ist wieder angewachsen, meiner ist es jedenfalls! Big Grin<br />
<br />
Ein paar Bilder:<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_20070804__9_20070919_1460101503.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_20070804__9_20070919_1460101503.jpg]" /><br />
Bei Tag besehen im Sommer ist alles bizarr schön....<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/user_62_karte_klein.jpg" border="0" alt="[Bild: user_62_karte_klein.jpg]" /><br />
Karte des Gebiets<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/user_62_karte_gross.jpg" border="0" alt="[Bild: user_62_karte_gross.jpg]" /><br />
Detailkarte der PU<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_neo_20071013__1_20071017_1266782403.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_neo_20071013__1_20071017_1266782403.jpg]" /><br />
Die grosse Halle bei Nacht<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_neo_20071013__14_20071017_1810242317.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_neo_20071013__14_20071017_1810242317.jpg]" /><br />
Nebliges Wesen? Nein! Atemluft!<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_neo_20071013__12_20071017_1698807395.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_neo_20071013__12_20071017_1698807395.jpg]" /><br />
Wawas Movetest<br />
und weitere Bilder...<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_shan_20071013__6_20071017_1670785020.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_shan_20071013__6_20071017_1670785020.jpg]" /><br />
An derselben Stelle immer wieder ein Orb?! Wir schlossen auf Wassertropfen...<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_shan_20071013__12_20071017_1548181158.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_shan_20071013__12_20071017_1548181158.jpg]" /><br />
Allerdings haben wir für diesen Gesellen keine Erklärung!<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_wawa_20071013__1_20071017_1046856883.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_wawa_20071013__1_20071017_1046856883.jpg]" /><br />
An der Basis beim Messprotokoll... Es war soo saukalt.... <img src="images/smilies/dodgy.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Dodgy" title="Dodgy" /><br />
<br />
Achja, zum Bewegungsmelder... das hab ich ganz vergessen:<br />
"Für eine einwandfreie Funktion ist ein Licht von ca. 0,3 Lux erforderlich."<br />
Steht so in der Anleitung.<br />
<br />
Wahrscheinlich haben wir das Gerät einfach überfordert...<br />
<br />
Naja, und daß da nix war ist auch nicht schlimm, finde ich. Es muss ja nicht immer was sein...<br />
<br />
Das Gelände ist ehemaliges Moorgebiet, es liegt in der Elbniederung, teilweise ist es sumpfig dort.<br />
Und ich hab einiges zu den Arbeitslagern der Dynamit Nobel gefunden:<br />
<br />
<a href="http://www.zwangsarbeiter-s-h.de/KREIS/LAU/LAU-Geesthacht.htm" target="_blank">http://www.zwangsarbeiter-s-h.de/KREIS/L...thacht.htm</a><br />
In Beziehung zu den Angaben auf der Website kann man das z.B. über <a href="http://www.stadtplandienst.de" target="_blank">http://www.stadtplandienst.de</a> setzen.<br />
<br />
Vom Lager Spakenberg stehen noch die Hauptgebäude:<br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Spakenberg,+Geesthacht&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=18.643079,29.487305&amp;ie=UTF8&amp;ll=53.436675,10.394043&amp;spn=0.002157,0.0036&amp;t=h&amp;z=18" target="_blank">http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geo...6&t=h&z=18</a><br />
Da ist jetzt die Kirche und ein Kindergarten drin, auch schön... Da um die Ecke hab ich gewohnt, bis Mitte der siebziger Jahre stand wohl noch das ganze Lager, da waren dort noch Flüchtlinge und Obdachlose untergebracht, soweit ich weiss. Ich hab mich jedenfalls nie gewundert, warum da die Strasse durch ein "modernes" Torhaus führte...<br />
<br />
Leider sind die Bücher zum Thema vergriffen, auf eBay werden sie sehr teuer gehandelt, und vom Industriemuseum Geesthacht antwortet keine auf meine Mails, da muss ich mal anrufen...<br />
<br />
Also 1929 kann sein, denn das Werk Düneberg würde 1877 gegründet, bzw. wurde 1892 in das Gebiet, in dem die PU war, erweitert. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamit_Nobel" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamit_Nobel</a>)<br />
Ich hab jetzt auf eBay ein Buch über die Werke ergattert... Das bekomme ich hoffentlich bald...<br />
<br />
Ansonsten kann ich nur diesen Link empfehlen: <a href="http://www.industriemuseum-geesthacht.de/" target="_blank">http://www.industriemuseum-geesthacht.de/</a><br />
<br />
Wer die Map auf google oder Stadtplandienst mal auszoomt, kann sehen, daß das Gebiet das Voßmoor ist!<br />
Soviel zu Sumpf/ Moor. Ich weiss aber nicht, wann das zum Hochmoor geworden ist...<br />
<br />
Für die, die sich weiter mit dem Thema beschäftigen wollen:<br />
<br />
Wir haben das Material komplett online: <a href="http://www.paranormal-nord.de/component/option,com_ponygallery/Itemid,71/func,viewcategory/catid,10/" target="_blank">http://www.paranormal-nord.de/component/.../catid,10/</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Datum: 13.10.2007<br />
Beginn der PU um 20:15.<br />
<br />
Teilnehmer:<ul>
<li>Knut (<a href="http://www.paranormal-nord.de" target="_blank">Paranormal-Nord</a>)</li>
<li>Wawa, Shanara und TLA (<a href="http://www.prghh.de" target="_blank">PRG-HH</a>)<br />
</li></ul>
Silke von Paranormal Nord war wegen Krankheit verhindert.<br />
<br />
Wetterbedingungen vor Ort bei Beginn der PU 6,7 Grad Celsius Temperatur, 77% relative Luftfeuchte, es wurde leicht neblig, EMF-Messungen ergaben 0,1 mGauss, Mondphase Neumond.<br />
<br />
Nach dem Aufbau der Basis, einem Tisch, auf der freien alten Fundamentfläche und der ersten Basismessung haben wir einen ersten Rundgang auf dem Gelände gemacht. DIe Gebäude bekamen die Bezeichnung "kleine Halle" und "grosse Halle", einfach nach ihrer Grösse. Die Teilnehmer sollten einfach erstmal die Umgebung auf sich wirken lassen.<br />
<br />
Um 20:37 nahm ich die nächste Messwert-Erfassung vor. Die Luftremperatur war an der Basis auf 5.0 Grad gefallen, die relative Luftfeuchte auf 86% gestiegen, die EMF-Messungen lagen unverändert bei 0,1 mGauss.<br />
<br />
Um 20:50 baute TLA in der kleinen Halle sein Diktiergerät auf, um ein Langzeit-EVP aufzunehmen.<br />
<br />
Ich beschloss, zunächst einmal mit Fotos die Umgebung zu dokumentieren, jedoch fiel schon um 20:53 meine Kamera aus, der Akku hatte schlapp gemacht. Wir hatten die hohe Lzftfeuchtigkeit und die Kälte in Verdacht, und nachdem ich den Akku 5 Minuten in der Hosentasche gewärmt hatte, funktionierte die Kamera wieder, u kurze Zeit später wieder erneut auszufallen.<br />
<br />
Um 21.02 baute Wawa in der grossen Halle einen Movetest mit Datenlogger, Bewegungsmelder und Kamera auf, um 21:10 fiel bereits aufgrund der Kälte Wawas Kamera aus.<br />
<br />
Um 21:13 konnte ich einen orangefarbenen Orb in der grossen Halle beobachten, der von der Decke zur Erde schwirrte, wir haben an genau dieser Stelle mehrere Orbs fotografiert, glauben aber, daß diese am ehesten auf Lichtreflexe in Wassertropfen zurückzuführen sind, da von der Decke in der grossen Halle beständig Wasser tropft.<br />
<br />
Um 21:14 schlug Wawas Bewegungsmelder ohne ersichtlichen Grund an, wir beobachteten den Ort des Movetests intensiv. Der Bewegungsmelder schlug um 21:20, 21:22 und 21:24 erneut ohne ersichtlichen Grund an.<br />
<br />
Die nächsten MEssungen um 21:25 ergaben eine Temperatur von 4.0 Grad an der Basis, 85% relative Luftfeuchte, und EMF-Messungen an den Stationen von 0.0 - 0.1 mGauss.<br />
<br />
Aufgrund der Vorkommnisse mit dem Bewegungsmelder beschlossen wir, um 21:31 ein Diktiergerät für eine EVP-Aufnahme zu dem Movetest zu legen.<br />
<br />
Wir machten dann eine kurze Pause an der "Basis", um zu rauchen und uns mit Kaffee aufzuwärmen, während dieser Zeit schlug der Bewegungsmelder noch mehrmals an, dabei auch in unterschiedlichen Tönen.<br />
<br />
Die letzte Messung um 22:22 ergab 1,3 Grad an der Basis, 92% relative Luftfeuchte und einen EMF-Wert von 0.1 mGauss.<br />
<br />
Durchgefroren beendeten wir die PU um 22:25.<br />
<br />
Fazit:<br />
<br />
Outdoor-PUs im WInter sind sehr unerquicklich, abgesehen vom Frieren hat man mit den Tücken der Technik zu kämpfen: Aufgrund der niedrigen Temperaturen setzten die Akkus aus, durch die hohe Luftfeuchtigkeiten beschlugen die Geräte, teilweise spielten die IR-Thermometer aufgrund der beschlagenen Optik verrückt, Equipment versagte ganz, oder lieferte zu hohe oder zu niedrige Messwerte.<br />
<br />
Alles in allem sind die Ruinen der Dynamit Nobel AG ein spannendes Gelände, wie eine untergegangene Stadt, Ruinen einer Industrie-Epoche eben. Paranormale Aktivitäten konnten wir nicht feststellen, nicht immer ist eine interessante Location ein Garant für ungewöhnliche Vorkommnisse...<br />
<br />
Ich hoffe, der ein oder andere Hintern, der abgefroren war, ist wieder angewachsen, meiner ist es jedenfalls! Big Grin<br />
<br />
Ein paar Bilder:<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_20070804__9_20070919_1460101503.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_20070804__9_20070919_1460101503.jpg]" /><br />
Bei Tag besehen im Sommer ist alles bizarr schön....<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/user_62_karte_klein.jpg" border="0" alt="[Bild: user_62_karte_klein.jpg]" /><br />
Karte des Gebiets<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/user_62_karte_gross.jpg" border="0" alt="[Bild: user_62_karte_gross.jpg]" /><br />
Detailkarte der PU<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_neo_20071013__1_20071017_1266782403.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_neo_20071013__1_20071017_1266782403.jpg]" /><br />
Die grosse Halle bei Nacht<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_neo_20071013__14_20071017_1810242317.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_neo_20071013__14_20071017_1810242317.jpg]" /><br />
Nebliges Wesen? Nein! Atemluft!<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_neo_20071013__12_20071017_1698807395.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_neo_20071013__12_20071017_1698807395.jpg]" /><br />
Wawas Movetest<br />
und weitere Bilder...<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_shan_20071013__6_20071017_1670785020.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_shan_20071013__6_20071017_1670785020.jpg]" /><br />
An derselben Stelle immer wieder ein Orb?! Wir schlossen auf Wassertropfen...<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_shan_20071013__12_20071017_1548181158.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_shan_20071013__12_20071017_1548181158.jpg]" /><br />
Allerdings haben wir für diesen Gesellen keine Erklärung!<br />
<img src="http://neoluxhh.ne.funpic.de/components/com_ponygallery/img_pictures/pu_dn_wawa_20071013__1_20071017_1046856883.jpg" border="0" alt="[Bild: pu_dn_wawa_20071013__1_20071017_1046856883.jpg]" /><br />
An der Basis beim Messprotokoll... Es war soo saukalt.... <img src="images/smilies/dodgy.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Dodgy" title="Dodgy" /><br />
<br />
Achja, zum Bewegungsmelder... das hab ich ganz vergessen:<br />
"Für eine einwandfreie Funktion ist ein Licht von ca. 0,3 Lux erforderlich."<br />
Steht so in der Anleitung.<br />
<br />
Wahrscheinlich haben wir das Gerät einfach überfordert...<br />
<br />
Naja, und daß da nix war ist auch nicht schlimm, finde ich. Es muss ja nicht immer was sein...<br />
<br />
Das Gelände ist ehemaliges Moorgebiet, es liegt in der Elbniederung, teilweise ist es sumpfig dort.<br />
Und ich hab einiges zu den Arbeitslagern der Dynamit Nobel gefunden:<br />
<br />
<a href="http://www.zwangsarbeiter-s-h.de/KREIS/LAU/LAU-Geesthacht.htm" target="_blank">http://www.zwangsarbeiter-s-h.de/KREIS/L...thacht.htm</a><br />
In Beziehung zu den Angaben auf der Website kann man das z.B. über <a href="http://www.stadtplandienst.de" target="_blank">http://www.stadtplandienst.de</a> setzen.<br />
<br />
Vom Lager Spakenberg stehen noch die Hauptgebäude:<br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Spakenberg,+Geesthacht&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=18.643079,29.487305&amp;ie=UTF8&amp;ll=53.436675,10.394043&amp;spn=0.002157,0.0036&amp;t=h&amp;z=18" target="_blank">http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geo...6&t=h&z=18</a><br />
Da ist jetzt die Kirche und ein Kindergarten drin, auch schön... Da um die Ecke hab ich gewohnt, bis Mitte der siebziger Jahre stand wohl noch das ganze Lager, da waren dort noch Flüchtlinge und Obdachlose untergebracht, soweit ich weiss. Ich hab mich jedenfalls nie gewundert, warum da die Strasse durch ein "modernes" Torhaus führte...<br />
<br />
Leider sind die Bücher zum Thema vergriffen, auf eBay werden sie sehr teuer gehandelt, und vom Industriemuseum Geesthacht antwortet keine auf meine Mails, da muss ich mal anrufen...<br />
<br />
Also 1929 kann sein, denn das Werk Düneberg würde 1877 gegründet, bzw. wurde 1892 in das Gebiet, in dem die PU war, erweitert. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamit_Nobel" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamit_Nobel</a>)<br />
Ich hab jetzt auf eBay ein Buch über die Werke ergattert... Das bekomme ich hoffentlich bald...<br />
<br />
Ansonsten kann ich nur diesen Link empfehlen: <a href="http://www.industriemuseum-geesthacht.de/" target="_blank">http://www.industriemuseum-geesthacht.de/</a><br />
<br />
Wer die Map auf google oder Stadtplandienst mal auszoomt, kann sehen, daß das Gebiet das Voßmoor ist!<br />
Soviel zu Sumpf/ Moor. Ich weiss aber nicht, wann das zum Hochmoor geworden ist...<br />
<br />
Für die, die sich weiter mit dem Thema beschäftigen wollen:<br />
<br />
Wir haben das Material komplett online: <a href="http://www.paranormal-nord.de/component/option,com_ponygallery/Itemid,71/func,viewcategory/catid,10/" target="_blank">http://www.paranormal-nord.de/component/.../catid,10/</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[German Pararesearch 2008 Teil 3: Schloß Hundisburg]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=9</link>
			<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 14:30:30 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=9</guid>
			<description><![CDATA[<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Die Geschichte des Schlosses</span></span><br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=842&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__2_20080911_1171666397.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__2_20080911_1171666397.jpg]" />[/url]<br />
<blockquote><cite>Monumente Online schrieb:</cite>Hundisburg, dessen Name sich von "Hunoldesburg" herleitet, war einst eine Grenzfestung des Erzbistums Magdeburg. Die Burg, die 1140 erstmals urkundlich erwähnt wurde, gelangte 1452 als erbliches Lehen in den Besitz der Familie von Alvensleben. Ludolf X. stiftete eine Schule und ein Hospital und baute die Burg zum Renaissanceschloss um. Nach den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges erlebte die Hundisburg unter Johann Friedrich II. von Alvensleben (1657-1728) eine neue Blütezeit. Der weltoffene und kunstsinnige Adelige ließ das Gebäude zwischen 1693 und 1712 aufwändig zum Barockschloss umgestalten. Drei Jahre später begann er, den barocken Park anzulegen, der 1719 vollendet war.</blockquote>
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=841&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__1_20080911_1420701403.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__1_20080911_1420701403.jpg]" />[/url]<br />
<blockquote><cite>Monumente Online schrieb:</cite>Mit den Wirren der Napoleonischen Kriege ging auch die Familie von Alvensleben bankrott. Der bekannte Magdeburger Unternehmer Johann Gottlob Nathusius erwarb Schloss Hundisburg und das alte, nunmehr aufgelöste Kloster Althaldensleben. Die beiden benachbarten Anwesen verband er ab 1811 mit einem rund 100 Hektar großen, englischen Landschaftspark.<br />
In an der ehemaligen Burgmauer ringförmig angelegten Wirtschaftsgebäuden des Schlosses und auf dem Grundbesitz richtete er zahlreiche "Gewerbeanstalten" ein, die später maßgeblich zur Industrieentwicklung in Haldensleben und Magdeburg beigetragen haben.<br />
Das Ende für Hundisburg kam im November 1945. Russen hatten im Schloss Quartier bezogen und fahrlässig einen verheerenden Brand ausgelöst, dem das Schloss zu zwei Dritteln zum Opfer fiel. Verfall und Verwahrlosung waren in den folgenden Jahrzehnten das Schicksal der Ruine. Doch mit der Wende kam die Chance für all jene, die sich mit dem Untergang von Hundisburg noch immer nicht abfinden wollten. Als die Schlossanlage "abgewickelt" werden sollte, bot die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ihre Hilfe zur Rettung an.<br />
(Quelle: <a href="http://'http://www.monumente-online.de/05/03/streiflicht/08_hundisburg.php'" target="_blank">Monumente-Online</a>)</blockquote>
<blockquote><cite>Wikipedia: Schloß Hundisburg schrieb:</cite>Der barocke Garten wurde bei aufwendigen Terrassierungen des vorgelagerten Schlossberges und der Verlegung einiger Hofstellen des Dorfes direkt am Schloss vollständig neu angelegt und befand sich Mitte des 18. Jahrhunderts auf dem Höhepunkt seiner Gestaltung. Mit seinen reich ornamentierten, statuenbesetzten Parterres, Heckenbosketts, einem Irrgarten und einem Gartentheater, Grotten, Wasserspielen und einer umfangreichen Sammlung exotischer Pflanzen, war er dem Schloss an Aufwand und Pracht ebenbürtig und für die Region einzigartig. Die kunstgeschichtlich bedeutsame Gartenanlage war im Laufe der letzten drei Jahrhunderte stärkeren Veränderungen unterworfen als das Schlossgebäude.<br />
Nach anfänglich abschnittweisen Neugestaltungen wurde der Garten ab 1811 unter Johann Gottlob Nathusius zu einer Keimzelle des Althaldensleben und Hundisburg verbindenden englischen Landschaftsgartens und entsprechend dem Stilempfinden des 19. Jahrhunderts umgestaltet. Dennoch blieben die mächtigen Substruktionen der Anlage und damit ihre Flächenaufteilung sowie mit den Alleen wesentliche Bestandteile der Pflanzungen bestehen.<br />
Nach 1945 wurde der Garten seiner ursprünglichen Bestimmung völlig entfremdet. Zuletzt befand sich beispielsweise auf dem Gelände des „Oberen Lustgartens“ ein Fußballplatz und im „Unteren Lustgarten“ eine Obstplantage. Da das ursprüngliche Erscheinungsbild des Gartens und seine Geschichte gut erforscht und dokumentiert sind, konnten seit 1991 Maßnahmen zur Rekonstruktion der Anlage ergriffen werden. Auch der Verfall des Schlosses konnte in großen Bereichen bereits gestoppt werden, der Nordteil des 1945 ausgebrannten Corps de Logis wurde zusammen mit dem Nordturm bereits in seiner Außenansicht rekonstruiert.<br />
(Quelle <a href="http://'http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Hundisburg'" target="_blank">Wikipedia: Schloß Hundisburg</a>)</blockquote>
<br />
Mehr über die Geschichte der Familie von Alvensleben: <a href="http://'http://www.von-alvensleben.com/'" target="_blank">http://www.von-alvensleben.com</a><br />
Mehr über die Geschichte der Familie von Nathusius: <a href="http://'http://www.nathusius.org/'" target="_blank">http://www.nathusius.org</a><br />
<br />
Im Schloßgarten interessierten wir uns hauptsächlich für 4 Stellen:<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">1. Die Gruft von <a href="http://'http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Karl_von_Alvensleben'" target="_blank">Philipp Carl von Alvensleben</a></span></span><br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=857&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__18_20080911_1996369633.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__18_20080911_1996369633.jpg]" />[/url]<br />
Die Gruft liegt im Barockgarten, der Zugang befindet sich im unteren Lustgarten.<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/96/Philipp_Karl.jpg/180px-Philipp_Karl.jpg" border="0" alt="[Bild: 180px-Philipp_Karl.jpg]" /><br />
Philipp Carl von Alvensleben <br />
<blockquote><cite>Wikipedia schrieb:</cite>... entstammte der niederdeutschen Adelsfamilie von Alvensleben und war der älteste Sohn des Hannoverschen Geheimen Rates Gebhard August von Alvensleben (1719–1779) auf Neugattersleben und seiner Frau Dorothea Friederike, geb. von Hardenberg (1721–1761). Der Bruder seines Vaters war der Großbritannische und Hannoversche Minister Johann Friedrich Karl von Alvensleben (1711–1795), der lange Zeit die deutsche Kanzlei in London leitete, sein Großvater der Hannoversche Minister Rudolf Anton von Alvensleben (1688–1733). Philipp Karl von Alvensleben blieb unverheiratet. Nach dem Tode seines Onkels Johann Friedrich Karl fiel ihm 1796 der Besitz von Schloss und Gut Hundisburg zu.<br />
(...)<br />
Bis zu seinem 13. Lebensjahr lebte er in Hannover. 1758 zog die Familie auf das Gut Neugattersleben. Während des Siebenjährigen Krieges (1756–63) erhielt er in Magdeburg zeitweilig gemeinsamen Unterricht mit dem preußischen Prinzen Friedrich Wilhelm, dem späteren König, und dessen Bruder Prinz Heinrich, woraus eine enge Freundschaft entstand. Anschließend studierte er bis 1770 in Halle und begann zunächst eine juristische Laufbahn als Referendar beim Kammergericht Berlin.<br />
<br />
1774 verließ er den Justizdienst, übernahm für einige Zeit eine Stelle als Hofkavalier beim Prinzen Ferdinand und begann 1775 eine diplomatische Laufbahn als preußische Gesandter in Dresden. Im bayrischen Erbfolgekrieg schloss er 1778 mit dem kursächsischen Minister von Stutterheim einen Geheimvertrag in der Erbfolgeangelegenheit ab und verhandelte erfolgreich eine Reihe weiterer preußisch-sächsischer Staatsverträge. 1787 wurde er zu Sondermissionen in Hannover und in Paris eingesetzt, 1788 erhielt er den Posten eines außerordentlichen Gesandten in den Niederlanden, 1789 war er in der gleichen Position in London. Am 1. Mai 1791 ernannte ihn König Friedrich Wilhelm II. zum wirklichen geheimen Staats-, Kriegs- und Kabinettsminister. Nach dem Tode Finckensteins (1801) wird er erster Kabinettsminister.(Quelle: <a href="http://'http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Karl_von_Alvensleben" target="_blank">Wikipedia: Philipp Karl von Alvensleben</a>)</blockquote>
Während der EVP-Session an der Gruft gelang uns folgende EVP-Aufnahme:<br />
<a href="http://'http://www.paranormal-nord.de/downloads/task,doc_download/gid,67/'" target="_blank">Audio: Ausschnitt aus der EVP-Session an der Gruft (MP3)</a><br />
Gegen Ende der Aufnahme ist sehr schwach ein "Ich bin hier bei Dir" zu hören. Dieses EVP ist gerade noch so eben Typ C... <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">2. Ein exponierter Berg</span></span><br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=849&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__9_20080911_1730940154.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__9_20080911_1730940154.jpg]" />[/url]<br />
Der Grund dieses Bergs war uns nicht ganz klar, evtl. ist dort Schutt begraben, vom Berg aus konnte man sich begrenzten Überblick über das Gelände verschaffen.<br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=846&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__6_20080911_1149607214.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__6_20080911_1149607214.jpg]" />[/url]<br />
Die Funktion des Hügel konnten wir nicht erschliessen. Jedoch gelang uns folgende Aufnahme in der Nähe des Hügels: <a href="http://'http://www.paranormal-nord.de/downloads/task,doc_download/gid,68/'" target="_blank">Audio: Ausschnitt aus dem persönlichen Diktiergerät während der PU Schloßgarten (MP3)</a>.<br />
Eine Stimme flüstert das "Das war ein Schaf" nach...<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">3. Das Grab der Luise von Nathusius</span></span><br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=843&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__3_20080911_1689143192.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__3_20080911_1689143192.jpg]" />[/url]<br />
Laut Grabinschrift liebte die Dame den Garten so sehr und hat sich persönlich um ihn gekümmert, so daß sie dort begraben wurde.<br />
Die Grabstelle wurde in der Nacht mit Video und automatischer Kamera überwacht, Lichtschranken riegelten das Gebiet im die Grabanlage ab.<br />
Die Lichtschranken lösten ein paarmal ohne ersichtlichen Grund aus, eine Untersuchung und kurze Session vor Ort ergab jedoch nichts: <a href="http://'http://www.paranormal-nord.de/downloads/task,doc_download/gid,69/'" target="_blank">Video: Kurze EVP-Session (DivX)</a><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">4. Die Gräber von Mutter und Tochter (Geborene von Nathusius)</span></span><br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=848&amp;orig=1&amp;no_html=1&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__8_20080911_1046582529.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__8_20080911_1046582529.jpg]" />[/url]<br />
Die vollständigen Namen besitze ich leider nicht, meine Fotos sind meinem Plattencrash zum Opfer gefallen... <img src="images/smilies/sad.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Sad" title="Sad" /><br />
<br />
Die Damen sind kurz nacheinander verstorben, es gibt hier zwei Versionen: Die eine erzählt von einem Unfall mit der Kutsche bei Haldensleben, die andere behauptet, durch die Kriegswirren. Zu beiden gibt es keine verläßlichen Quellen.<br />
Ihre Gräber befinden sich auf einem Hügel im abgelegenen Teil des Schloßgartens.<br />
Obwohl wir diese Stelle eingehend überwachten, konnten wir nur folgende kurze Erscheinung auf Video festhalten:<br />
<a href="http://'http://www.paranormal-nord.de/downloads/task,doc_download/gid,59/'" target="_blank">Video: Phänomen im Schloßgarten (DivX)</a><br />
Jörg kommt am Untersuchungsort vorbei, schießt ein Foto, worauf im rechten Bildbereich etwas nach oben schwebt und verschwindet. Wir haben keine Ahnung, was dies sein könnte, tippen jedoch auf ein Insekt, eine Art Fliege oder Falter.<br />
<br />
Im Großen und Ganzen müssen wir jedoch feststellen, daß der Schloßgarten keine paranormalen Aktivitäten bietet. Wir hatten gehofft, auf Luise zu treffen, die laut Grabstein den Garten ja so liebte, aber dieser romantische Traum ging leider nicht in Erfüllung.<br />
Auch Philipp Carl von Nathusius scheint mit seiner Gruft nicht unzufrieden zu sein. <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
<a href="http://'http://www.paranormal-nord.de/component/option,com_ponygallery/Itemid,71/func,viewcategory/catid,31/'" target="_blank">Fotogallery der PU Schloßgarten Hundisburg</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Die Geschichte des Schlosses</span></span><br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=842&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__2_20080911_1171666397.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__2_20080911_1171666397.jpg]" />[/url]<br />
<blockquote><cite>Monumente Online schrieb:</cite>Hundisburg, dessen Name sich von "Hunoldesburg" herleitet, war einst eine Grenzfestung des Erzbistums Magdeburg. Die Burg, die 1140 erstmals urkundlich erwähnt wurde, gelangte 1452 als erbliches Lehen in den Besitz der Familie von Alvensleben. Ludolf X. stiftete eine Schule und ein Hospital und baute die Burg zum Renaissanceschloss um. Nach den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges erlebte die Hundisburg unter Johann Friedrich II. von Alvensleben (1657-1728) eine neue Blütezeit. Der weltoffene und kunstsinnige Adelige ließ das Gebäude zwischen 1693 und 1712 aufwändig zum Barockschloss umgestalten. Drei Jahre später begann er, den barocken Park anzulegen, der 1719 vollendet war.</blockquote>
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=841&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__1_20080911_1420701403.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__1_20080911_1420701403.jpg]" />[/url]<br />
<blockquote><cite>Monumente Online schrieb:</cite>Mit den Wirren der Napoleonischen Kriege ging auch die Familie von Alvensleben bankrott. Der bekannte Magdeburger Unternehmer Johann Gottlob Nathusius erwarb Schloss Hundisburg und das alte, nunmehr aufgelöste Kloster Althaldensleben. Die beiden benachbarten Anwesen verband er ab 1811 mit einem rund 100 Hektar großen, englischen Landschaftspark.<br />
In an der ehemaligen Burgmauer ringförmig angelegten Wirtschaftsgebäuden des Schlosses und auf dem Grundbesitz richtete er zahlreiche "Gewerbeanstalten" ein, die später maßgeblich zur Industrieentwicklung in Haldensleben und Magdeburg beigetragen haben.<br />
Das Ende für Hundisburg kam im November 1945. Russen hatten im Schloss Quartier bezogen und fahrlässig einen verheerenden Brand ausgelöst, dem das Schloss zu zwei Dritteln zum Opfer fiel. Verfall und Verwahrlosung waren in den folgenden Jahrzehnten das Schicksal der Ruine. Doch mit der Wende kam die Chance für all jene, die sich mit dem Untergang von Hundisburg noch immer nicht abfinden wollten. Als die Schlossanlage "abgewickelt" werden sollte, bot die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ihre Hilfe zur Rettung an.<br />
(Quelle: <a href="http://'http://www.monumente-online.de/05/03/streiflicht/08_hundisburg.php'" target="_blank">Monumente-Online</a>)</blockquote>
<blockquote><cite>Wikipedia: Schloß Hundisburg schrieb:</cite>Der barocke Garten wurde bei aufwendigen Terrassierungen des vorgelagerten Schlossberges und der Verlegung einiger Hofstellen des Dorfes direkt am Schloss vollständig neu angelegt und befand sich Mitte des 18. Jahrhunderts auf dem Höhepunkt seiner Gestaltung. Mit seinen reich ornamentierten, statuenbesetzten Parterres, Heckenbosketts, einem Irrgarten und einem Gartentheater, Grotten, Wasserspielen und einer umfangreichen Sammlung exotischer Pflanzen, war er dem Schloss an Aufwand und Pracht ebenbürtig und für die Region einzigartig. Die kunstgeschichtlich bedeutsame Gartenanlage war im Laufe der letzten drei Jahrhunderte stärkeren Veränderungen unterworfen als das Schlossgebäude.<br />
Nach anfänglich abschnittweisen Neugestaltungen wurde der Garten ab 1811 unter Johann Gottlob Nathusius zu einer Keimzelle des Althaldensleben und Hundisburg verbindenden englischen Landschaftsgartens und entsprechend dem Stilempfinden des 19. Jahrhunderts umgestaltet. Dennoch blieben die mächtigen Substruktionen der Anlage und damit ihre Flächenaufteilung sowie mit den Alleen wesentliche Bestandteile der Pflanzungen bestehen.<br />
Nach 1945 wurde der Garten seiner ursprünglichen Bestimmung völlig entfremdet. Zuletzt befand sich beispielsweise auf dem Gelände des „Oberen Lustgartens“ ein Fußballplatz und im „Unteren Lustgarten“ eine Obstplantage. Da das ursprüngliche Erscheinungsbild des Gartens und seine Geschichte gut erforscht und dokumentiert sind, konnten seit 1991 Maßnahmen zur Rekonstruktion der Anlage ergriffen werden. Auch der Verfall des Schlosses konnte in großen Bereichen bereits gestoppt werden, der Nordteil des 1945 ausgebrannten Corps de Logis wurde zusammen mit dem Nordturm bereits in seiner Außenansicht rekonstruiert.<br />
(Quelle <a href="http://'http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Hundisburg'" target="_blank">Wikipedia: Schloß Hundisburg</a>)</blockquote>
<br />
Mehr über die Geschichte der Familie von Alvensleben: <a href="http://'http://www.von-alvensleben.com/'" target="_blank">http://www.von-alvensleben.com</a><br />
Mehr über die Geschichte der Familie von Nathusius: <a href="http://'http://www.nathusius.org/'" target="_blank">http://www.nathusius.org</a><br />
<br />
Im Schloßgarten interessierten wir uns hauptsächlich für 4 Stellen:<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">1. Die Gruft von <a href="http://'http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Karl_von_Alvensleben'" target="_blank">Philipp Carl von Alvensleben</a></span></span><br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=857&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__18_20080911_1996369633.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__18_20080911_1996369633.jpg]" />[/url]<br />
Die Gruft liegt im Barockgarten, der Zugang befindet sich im unteren Lustgarten.<br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/96/Philipp_Karl.jpg/180px-Philipp_Karl.jpg" border="0" alt="[Bild: 180px-Philipp_Karl.jpg]" /><br />
Philipp Carl von Alvensleben <br />
<blockquote><cite>Wikipedia schrieb:</cite>... entstammte der niederdeutschen Adelsfamilie von Alvensleben und war der älteste Sohn des Hannoverschen Geheimen Rates Gebhard August von Alvensleben (1719–1779) auf Neugattersleben und seiner Frau Dorothea Friederike, geb. von Hardenberg (1721–1761). Der Bruder seines Vaters war der Großbritannische und Hannoversche Minister Johann Friedrich Karl von Alvensleben (1711–1795), der lange Zeit die deutsche Kanzlei in London leitete, sein Großvater der Hannoversche Minister Rudolf Anton von Alvensleben (1688–1733). Philipp Karl von Alvensleben blieb unverheiratet. Nach dem Tode seines Onkels Johann Friedrich Karl fiel ihm 1796 der Besitz von Schloss und Gut Hundisburg zu.<br />
(...)<br />
Bis zu seinem 13. Lebensjahr lebte er in Hannover. 1758 zog die Familie auf das Gut Neugattersleben. Während des Siebenjährigen Krieges (1756–63) erhielt er in Magdeburg zeitweilig gemeinsamen Unterricht mit dem preußischen Prinzen Friedrich Wilhelm, dem späteren König, und dessen Bruder Prinz Heinrich, woraus eine enge Freundschaft entstand. Anschließend studierte er bis 1770 in Halle und begann zunächst eine juristische Laufbahn als Referendar beim Kammergericht Berlin.<br />
<br />
1774 verließ er den Justizdienst, übernahm für einige Zeit eine Stelle als Hofkavalier beim Prinzen Ferdinand und begann 1775 eine diplomatische Laufbahn als preußische Gesandter in Dresden. Im bayrischen Erbfolgekrieg schloss er 1778 mit dem kursächsischen Minister von Stutterheim einen Geheimvertrag in der Erbfolgeangelegenheit ab und verhandelte erfolgreich eine Reihe weiterer preußisch-sächsischer Staatsverträge. 1787 wurde er zu Sondermissionen in Hannover und in Paris eingesetzt, 1788 erhielt er den Posten eines außerordentlichen Gesandten in den Niederlanden, 1789 war er in der gleichen Position in London. Am 1. Mai 1791 ernannte ihn König Friedrich Wilhelm II. zum wirklichen geheimen Staats-, Kriegs- und Kabinettsminister. Nach dem Tode Finckensteins (1801) wird er erster Kabinettsminister.(Quelle: <a href="http://'http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Karl_von_Alvensleben" target="_blank">Wikipedia: Philipp Karl von Alvensleben</a>)</blockquote>
Während der EVP-Session an der Gruft gelang uns folgende EVP-Aufnahme:<br />
<a href="http://'http://www.paranormal-nord.de/downloads/task,doc_download/gid,67/'" target="_blank">Audio: Ausschnitt aus der EVP-Session an der Gruft (MP3)</a><br />
Gegen Ende der Aufnahme ist sehr schwach ein "Ich bin hier bei Dir" zu hören. Dieses EVP ist gerade noch so eben Typ C... <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">2. Ein exponierter Berg</span></span><br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=849&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__9_20080911_1730940154.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__9_20080911_1730940154.jpg]" />[/url]<br />
Der Grund dieses Bergs war uns nicht ganz klar, evtl. ist dort Schutt begraben, vom Berg aus konnte man sich begrenzten Überblick über das Gelände verschaffen.<br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=846&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__6_20080911_1149607214.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__6_20080911_1149607214.jpg]" />[/url]<br />
Die Funktion des Hügel konnten wir nicht erschliessen. Jedoch gelang uns folgende Aufnahme in der Nähe des Hügels: <a href="http://'http://www.paranormal-nord.de/downloads/task,doc_download/gid,68/'" target="_blank">Audio: Ausschnitt aus dem persönlichen Diktiergerät während der PU Schloßgarten (MP3)</a>.<br />
Eine Stimme flüstert das "Das war ein Schaf" nach...<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">3. Das Grab der Luise von Nathusius</span></span><br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=843&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__3_20080911_1689143192.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__3_20080911_1689143192.jpg]" />[/url]<br />
Laut Grabinschrift liebte die Dame den Garten so sehr und hat sich persönlich um ihn gekümmert, so daß sie dort begraben wurde.<br />
Die Grabstelle wurde in der Nacht mit Video und automatischer Kamera überwacht, Lichtschranken riegelten das Gebiet im die Grabanlage ab.<br />
Die Lichtschranken lösten ein paarmal ohne ersichtlichen Grund aus, eine Untersuchung und kurze Session vor Ort ergab jedoch nichts: <a href="http://'http://www.paranormal-nord.de/downloads/task,doc_download/gid,69/'" target="_blank">Video: Kurze EVP-Session (DivX)</a><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">4. Die Gräber von Mutter und Tochter (Geborene von Nathusius)</span></span><br />
[url='http://www.paranormal-nord.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;func=watermark&amp;id=848&amp;orig=1&amp;no_html=1&amp;Itemid=71']<img src="http://www.paranormal-nord.de/components/com_ponygallery/img_thumbnails/foto_knut__8_20080911_1046582529.jpg" border="0" alt="[Bild: foto_knut__8_20080911_1046582529.jpg]" />[/url]<br />
Die vollständigen Namen besitze ich leider nicht, meine Fotos sind meinem Plattencrash zum Opfer gefallen... <img src="images/smilies/sad.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Sad" title="Sad" /><br />
<br />
Die Damen sind kurz nacheinander verstorben, es gibt hier zwei Versionen: Die eine erzählt von einem Unfall mit der Kutsche bei Haldensleben, die andere behauptet, durch die Kriegswirren. Zu beiden gibt es keine verläßlichen Quellen.<br />
Ihre Gräber befinden sich auf einem Hügel im abgelegenen Teil des Schloßgartens.<br />
Obwohl wir diese Stelle eingehend überwachten, konnten wir nur folgende kurze Erscheinung auf Video festhalten:<br />
<a href="http://'http://www.paranormal-nord.de/downloads/task,doc_download/gid,59/'" target="_blank">Video: Phänomen im Schloßgarten (DivX)</a><br />
Jörg kommt am Untersuchungsort vorbei, schießt ein Foto, worauf im rechten Bildbereich etwas nach oben schwebt und verschwindet. Wir haben keine Ahnung, was dies sein könnte, tippen jedoch auf ein Insekt, eine Art Fliege oder Falter.<br />
<br />
Im Großen und Ganzen müssen wir jedoch feststellen, daß der Schloßgarten keine paranormalen Aktivitäten bietet. Wir hatten gehofft, auf Luise zu treffen, die laut Grabstein den Garten ja so liebte, aber dieser romantische Traum ging leider nicht in Erfüllung.<br />
Auch Philipp Carl von Nathusius scheint mit seiner Gruft nicht unzufrieden zu sein. <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
<a href="http://'http://www.paranormal-nord.de/component/option,com_ponygallery/Itemid,71/func,viewcategory/catid,31/'" target="_blank">Fotogallery der PU Schloßgarten Hundisburg</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[German Pararesearch 2008 Teil 2: Galgenberg Hundisburg]]></title>
			<link>http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=8</link>
			<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 14:28:36 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.pararesearch.info/showthread.php?tid=8</guid>
			<description><![CDATA[<img src="http://www.paranormal-nord.de/images/stories/pararesearch2008/pararesearch2008.jpg" border="0" alt="[Bild: pararesearch2008.jpg]" /><br />
<br />
In ca. 200m Luftlinie nordöstlich von der Ruine Nordhusen liegt der Galgenberg Hundisburg, eine Ansammlung steinzeitlicher Hügelgräber.<br />
Im Mittelalter wurde auf den Grabhügeln ein Galgen errichtet, eine übliche Vorgehensweise: Die Grabhügel lagen vor der Stadtmauer, und der Galgen war als Abschreckungsmaßnahme weithin sichtbar.<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die Richtstätten des späten Mittelalters und der beginnenden Neuzeit wurden regelmäßig an exponierten<br />
Stellen, etwa in Sichtweite vor den Stadtmauern (Abb. 1), an Wegekreuzungen oder Ausfallstraßen (Abb. 1<br />
u. 2), auf Anhöhen wie etwa dem "Galgenwald" bei Ellwangen (Arnold 1991) oder künstlichen<br />
Aufschüttungen (Abb. 2) wie vor dem Obertor von Neuss (Auler 1995, 2001a) angelegt. Oftmals kamen zu<br />
dieser Standortwahl weitere Kriterien hinzu: Die Nähe zu Leprosorien wie z.B. bei Interlaken (Ulrich-<br />
Bochsler/ Gutscher 1993) und Aachen-Melaten (Koch 1992, 30-31) (Abb. 2), jüdischen Friedhöfen oder<br />
ähnliche Faktoren.<br />
Diese Standorte sollten - weithin sichtbar - die Blutsgerichtsbarkeit demonstrieren und eine abschreckende<br />
Wirkung auf potentielle Straftäter - im damaligen Verständnis der Menschen - haben. Oftmals wurden dabei<br />
aus arbeitsökonomischen Gründen vorgeschichtliche Grabhügel wie z. B. im südlichen Münster (Auler 1993)<br />
oder bei Hundisburg (Auler 2000) erneut genutzt. Kleinere Anlagen, etwa zweischläfrige oder dreipfostige<br />
Hochgerichte aus Holz, demonstrierten dabei ebenso Herrschafts- und Machtansprüche wie auch größere<br />
steinerne Anlagen oder gar raumgreifende, komplexe Bauten mit gemauerten Baufundierungen, sekundären<br />
Funktionsanlagen und Rechtsbezirken wie etwa in Emmenbrücke (Abb. 5 - 6) bei Luzern (Manser et al.<br />
1992). (Quelle: <a href="http://www.archaeologisch.de/forschung/richtstaetten/richtstaetten.html" target="_blank">http://www.archaeologisch.de/forschung/r...etten.html</a>)</blockquote>
<img src="http://www.paranormal-nord.de/images/stories/pararesearch2008/crw_1904.jpg" border="0" alt="[Bild: crw_1904.jpg]" /><br />
Auch die Römer haben hier noch ihre Toten bestattet, im Mittelalter wurden dann die Verurteilten nach ihrer Hinrichtung in den Grabhügeln bestattet.<br />
<img src="http://www.paranormal-nord.de/images/stories/pararesearch2008/crw_1905.jpg" border="0" alt="[Bild: crw_1905.jpg]" /><br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Bestattungsplatz Galgenberg<br />
Von den 13 heute noch kenntlichen Hügelgräbern<br />
wurden zwei von 1979-88 archäologisch untersucht<br />
und rekonstruiert. Dabei ergab sich, dass der mit<br />
Findlingen eingefasste Hügel I aus der frühen und<br />
Hügel II aus der mittleren Bronzezeit stammt. Unter<br />
den Hügelaufschüttungen konnten Flachgräber der<br />
Baalberger Kultur und des Spätneolithikums nachgewiesen<br />
werden. In den Grabhügeln fanden sich als<br />
Nachbestattungen Brandschüttungsgräber und Urnengräber<br />
der jüngeren Bronzezeit, Urnengräber der<br />
Eisenzeit und der Römischen Kaiserzeit, mittelalterliche<br />
Körpergräber sowie aus der Zeit des Richtplatzes<br />
im späten Mittelalter Gräber und Pfostenlöcher des<br />
Galgens. (Quelle: "Archäologische Kulturdenkmale im Ecomusée<br />
Haldensleben-Hundisburg", Prospekt zum Museumslehrpfad Hundisburg)</blockquote>
<br />
Während ein Team den Galgenberg untersuchte, führte ein anderes Team eine PU an der Ruine durch.<br />
1. Team<br />
Investigatoren: Silke, Jörg, Markus, Max<br />
Datum: 1. Mai 2008<br />
Beginn der PU: 21:00 Uhr<br />
Temperatur: 15 Grad Celsius<br />
rel. Luftfeuchte: 73%<br />
<br />
Bericht von Jörg:<br />
Die erste PU fand an den Grabhügeln bzw der Ruine statt. Gegen 21 Uhr fanden sich die beiden Teams an der jeweiligen Örtlichkeiten ein. Tagsüber haben wir bereits beide Orte begangen und uns mit den Lokalitäten vertraut gemacht. Die eigentliche PU startet um ca 21:00 Uhr an den Grabhügeln.<br />
An einem Schild, das vor Ort aufgestellt ist, konnten wir die genauen Positionen der Gräber ablesen.<br />
<img src="http://www.paranormal-nord.de/images/stories/pararesearch2008/richtsttte_hundisburg.jpg" border="0" alt="[Bild: richtsttte_hundisburg.jpg]" /><br />
Meinen Camcorder stellte ich zwischen die beiden Grabhügel so das ich hinter den Hügel Nummer 2 den Weg im Sichtbereich hatte. Vor dem Camcorder lagen im Sichtbereich eine Lichtschranke die den Weg überwachen sollte, ein Diktiergerät und ein EMF-Meter ( Conrad EMF Checker )so wie ein Luftfeuchte- und Temperaturdatenlogger.<br />
Die Infrarot Fotofalle postierte ich auf der anderen Seite des Hügels in Blickrichtung eines markanten Steines der auch in direktem Umfeld eines einzelnen Grabes aus dem Mittelalter stand.<br />
Während der Untersuchung fiel vor allem eines auf - zu einem Zeitpunkt hörten wir das Auslösesignal der Lichtschranke nahe Grabhügel Nr. 2. Als wir uns näherten und direkt ( ca 1,5 Meter ) vor der Lichtschranke stand, ging diese nochmal zweimal an. Einen Grund hierfür konnten wir nicht sehen bzw. feststellen. Ich hab auch versucht auf den Boden zu blasen und so eventuelle Störquellen zu eruieren - ohne Erfolg. Keine Ahnung warum das Dingens ausgelöst hat ???<br />
Akustisch fiel uns vor allem auf das es in der Umgebung viele Frösche hatte. Das Gebiet ist grundsätzlich sehr sehr feucht gewesen. Viel Luftfeuchtigkeit war vorhanden.<br />
Die alte Kirchenruine ( Spukruine ) lag in direktem Sichtfeld der Hügelgräber und so konnten wir die Lichtblitze der Fotografen des anderen Teams sehr gut stehen.<br />
<br />
<br />
Ende der PU: 22:30 Uhr<br />
Temperatur: 10 Grad Celsius<br />
rel. Luftfeuchte: 83%]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.paranormal-nord.de/images/stories/pararesearch2008/pararesearch2008.jpg" border="0" alt="[Bild: pararesearch2008.jpg]" /><br />
<br />
In ca. 200m Luftlinie nordöstlich von der Ruine Nordhusen liegt der Galgenberg Hundisburg, eine Ansammlung steinzeitlicher Hügelgräber.<br />
Im Mittelalter wurde auf den Grabhügeln ein Galgen errichtet, eine übliche Vorgehensweise: Die Grabhügel lagen vor der Stadtmauer, und der Galgen war als Abschreckungsmaßnahme weithin sichtbar.<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Die Richtstätten des späten Mittelalters und der beginnenden Neuzeit wurden regelmäßig an exponierten<br />
Stellen, etwa in Sichtweite vor den Stadtmauern (Abb. 1), an Wegekreuzungen oder Ausfallstraßen (Abb. 1<br />
u. 2), auf Anhöhen wie etwa dem "Galgenwald" bei Ellwangen (Arnold 1991) oder künstlichen<br />
Aufschüttungen (Abb. 2) wie vor dem Obertor von Neuss (Auler 1995, 2001a) angelegt. Oftmals kamen zu<br />
dieser Standortwahl weitere Kriterien hinzu: Die Nähe zu Leprosorien wie z.B. bei Interlaken (Ulrich-<br />
Bochsler/ Gutscher 1993) und Aachen-Melaten (Koch 1992, 30-31) (Abb. 2), jüdischen Friedhöfen oder<br />
ähnliche Faktoren.<br />
Diese Standorte sollten - weithin sichtbar - die Blutsgerichtsbarkeit demonstrieren und eine abschreckende<br />
Wirkung auf potentielle Straftäter - im damaligen Verständnis der Menschen - haben. Oftmals wurden dabei<br />
aus arbeitsökonomischen Gründen vorgeschichtliche Grabhügel wie z. B. im südlichen Münster (Auler 1993)<br />
oder bei Hundisburg (Auler 2000) erneut genutzt. Kleinere Anlagen, etwa zweischläfrige oder dreipfostige<br />
Hochgerichte aus Holz, demonstrierten dabei ebenso Herrschafts- und Machtansprüche wie auch größere<br />
steinerne Anlagen oder gar raumgreifende, komplexe Bauten mit gemauerten Baufundierungen, sekundären<br />
Funktionsanlagen und Rechtsbezirken wie etwa in Emmenbrücke (Abb. 5 - 6) bei Luzern (Manser et al.<br />
1992). (Quelle: <a href="http://www.archaeologisch.de/forschung/richtstaetten/richtstaetten.html" target="_blank">http://www.archaeologisch.de/forschung/r...etten.html</a>)</blockquote>
<img src="http://www.paranormal-nord.de/images/stories/pararesearch2008/crw_1904.jpg" border="0" alt="[Bild: crw_1904.jpg]" /><br />
Auch die Römer haben hier noch ihre Toten bestattet, im Mittelalter wurden dann die Verurteilten nach ihrer Hinrichtung in den Grabhügeln bestattet.<br />
<img src="http://www.paranormal-nord.de/images/stories/pararesearch2008/crw_1905.jpg" border="0" alt="[Bild: crw_1905.jpg]" /><br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Bestattungsplatz Galgenberg<br />
Von den 13 heute noch kenntlichen Hügelgräbern<br />
wurden zwei von 1979-88 archäologisch untersucht<br />
und rekonstruiert. Dabei ergab sich, dass der mit<br />
Findlingen eingefasste Hügel I aus der frühen und<br />
Hügel II aus der mittleren Bronzezeit stammt. Unter<br />
den Hügelaufschüttungen konnten Flachgräber der<br />
Baalberger Kultur und des Spätneolithikums nachgewiesen<br />
werden. In den Grabhügeln fanden sich als<br />
Nachbestattungen Brandschüttungsgräber und Urnengräber<br />
der jüngeren Bronzezeit, Urnengräber der<br />
Eisenzeit und der Römischen Kaiserzeit, mittelalterliche<br />
Körpergräber sowie aus der Zeit des Richtplatzes<br />
im späten Mittelalter Gräber und Pfostenlöcher des<br />
Galgens. (Quelle: "Archäologische Kulturdenkmale im Ecomusée<br />
Haldensleben-Hundisburg", Prospekt zum Museumslehrpfad Hundisburg)</blockquote>
<br />
Während ein Team den Galgenberg untersuchte, führte ein anderes Team eine PU an der Ruine durch.<br />
1. Team<br />
Investigatoren: Silke, Jörg, Markus, Max<br />
Datum: 1. Mai 2008<br />
Beginn der PU: 21:00 Uhr<br />
Temperatur: 15 Grad Celsius<br />
rel. Luftfeuchte: 73%<br />
<br />
Bericht von Jörg:<br />
Die erste PU fand an den Grabhügeln bzw der Ruine statt. Gegen 21 Uhr fanden sich die beiden Teams an der jeweiligen Örtlichkeiten ein. Tagsüber haben wir bereits beide Orte begangen und uns mit den Lokalitäten vertraut gemacht. Die eigentliche PU startet um ca 21:00 Uhr an den Grabhügeln.<br />
An einem Schild, das vor Ort aufgestellt ist, konnten wir die genauen Positionen der Gräber ablesen.<br />
<img src="http://www.paranormal-nord.de/images/stories/pararesearch2008/richtsttte_hundisburg.jpg" border="0" alt="[Bild: richtsttte_hundisburg.jpg]" /><br />
Meinen Camcorder stellte ich zwischen die beiden Grabhügel so das ich hinter den Hügel Nummer 2 den Weg im Sichtbereich hatte. Vor dem Camcorder lagen im Sichtbereich eine Lichtschranke die den Weg überwachen sollte, ein Diktiergerät und ein EMF-Meter ( Conrad EMF Checker )so wie ein Luftfeuchte- und Temperaturdatenlogger.<br />
Die Infrarot Fotofalle postierte ich auf der anderen Seite des Hügels in Blickrichtung eines markanten Steines der auch in direktem Umfeld eines einzelnen Grabes aus dem Mittelalter stand.<br />
Während der Untersuchung fiel vor allem eines auf - zu einem Zeitpunkt hörten wir das Auslösesignal der Lichtschranke nahe Grabhügel Nr. 2. Als wir uns näherten und direkt ( ca 1,5 Meter ) vor der Lichtschranke stand, ging diese nochmal zweimal an. Einen Grund hierfür konnten wir nicht sehen bzw. feststellen. Ich hab auch versucht auf den Boden zu blasen und so eventuelle Störquellen zu eruieren - ohne Erfolg. Keine Ahnung warum das Dingens ausgelöst hat ???<br />
Akustisch fiel uns vor allem auf das es in der Umgebung viele Frösche hatte. Das Gebiet ist grundsätzlich sehr sehr feucht gewesen. Viel Luftfeuchtigkeit war vorhanden.<br />
Die alte Kirchenruine ( Spukruine ) lag in direktem Sichtfeld der Hügelgräber und so konnten wir die Lichtblitze der Fotografen des anderen Teams sehr gut stehen.<br />
<br />
<br />
Ende der PU: 22:30 Uhr<br />
Temperatur: 10 Grad Celsius<br />
rel. Luftfeuchte: 83%]]></content:encoded>
		</item>
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